11. April 2012

Ratgeber Dropbox - Mit cleveren Dropbox-Addons den Online-Speicher verbessern

Firefox reibungslos in die Dropbox installieren, beliebige Ordner in die Dropbox integrieren, Screenshots machen und automatisch hoch laden – diese Addons machen Dropbox noch besser.


Mit DropBox lassen sich Files direkt überall hin mitnehmen, wo es Internet gibt ^^
Dabei spielt es keine Rolle, um welches Betriebssystem, ob Mobilgerät oder Desktop PC es sich handelt.
Durch  portable Programme (müssen nicht installiert werden, sind direkt aus dem Ordner ausführbar) eröffnen sich komplett neue Möglichkeiten an Flexibilität :)


Der Beitrag von PCWelt.de im Folgenden geht auf diese ein und stellt einige Programme vor:


Benjamin Schischka, PCWelt.de 10.04.2012, 09:12




Unter www.dropbox.com stehen Ihnen kostenlos 2 GB Online-Speicher zur Verfügung. Der Clou ist aber die optionale und ebenfalls kostenfreie Software von Dropbox (Download). Diese gibt es für Windows, Linux, Mac, das iPhone und Android-Geräte. Sobald Sie eine Datei – egal ob MP3 oder Office-Dokument – auf Ihrem Windows-Rechner zu Hause in den Dropbox-Ordner legen, synchronisiert der Dienst die Datei automatisch mit ihrem Mac-Rechner im Büro. Und unterwegs rufen Sie die Datei einfach auf Ihrem Smartphone ab. Sie sind also überall auf dem gleichen Stand. Gleichzeitig dient die Dropbox als Backup und zum Verschicken großer Dateien. Die Synchronisation läuft im Hintergrund ab, Sie müssen sich um nichts kümmern.
Dropboxifier – cleveres Dropbox-Addon nicht nur für Gamer
Der Dropboxifier benötigt keine Installation. Legen Sie die EXE-Datei in Ihrem Dropbox-Ordner ab und starten Sie diese anschließend. Praktisch: Weil das Addon in der Dropbox liegt, wird es automatisch auf allen angemeldeten Rechnern synchronisiert.

So arbeitet Dropboxifier

Über symbolische Verknüpfungen gaukelt Dropboxifier dem Programm Ihrer Wahl vor, seine Daten in den vom Programmierer vorgesehenen Ordner zu schreiben. In Wahrheit aber lassen Sie die Daten in die Dropbox schreiben. Ein Beispiel: Savegames Ihres Lieblingsspiels landen in der Dropbox. Sie können Ihr Spiel also an einem anderen Rechner mit Dropbox und Dropboxifier fortsetzen - genau dort, wo Sie aufgehört haben. Bei einem Festplatten-Crash müssen Sie sich außerdem keine Sorgen um Ihre Spielstände machen. Selbstverständlich eignet sich Dropboxifier nicht nur für Spiele, sondern auch für alle anderen Programme – etwa IrfanView.

Dropboxifier einrichten - am Beispiel IrfanView

Geben Sie dazu zunächst Ihren Dropbox-Ordner in der obersten Zeile an. Dropboxifier fragt Sie nun, ob Sie ein Link-File anlegen wollen: „Create Dropboxifier Links File?“. Bejahen Sie die Frage. Das Tool legt nun die Datei „DropboxifierLinks.xml“ in Ihrer Dropbox ab. Wenn Sie wollen, können Sie mit Excel oder dem Browser einen Blick darauf werfen; dort werden die zu synchronisierenden Ordner aufgelistet. Tippen Sie als nächstes einen Namen in das Feld „Name“ – etwa „IrfanView“. Und wählen Sie nun unter „Source“ den Pfad zu den IrfanView-Plugins aus. Klicken Sie zuletzt auf „Dropboxify“ und sofort erstellt das Programm einen Dropbox-Ordner namens „IrfanView“, der beim Installieren neuer Plugins für IrfanView automatisch aktualisiert wird. Verfahren Sie auf dem Zielrechner genauso und Sie haben auf beiden PCs stets die gleichen Plugins installiert. Dropboxifier hilft beispielsweise auch dabei, die Chat-History Ihres Chat-Programms auf mehreren Rechnern synchron zu halten und Ihre Spielstände überall auf dem aktuellen Stand zu halten.
Wenn Dropboxifier Links rot einfärbt, klicken Sie auf den „Resolve...“-Button. Am besten entscheiden Sie sich dann für „Merge“. Das Addon führt nun alle Daten zusammen und gibt im Zweifel den aktuelleren den Vorzug. Via „Overwrite“ überschreiben Sie die vorhandenen Dateien mit dem anschließend auszuwählenden Ordner. „Delete and Link“ löscht die markierten Einträge inklusive (!) der Daten.
Achtung: Dropboxifier ist Alpha-Software. Machen Sie unbedingt ein Backup Ihrer Daten, bevor sie diese durch das Dropbox-Addon schicken. Etwa mit der Freeware PureSync.

