26. März 2010

UPDATE: Pwn2Own vorüber

UPDATE zum Beitrag: Pwn2Own-Wettbewerb - IE 8 und iPhone werden zuerst gehackt


Beim diesjährigen Hacker-Wettbewerb Pwn2own sind alle vertretenen Browser bis auf Chrome innerhalb kurzer Zeit gehackt worden. Auch Apples iPhone hat nur wenige Minuten durchgehalten.

Derzeit findet im kanadischen Vancouver die Sicherheitskonferenz CanSecWest statt.
Deren öffentlichkeitswirksamster Programmpunkt ist seit vier Jahren der Hacker-Wettbewerb "Pwn2own". In diesem Jahr sind in den ersten Minuten des ersten Tags bereits Safari, Firefox und der Internet Explorer sowie das iPhone gehackt worden.

Im Rahmen des Wettbewerbs demonstrieren Sicherheitsforscher neu entdeckte Sicherheitslücken und dürfen das gehackte Gerät sowie eine Geldprämie mit nach Hause nehmen. Die Systeme sind mit allen verfügbaren Sicherheits-Updates ausgerüstet. Dazu zählen etwa ein MacBook mit Mac OS X 10.6, drei Windows-Notebooks sowie vier Smartphones, darunter ein iPhone 3GS, ein Blackberry Bold 9700 und ein Nexus One. Insgesamt hat der Sponsor des Wettbewerbs, die 3Com-Tochter TippingPoint, 100.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgelobt, 10.000 für jeden Browser, 15.000 pro Smartphone.
Charlie Miller hat zum dritten Mal in Folge das MacBook gewonnen, wofür er, wie schon im Vorjahr, einen Safari-Exploit benutzt hat. 
Ein deutscher Student mit dem Vornamen Nils hat Firefox unter Windows 7 gehackt, was ihm auch 2009 bereits gelang. Sein Safari-Exploit hat ihm hingegen keinen Preis eingebracht, denn Miller war durch Losglück vor ihm an der Reihe.
Vincenzo Iozzo und Ralf Philipp Weinmann, die Newcomer in diesem Jahr, haben mit Hilfe eines Safari-Exploits das iPhone gehackt und sind zudem die Schnellsten gewesen. Auch der Internet Explorer 8 unter Windows 7 ist bereits am ersten Tag gefallen. Der Wettbewerb läuft, mit abgesenkten Hürden, noch zwei weitere Tage. Die benutzten Sicherheitslücken hält TippingPoint unter Verschluss, bis die Hersteller Updates bereit gestellt haben, um sie zu schließen.
 
Über die Sicherheit der vertretenen Systeme sagt der Wettbewerb wenig aus. Mit genügend Zeit und Aufwand ist jedes System zu knacken. An Chrome hat sich schlicht niemand versucht. Interessanter ist, wie schnell die Hersteller Sicherheits-Updates bereit stellen. Im letzten Jahr hat Mozilla den Vogel abgeschossen, indem es zwei Firefox-Lücken innerhalb einer Woche schloss.
 
 
(Frank Ziemann - PCWelt.de)

23. März 2010

Pwn2Own-Wettbewerb - IE 8 und iPhone werden zuerst gehackt

Der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest findet diese Woche in Vancouver statt. Der Sponsor des Wettbewerbs erwartet, dass Microsofts Internet Explorer und das iPhone den Hackern zuerst zum Opfer fallen.

Die diesjährige Sicherheitskonferenz CanSecWest findet ab 24. März im kanadischen Vancouver statt. Wie in den letzten Jahren wird auch diesmal wieder der Hacker-Wettbewerb "Pwn2Own" die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die 3Com-Tochter TippingPoint, Sponsor des Wettbewerbs, hat insgesamt 100.000 US-Dollar an Preisgeldern ausgelobt. Außerdem können die Gewinner das gehackte Gerät mit nach Hause nehmen.
Aaron Portnoy, leitender Sicherheitsforscher bei TippingPoint, sieht den Internet Explorer 8 und nicht etwa 
Apple Safari als denjenigen Browser an, der in diesem Jahr als erster fallen wird. Dies schließt er aus den Anmeldungen für die vierte Ausgabe des Wettbewerbs. Ursprünglich hatte Portnoy auf Safari getippt. Doch einer seiner Kollegen scheint einen IE8-Exploit in der Tasche zu haben. Apples iPhone wird seiner Meinung nach das erste der Smartphones sein, das gehackt wird.
 