Aus Deutschland: Dropbox Shell Tools

Die Dropbox Shell Tools erweitern das Kontext-Menü in Windows um sechs deutschsprachige Einträge. Dank Shell Tools sparen Sie sich lästiges Ordner-Öffnen und Drag&Drop-Operationen. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Ordner oder eine Datei klicken, sehen Sie zunächst den neuen Eintrag „Dropbox...“. Dahinter verbergen sich die Dateioperationen:
  • „Kopiere nach Dropbox“
    Beim ersten Mal müssen Sie den Speicherort der Dropbox angeben. Ab dem zweiten Mal entfällt dieser Schritt.
  • „Kopiere nach Dropbox (Unterordner)“
    Kopiert den Ordner oder die Datei in einen beliebigen Unterordner.
  • „Kopiere nach Dropbox (Public)“
    Kopiert in den Unterordner „Public“, dessen Inhalte Sie per Link teilen können.
  • „Verschiebe nach Dropbox“
  • „Verschiebe nach Dropbox (Unterordner)“
  • „Verschiebe nach Dropbox (Public)“
Dropbox Screen Grabber: Screenshots in die Cloud
Nach der Installation sucht Dropbox Screen Grabber automatisch nach der Dropbox-Installation. Schlägt die Suche fehl, können Sie den Programmpfad der Dropbox manuell auswählen. Anschließend fügt das Dropbox-Addon ein Kamera-Icon in den Tray unten rechts ein. Über einen Rechtsklick auf die Kamera kommen Sie in die Optionen („Settings“). Dort stellen Sie unter „Screenshot“ das Bildformat ein: PNG oder JPEG (JPEG braucht weniger Platz). Und darunter die Bildqualität von „Very Low“ über „Medium“ bis „Maximum“. In das Feld „Filename prefix“ geben Sie eine Bezeichnung ein, die vor jedem Screenshot stehen soll. Und in der obersten Zeile bestimmen Sie, wohin Dropbox Screen Grabber die Screenshots speichern soll. Die Wahl ist aber auf das Verzeichnis „Public“ begrenzt – Sie können dort höchstens Unterordner anlegen.
Im Reiter „Hot keys“ bestimmen Sie die Tastaturkombination, die einen Screenshot auslösen soll. Voreingestellt sind „Shift + F10“ für den ganzen Bildschirm und „Shift + F11“ für das aktive Fenster. Nach dem Drücken des Hotkeys lädt der Screen Grabber den Screenshot automatisch in die Dropbox hoch.

Vollautomatische Screenshots aktivieren

Sehr nützlich ist der Reiter „Advanced“ in den „Settings“. Dort können Sie Screenshots automatisiert prozentual verkleinern lassen, um Platz zu sparen. Und die Funktion „Automatic grabing“ macht vollautomatisch Screenshots in definierbaren Zeitintervallen. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Type“ aus, ob der ganze Bildschirm („Full screen“) oder nur das aktive Fenster geknipst werden soll. Einschränkung: Es wird immer nur der primäre Monitor abfotografiert, einen eventuellen zweiten oder dritten Bildschirm berücksichtigt das Tool derzeit nicht. Darunter bestimmen Sie die Intervalle. Etwa jede Minute (das ist der minimale Wert) oder alle 120 Minuten (der maximale Wert). Voreingestellt sind 60 Minuten. Wer mag, exportiert seine Einstellungen über „Export“, um sie etwa auf einem anderen Rechner via „Import“ schnell parat zu haben.