Als Zielscheiben für die Sicherheitsforscher haben die Veranstalter die neuesten Browser-Versionen von IE, Firefox, Safari und Chrome aufgestellt, die auf Rechnern mit Windows 7 oder Mac OS X 10.6 laufen
Als Smartphones stehen neben dem iPhone ein Blackberry Bold 9700, ein Nokia-Gerät mit Symbian S60 (voraussichtlich ein E62) sowie ein Motorola mit Android-Betriebssystem, vermutlich ein Droid, bereit.
Im letzten Jahr brauchte Charlie Miller gerade einmal zehn Sekunden, um ein MacBook zu hacken. Ein Student aus Deutschland hackte nacheinander den IE 8, Firefox und Safari. Nur Chrome blieb ungeschoren. 
 
(PC Welt - mje)

Shoop da whoop!

OMG JAAA, ich steh auf Internethypes xD

22. März 2010

lauffähige .net exe erstellen

Mist, eingefahren xD

Wollte heute ein kleines Programm releasen auf einen anderen Rechner,
auf dem keine MSVS Entwicklungsumgebung installiert ist...

BOING, Fehlermeldung:
"Diese Anwendung konnte nicht gestartet werden, weil die Anwendungskonfiguration nicht korrekt ist."
 -.-

Gott sei Dank gibt es Tante Google :-*

Es gibt drei Möglichkeiten dies zu lösen:

1. Du linkst Deine Anwendung mit der statischen CRT ("Statically linking the executables")

2. Du installierst die CRT/MFC DLLs auf dem Zielrechner
3. Du lieferst die CRT/MFC DLLs bei Deiner Anwendung mit. Dabei musst Du aber das richtige manifest der DLL mitliefern! ("Install a private assembly") 

Quelle: http://www.c-plusplus.de/forum/viewtopic-var-t-is-132301.html


Mehr Informationen unter:
http://www.codeproject.com/kb/cpp/vcredists_x86.aspx

Steak/Schnitzel & BJ Day

OMG, verpasst :-o
Warum verdammt noch eins, erinnert mich niemand an solche wichtigen Ereignisse? o.O

14. März - Der Schnitzel und Blowjob Tag

Meine Herren, Ihr wisst, worum es geht. An jedem 14. Februar bekommen wir die Möglichkeit, unserer Liebsten zu zeigen, was sie uns bedeutet - mit Geschenken, Blumen, Einladungen zum Essen oder ins Theater oder Kino und vielem anderen Mumpitz, den Frauen als romantisch empfinden.

An jedem Valentinstag zermartern wir uns das Hirn, um dieses eine, spezielle, einzigartige Geschenk zu finden, das ihr zeigt, daß wir sie wirklich mehr lieben als all die anderen Frauen dort draußen. Nun, meine Damen, ich verrate Euch ein kleines Geheimnis: uns Männern macht der Tag nicht soviel Spaß wie Euch. Sicher, Euer Lächeln zu sehen, das ist unbezahlbar; aber eben dieses Lächeln ist das Ergebnis mehrerer Wochen voll Blut, Schweiß und Überlegungen. Und noch ein Geheimnis: wir Männer fühlen uns ein wenig übergangen. Ja, übergangen, schließlich gibt es keinen speziellen Feiertag, der Euch die Möglichkeit gibt, dem einen Mann in Eurem Leben zu zeigen, wieviel er Euch bedeutet. Wir Männer sind entweder zu stolz oder zu beschämt, um es zuzugeben.

Aus diesem Grund wurde ein neuer Feiertag geschaffen.

Der 14. März ist ab sofort offiziell "Schnitzel-und-Blowjob-Tag".
Einfach, wirkungsvoll und selbsterklärend ist dieser neue Feiertag dazu da, damit Ihr Frauen Eurem Holden endlich zeigen könnt, wie sehr Ihr ihn liebt. Keine Karten, keine Blumen, keine tollen Nächte des Ausgehens; der Name dieses Feiertags erklärt alles: nur ein Schnitzel (oder Steak) und ein Blowjob. Das ist alles.

Und schlußendlich wird dieses neue Zwillingspärchen der Feiertage, Valentinstag und Schnitzel-und-Blowjob-Tag, ein neues Zeitalter der Liebe einleuten, da sich Männer überall auf der Welt umso stärker am 14. Februar bemühen werden, um sich selbst einen denkwürdigen 14. März zu sichern.
Ein Perpetuum Mobile der Liebe!