Noch bequemer dank User ID

Wer unter „General“ seine User ID angibt, kann sich automatisch den Link zum hochgeladenen Screenshot in die Zwischenablage kopieren lassen. Sie müssen zur Linkweitergabe also nur noch „STRG+V“ drücken. An die User ID kommen Sie, indem Sie www.dropbox.combesuchen, sich einloggen und den Seitenquelltext betrachten. Das geht in Chrome per Rechtsklick, nicht jedoch auf der Startseite von Dropbox. Navigieren Sie beispielsweise in die Einstellungen. Suchen Sie hier nach „uid“ ohne Anführungszeichen. Dahinter finden Sie die User ID. Der Haken „Shorten file URL using is.gd“ hat bei uns übrigens nicht zu funktionierenden URLs geführt. Lassen Sie den Haken bei Problemen weg.

Firefox Portable reibungslos in der Dropbox nutzen

Wenn Sie die portable Version von Firefox in der Dropbox nutzen, haben Sie sämtliche Einstellungen und Lesezeichen immer dabei. Doch unter Umständen kommt es immer wieder zum Dropbox-Fehler „Conflicted Copies“. Der entsteht, wenn bei der Synchronisation etwas durcheinandergeht und Dropbox nicht weiß, welche Dateiversion die richtige ist. An die neuere Datei hängt Dropbox dann ein „Username’s conflicted copy 2012-04-04“. An dieser Stelle kommt das Dropbox-Addon „Firefox Profile Cleaner“ ins Spiel.
Öffnen Sie die Addon-Datei „FirefoxPorifleCleaner.exe.config“ mit dem Editor von Windows. Ersetzen Sie _REPLACE WITH YOUR PATH TO THE MOZILLA FIREFOX PROFILE DIRECTORY_ mit dem Pfad Ihres Profils des portablen Feuerfuchses, lassen Sie die Anführungszeichen aber stehen! Also sollte hinter value= beispielsweise: „C:\Users\Username\Documents\My Dropbox\FirefoxPortable\Data\profile“ stehen. Speichern Sie und starten Sie den Firefox Profile Cleaner.
Tipp: Legen Sie die Cleaner-EXE am besten gleich in der Dropbox ab. So haben Sie diese immer parat.

Verwendet ihr dropbox? Habt ihr eventuell weitere Tipps oder Programmempfehlungen mit denen sich noch effizienter arbeiten lässt?
Eventuell intressiert euch mein anderer Post "DropBox - 10 GB gratis" (ich übernehme jedoch keine Garantie, dass dieser Trick noch funktioniert!)
- the incredible Leitman

Android - kostenloses E-Book


dpunkt.de bietet auf ihrer Webseite ein kostenloses E-Book an um frischen Android Entwicklern den Einstieg in Googles Smartphone Betriebssystem zu erleichtern.
Da die Erstauflage des Buches ausverkauft war,
haben die Anbieter kurzerhand eine Version als .pdf online zum kostenlosen download zur Verfügung gestellt :)

Zwar behandelt das E-Book mit der SDK 1.1 und 1.5 schon längst überholte Versionen von Android, bietet aber dennoch einen gelungenen Einstieg.
Von der Angebotsseite:
Hinweis: Die gedruckte Version der 1. Auflage von "Android. Grundlagen und Programmierung" ist ausverkauft.Seit Juni 2010 bieten wir die Neuauflage "Android 2" als Buch an. Wir stellen aber hier kostenlos das PDF der 1. Auflage zur Verfügung. Laden Sie sich das PDF über den Link "Kostenloser Download" auf dieser Seite herunter.
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Das Android SDK bietet Java-Entwicklern neue, interessante Möglichkeiten der Anwendungsentwicklung. Über den Sprachumfang von Java SE hinaus gibt es zahlreiche Android-spezifische neue Klassen, die der Programmierung von Anwendungen für mobile Computer, insbesondere Mobiltelefone, Rechnung tragen.

Das Buch versetzt Java-erfahrene Leser in die Lage, professionelle Software für die Android-Plattform zu entwickeln. Dabei werden die besonderen Rahmenbedingungen berücksichtigt, die sich aus geringer Prozessorleistung, instabilen Netzwerkverbindungen und plötzlichen Programmunterbrechungen, z.B. durch Telefonanrufe, ergeben.

Behandelt werden u.a. folgende Themen:

- Oberflächen, Dialoge und Menüs
- Komponenten einer Android-Anwendung
- Hintergrundprozesse
- Datenbanken und Dateisystem
- Netzwerk- und Datenübertragung
- Location Based Services
- Debuggen, Testen, Signieren und Performance

Anhand eines durchgängigen Beispiels kann der Leser die vorgestellten Inhalte praktisch nachvollziehen. Alle Codebeispiele werden zusätzlich auf der Buchwebsite (www.androidbuch.de/auflage1/beispiele.htm) zum Download angeboten, sowohl für das SDK 1.1 als auch das SDK 1.5.
Zielgruppe:
  • Java-Entwickler
  • Besitzer eines Android-Mobiltelefons mit Java-Kenntnissen
Dipl.-Inform. Arno Becker ist als geschäftsführender Gesellschafter der visionera GmbH in Bonn verantwortlich für den Bereich "Mobile Business". Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Programmierung von Mobilgeräten und verfügt über umfangreiche Expertise im Bereich J2ME.

Dipl.-Inform. Marcus Pant ist geschäftsführender Gesellschafter der visionera GmbH in Bonn. Seine Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von Java-EE-Systemen sowie dem agilen Projektmanagement.
"Super E-Book, mit dem Android-Programmierer einen guten Einstieg in die Materie erhalten." (Chip Online, 15.03.2010)

10. April 2012

Android - virtuelles Tablet auf dem PC ausprobieren

Das ist ein Update zum Post "Android - Bluestacks, Android Anwendungen direkt auf dem PC"

Wie PCWelt berichtet, ist es möglich die ein komplettes Android Tablet in in einer virtuellen Maschine zum Laufen zu bringen:

Virtuelles Tablet - Android auf dem PC ausprobieren

Wer beim Android-Kauf unsicher ist, kann das Betriebssystem auch unter Windows starten, um sich mit den Funktionen vertraut zu machen. ©iStockphoto.com/juniorbeep
Die halbe Handy- und Tablet- Welt redet von Android. Doch wie sieht Android eigentlich aus und lohnt sich die Anschaffung? Wir zeigen, wie Sie es gratis ausprobieren können.
Wer sich zum Testen nicht gleich ein Android-Gerät kaufen möchte, kann das Android-System am Windows-Rechner ausprobieren. Dafür gibt es eine Abbilddatei mit einem gebrauchsfertigen Android-Tablet, das Sie in einer virtuellen Maschine von Virtualbox zum Laufen bringen.
Virtuelle Maschine für Android: ZumSimulieren eines Android-Gerätes brauchen Sie die Virtualisierungs-Software und das Abbild einer aktuellen Android-Kopie. Da die Entwicklung rasant voranschreitet, finden Sie die aktuellsten Versionen immer im Internet. Wenn Sie mit der Android-Abbilddatei arbeiten – im hier beschriebenen Fall die Datei android-x86-2.2-r2-eeepc.iso – kopieren Sie die Datei auf die Festplatte, etwa in den Ordner Downloads, um bei der Einbindung die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Installieren Sie nun zunächst aus dem Internet Oracle VM Virtualbox.
Anschließend müssen Sie in Virtualbox einen neuen virtuellen Rechner einrichten und für Android vorbereiten. Hierfür klicken Sie in Virtualbox auf „Maschine ➞ Neu“ und starten mit „Weiter“. Geben Sie den Namen Android ein und wählen Sie im Feld „Betriebssystem“ „Linux“ und als Version „Linux 2.6“. Nach einem Klick auf „Weiter“ legen Sie dann die Hauptspeichergröße fest, indem Sie die Kapazität einfach als Zahl ins Feld vor „MB“ eingeben: 512 ist hierbei eine ideale Speichergröße. Bestätigen Sie mit „Weiter“.
Im nächsten Fenster wählen Sie „Festplatte erzeugen“ und bestätigen dies und die Vorgabe „VDI (VirtualBox Disk Image)“ im nächsten Fenster jeweils mit „Weiter“. Auch bei den folgenden Schritten klicken Sie auf „Weiter“, um die Markierung auf „dynamisch alloziert“ zu belassen – also eine Festplatte als dynamisch wachsendes Medium zu erstellen – und die Größe von „8 GB“ zu akzeptieren. Abschließend legen Sie die Maschine mit „Erzeugen“ an.
Android einrichten: Im Virtualbox-Fenster klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neu eingerichteten Rechner „Android“ und wählen den Befehl „Ändern“. Klicken Sie danach in der Navigationsspalte auf „Anzeige“ und geben Sie ins Eingabefeld „Grafikspeicher“ 10 MB ein. Markieren Sie dann den Navigationsbereich „Audio“, klicken Sie ins Feld „Audio-Controller“ und in der Liste auf „Sound Blaster 16“. In der Navigationskategorie „Netzwerk“ klicken Sie anschließend auf „Erweitert“ und markieren Sie im Listenfeld „Adaptertyp“ den Eintrag „PCnet-FAST III“. Abschließend klicken Sie in der Navigationsspalte auf „Massenspeicher“ und danach unterhalb von „IDE-Controller“ auf den Eintrag „leer“. Daraufhin klicken Sie rechts neben dem Feld „CD/DVD-Laufwerk“ auf das CD-Symbol.
Im Untermenü rufen Sie mit dem Befehl „Datei für virtuelles CD/DVD-ROM-Medium auswählen“ das Dateiauswahlfenster auf. In diesem Fenster wechseln Sie in den Ordner, in dem Sie auf der Festplatte die Abbilddatei „android-x86-2.2-r2-eeepc.iso“ gespeichert haben – zum Beispiel in den Ordner Downloads – und markieren Sie die Datei. Klicken Sie nun auf „Öffnen“. Schließen Sie daraufhin noch das Konfigurationsfenster mit „OK“, um die Einrichtung abzuschließen. Nun können Sie in Virtualbox die eingebundene Abbilddatei mit einem Doppelklick auf „Android“ laden und das gebrauchsfertige Android-Tablet aus der Konserve auf den Windows-Bildschirm holen.

Heinrich Puju, PCWelt.de am 05.04.2012, 11:29






Demnächst werde ich noch einen Post erstellen,
wie ihr euer Handy mit dem Pc verbindet und von dort aus screenshots und Videos erstellen könnt :)

Aber dann hoffe ich, endlich die Zeit zu finden und richtige Tutorials zum Nachmachen präsentieren zu können um euch endlich die "richtige" Android Entwicklung vorstellen zu können :)

Bis die Tage

- the incredible Leitman

9. April 2012

Aus alt mach neu: 11 Möglichkeiten, Ihren alten PC neu zu nutzen

Ihr habt einen (oder mehr) ungenutzten PC zu Hause / in der Firma / im Keller rumstehen, den Ihr nicht mehr verwendet?
Zu alt, um ihn aktiv zu benutzen, aber zu schade um ihn weg zu schmeißen?
Ein Staubfänger um den Ihr mit Eurer Frau streiten müsst weil sie ihn sonst wegwirft?

Dann kommen hier ein paar Lösungsvorschläge :)

Das Windows Magazin stellt im folgenden ein paar Ideen vor, was ihr so mit dem alten Kübel anstellen könnt um ihm doch noch ein wenig Leben einzuhauchen und ihn wieder als aktives Mitglied in die Gesellschaft zu integrieren!



Ein Beitrag von Nicole Ott | Window Magazine am 02.04.2012
Aus alt mach neu: 11 Möglichkeiten, Ihren alten PC neu zu nutzen


Frühling liegt in der Luft – und die meisten von uns nutzen die Gelegenheit, um die Wohnung vom Staub und Muff des Winters zu befreien. Wenn Sie kürzlich einen neuen PC mit Windows 7 gekauft haben, fällt Ihnen bei dieser Gelegenheit sicherlich Ihr alter, ausgedienter Computer in die Hände. Aber was damit tun? Wir stellen Ihnen hier einige Ideen vor, wie Sie Ihren alten PC einem neuen Nutzen zuführen. Sie sind noch auf der Suche nach einem neuen PC? Dann lassen Sie sich doch von unsere PC-Kaufberater bei der Auswahl behilflich sein.
1. Verwandeln Sie Ihren alten PC in einen digitalen Videorekorder
Windows 7, Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate beinhalten Windows Media Center, mit dem sich unverschlüsseltes Fernsehen via Kabel, Satellit oder DVB-T kostenlos ansehen und aufzeichnen lässt. Alles, was Ihr ausgedienter PC dafür benötigt ist ein TV-Tuner, der bereits ab rund 25 Euro erhältlich ist. Sie können dann sogar ihre aufgezeichneten Sendungen und Filme auf Ihrem Fernseher im Großformat genießen.
WMC
Hier erfahren Sie mehr über Fernsehen mit Windows Vista und Windows 7.

2. Helfen Sie dabei, Mittel gegen Krebs zu finden
Wussten Sie, dass Sie Ihren PC dafür bereitstellen können, um Daten für wissenschaftliche Forschungen zu berechnen? Verteiltes Rechnen ist einer der gemeinnützigsten Möglichkeiten, den alten PC zu verwenden. Wissenschaftliche Projekte benötigen oftmals Unmengen an Rechenkapazität, um Daten zu analysieren, die dabei helfen, Heilmittel für Krankheiten wie Krebs zu finden oder Daten von Teleskopen zu analysieren, die nach außerirdischem Leben suchen. Und Sie können den Forschern ermöglichen, den Prozessor in Ihrem alten PC dafür zu nutzen.
Ein für eines dieser Projekte angemeldeter Computer erhält Daten über das Internet und analysiert diese mit seinen freien Prozessorzyklen. Stellen Sie Ihren PC doch ins Gästezimmer und verbinden Sie ihn mit einem Projekt, welches verteilte Rechner benötigt; alles weitere funktioniert automatisch.
Mehr Informationen zu verteilten Computerprojekten finden Sie unterDistributedComputing.info und dieser Wikipedia Liste.

3. Spenden an eine gemeinnützige Organisation
Sie leben im Internet-Zeitalter, aber viele andere noch nicht: Es gibt zahlreiche Menschen, die keinen Zugang zu einem Computer haben. Viele Schulen oder gemeinnützige Organisationen vor Ort freuen sich über ältere PCs, die noch in gutem Zustand sind oder nur kleinere Aufrüstungen benötigen.
Es gibt unterschiedliche Organisationen, etwa Computer Spende Hamburg e.V., die alte PCs an bedürftige Personen weitergeben.
Eines sollten Sie aber unbedingt machen, bevor Sie Ihren PC spenden: Die Daten auf Ihrem alten PC unwiderbringlich löschen. Selbst, wenn Sie die Festplatte formatieren, können die Daten wiederhergestellt werden. Nutzen Sie Tools wie Eraser, um sensible Daten wirklich zu löschen.

4. Geben Sie Ihren PC in der Familie weiter
Warum geben Sie Ihren lieben alten PC nicht Ihrer lieben alten Tante? Denken Sie an all die Süßigkeiten, die Sie dafür zurückbekommen! Machen Sie sich keine Gedanken über die kleine Festplatte und die etwas geringere Wiedergabequalität von HD-Videos – so lange man mit Ihrem alten PC im Internet surfen, Bilder ansehen und Microsoft Word laufen lassen kann, ist Ihr PC das perfekte Gerät für Computereinsteiger. Und am besten bereiten Sie den PC auch gleich für Video-Chats vor.
Chat

5. Umweltfreundliches Recycling
Den alten PC einfach in die Mülltonne zu werfen, ist sicherlich die einfachste Lösung, aber ganz sicher nicht die richtige. PCs enthalten viele Inhaltsstoffe, die nicht in den Hausmüll gehören. Wenn Ihr alter PC nicht mehr funktionstüchtig ist, bringen Sie ihn daher zum Wertstoffhof. Bei Ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung erfahren Sie, welcher Wertstoffhof bei Ihnen im Ort alte PCs annimmt.

6. Verwenden Sie Ihren alten Monitor als Fernseher
Wenn Ihr PC den Geist aufgegeben hat, aber der alte 19-Zoll-Röhrenmonitor noch seinen Dienst tut, nutzen sie diesen doch einfach als Zweitfernseher. Im Fachhandel sind externe TV-Boxen für rund 50 Euro erhältlich, mit denen Sie das TV-Signal direkt auf Ihren Monitor ausgeben können.

TV

7. Machen Sie einen Spiele-Server daraus
Wenn Sie gerne mit Freunden Multiplayer-Spiele online spielen, ist es sinnvoller auf einem eigenen Server zu spielen, als auf dem eines anderen. Wenn jemand anderes den Server hostet, der ja irgendwo auf der Welt stehen kann, führt das für Sie immer zu Zeitverzögerungen. Wenn Sie einen Server auf Ihrem aktuellen PC hosten, sinkt die Leistung des Gesamtsystems, wenn mehrere darauf zugreifen. Nutzen Sie daher einfach Ihren alten PC: Es ist erstaunlich wenig Leistung für einen Server notwendig, dessen einzige Aufgabe darin besteht, nur den Web-Traffic des Spiels zu lenken. Und da dieser nicht das Spiel selbst laden muss, benötigt der Rechner auch keine superschnelle CPU oder Grafikkarte. Die meisten Spiele verfügen bieten im Startmenü die Option für einen reservierten Server, so dass auch die Einrichtung nicht sehr schwierig ist.

8. Setzen Sie ein Sicherheitssystem auf
Eine alte Webcam kann eine neue Verwendung als Sicherheitskamera finden. Oder kaufen Sieeine neue Kamera, die nicht nur Videobearbeitungssoftware oder Bewegungserkennung, sonden auch eine bessere Auflösung als das alte Gerät bietet. Einige Webcam senden auch E-Mail-Benachrichtungen, sobald Sie Bewegungen erkennen, inklusive eines angehängten Bildes. Oder es werden entsprechende Bilder auf eine festgelegte, private Homepage hochgeladen. Oder Sie können auch einen Live-Feed mit Bildern in Echtzeit auf Ihre Homepage einbinden, so dass Sie immer sehen, was passiert. Erfahren Sie mehr über dieEinsatzmöglichkeiten von Webcams (engl.).

Webcam

9. Kunstvolle Wiederverwendung
Viele PC-Teile können auch als Grundlage für eindrucksvolle Kunstwerke dienen: Warum nicht einen ausrangierten USB-Stick kunstvoll verzieren und als Schlüsselanhänger benutzen? Oder die alte ISA-Netzwerkkarte mit einem Uhrwerk versehen? Auch eine alte Leiterplatte kann von talentierten Händen in ein beeindruckendes Kunstwerk verwandelt werden. Hier einige kreative Inspirationen:
Kunst

10. Digitaler Bilderrahmen im Großformat
Laden Sie Ihre Bilder auch nur von der Kamera runter, um diese dann auf der Festplatte einfach ungesehen schlummern zu lassen? Wenn Ihr alter PC mit Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 läuft, können Sie ganz einfach auf Ihren Bildern einen Bildschirmschoner erstellen. Wenn Sie dann noch den alten PC im Schrank verstecken und mit einem günstigen, aber schicken LCD-Monitor verbinden, den Sie an die Wand hängen, erhalten Sie einen interaktiven Bilderrahmen, der 24 Stunden am Tag Ihre Lieblingsbilder zeigt.

11. Nutzen Sie den PC als Backup-Gerät
Anstatt alle Ihre Fotos, Musik und andere Dateien auf Unmengen von CDs zu archivieren, können Sie diese auch einfach von Ihrem aktuellen Rechner auf Ihren alten PC kopieren. Die Funktion Sichern und Wiederherstellen in Windows 7 oder Windows Vista erlaubt Ihnen, einfach eine Festplatte für das Backup auszuwählen – und hier können Sie dann einfach Ihren alten PC angeben.
backup

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übernommen. Der Autor Leif Pettersen ist Texter, Reisender, Jongleur und Mixed-Martial-Arts-Meister(s Katzensitter). Er hat 47 Länder bereist, lebte in Spanien, Rumänien und Italien und seine Reiseberichte wurden in über zwei Dutzend Publikationen veröffentlicht, unter anderem in einigen Lonely Planet Reiseführern. Er lebt in Minneapolis.



Habt ihr ungenutzte Rechner zuhause stehen?
Was macht ihr um den technischen Altmüll zu entsorgen oder wieder zu verwenden, wenn Teile ausgetauscht werden?
- the incredible Leitman

6. April 2012

Android - Bluestacks, Android Anwendungen direkt auf dem PC

Mit der kostenlosen Beta-Version von "BlueStacks App Player" nutzen Sie Android-Apps nun ganz einfach auf Ihrem Windows-PC.


Je mehr sich die Android-Plattform verbreitet, desto mehr Apps sprießen für das Handy-Betriebssystem aus dem Boden. Und so manche der Android-Apps ist gut genug, dass man sie eigentlich gerne auch auf dem PC nutzen würde. Mit "BlueStacks App Player" ist das nun möglich. Schon in der Beta-Version, die Sie hier kostenlos zum Download finden, lassen sich viele von BlueStacks selbst empfohlene Android-Apps auf dem Desktop nutzen. Viele Apps lassen sich schon nutzen, unter anderem Evernote und Fruit Ninja. Bei der Messaging-App WhatsApp kann es zu Problemen kommen, wenn Sie die gleiche Handynummer angeben, die Sie bereits für WhatsApp auf dem Smartphone verwenden.

In diesem Beitrag stellt chip.de die Anwendung Bluestacks vor. Ich habe mir erlaubt, den kompletten Beitrag eins zu eins zu übernehmen und hier auf dem incredible Blog zu veröffentlichen.


Alternativ steht Ihnen auch die Möglichkeit bereit, mit der ebenfalls kostenlosen App für Android "BlueStacks Cloud Connect" Applikationen, die Sie bereits auf Ihrem Handy haben, mit dem Desktop-Client "BlueStacks App Player" zu synchronisieren.


Da es sich bei "BlueStacks App Player" noch immer um eine Beta-Version handelt, sind manche Funktionen für Android-Apps noch nicht voll implementiert. 

Die Steuerung erfolgt dabei wie auf dem Touch-Screen, wobei der Mauszeiger Ihre Fingerspitze ersetzt. Multi-Touch-Gesten sind damit zwar vorerst nicht möglich, dafür können Sie in vielen Fällen auf Ihre Tastatur zurückgreifen. Für die einzelnen Apps können Sie die Bildschirmgröße separat einstellen, je nachdem ob die App für Smartphones oder Tablets konzipiert wurde.


Fazit: Obwohl es sich bei "BlueStacks App Player" noch um eine Beta handelt, weiß die Desktop-Emulation des Android OS bereits zu begeistern. Viele Apps funktionieren bereits prächtig und vor allem die Synchronisation Ihrer Android-Apps vom Handy zum Desktop ist via "BlueStacks Cloud Connect" ausgesprochen clever gelöst. Leider gibt es grade bei Messaging-Apps wie WhatsApp Probleme mit dem Einrichten des Kontos. Falls Sie es doch schaffen sollten, kann es sein, dass Ihr Handy danach nicht mehr für WhatsApp freigeschaltet ist, da keine zwei Geräte über die gleiche Handynummer laufen können.