Die Kunde verbreitet sich langsam, aber so wie jede neue Idee braucht auch der S & BJT ein wenig Unterstützung, um überall bekannt und auch anerkannt zu werden. Bitte helft mit, und erzählt all Euren Freunden davon. Zusammen können wir es schaffen, dieser verrückten Welt Liebe und Frieden zu bringen. Und Schnitzel und Blowjobs, klar.


http://www.schnitzelundblowjobtag.de/


Diese Website enthält wunderbare Tipps für einen gelungenen Schnitzel und BJ Day ;)

17. März 2010

Tutorials.de XXL Workshop

Einladung zum Tutorials.de-XXL-Workshop-Day

Am kommenden Dienstag haben wir ein ganz besonderes Geschenk für euch und zwar veranstalten
wir einen großen Live-Workshop-Tag. Vom Nachmittag bis zum Abend werden wir
insgesamt 7 Workshops veranstalten. Dabei reicht es aus, wenn ihr noch absolute "Greenhorns"
auf dem jeweiligen Fachgebiet seid.

Was ist überhaupt ein Live-Workshop? Ein Live-Workshop ist so ähnlich wie Kino zum Mitmachen,
mit dem Unterschied, dass die Nutzung unseres "Kinos" kostenlos und werbefrei ist!
Es gibt einen Tutor, dessen Bildschirm ihr in Echtzeit seht und dessen Stimme ihr hört. Fragen und Feedback
könnt ihr dabei jederzeit über den Chat loswerden.

+++ Dienstag, 23.03.2010 ab 15:00 Uhr +++ (dick und fett im Kalender eintragen )

1. Grafik-Workshops:


2. Programming-Workshops:

Wie, wo & wann? Alle benötigten Infos gibt es hier.

Weitersagen?
Na sicher, gerne

3. März 2010

Interview mit Charlie Miller: Ist Windows 7 oder Mac OS X sicherer?

Oneitsecurity.it hat mit Charlie Miller über die Sicherheit kommerzieller Betriebssysteme gesprochen. Miller hat 2008 und 2009 den Pwn2Own-Wettbewerb gewonnen.

Am 24. März 2010 ist es wieder so weit. Der dreitägige Pwn2Own-Wettbewerb sucht wieder einen Gewinner. Charlie Miller hat das Sicherheitstreffen zwei Jahre in Folge für sich entscheiden können. Beide Male nutzte er eine Schwachstelle in Safari unter Mac OS X aus. Oneitsecurity.it fragte daher, ob Safari auch sein Ziel im Jahre 2010 sei. Dieser antwortete, dass nichts vor ihm sicher sei. Möglicherweise wird er wieder Safari angreifen, aber auch das iPhone und Android seien anvisierte Ziele.
 
Auf die Frage ob Windows 7 oder Snow Leopard schwerer zu knacken sei, gibt Miller Windows 7 einen leichten Vorteil. Das Microsoft-Betriebssystem mache es einem Angreifer etwas schwerer, da es komplette ASLR (Address Space Layout Randomization) mit sich bringt. Ebenso sei die Angriffsfläche geringer, da per Standard weder java noch Flash installiert seien. Wegen ASLR und DEP (Data Execution Prevention) sei Windows in der Vergangenheit viel schwerer zu knacken gewesen. Allerdings zeigte die letzte Black Hat DC, wie man diese Sicherheitsmaßnahmen umgehen könne. Das Hauptproblem seien die Browser, sagte Miller. Auf die Frage was die sicherste Kombination zwischen Browser und Betriebssystem sei, spielte er Flash den schwarzen Peter zu. Es machen keine großen Unterschiede ob man Chrome oder IE8 unter Windows 7 einsetze. Wichtig sei, dass die Anwender kein Flash installieren. Linux sei laut Miller genauso angreifbar wie andere Systeme. Das Open-Source-Betriebssystem werde in der Regel mit den gleichen Browsern ausgestattet. Die Veranstalter verzichten aber auf einen Einsatz, da es nur wenige als Desktop-System einsetzen. 

25. Februar 2010

Youtube entfernt legendäres Rick-Astley-Video

Youtube hat dem Rickrolling-Schabernack im Internet - zumindest vorerst - ein Ende bereitet und das schon mittlerweile legendäre Rick-Astley-Video "Never Gonna Give You Up" vom Netz genommen.

Sind Sie schon mal auf ein Rickrolling reingefallen? Dabei handelt es sich um einen Scherz, der seit 2007 seine Runde macht und User per reißerisches Titel in Mails oder Links auf Websites auf ein Youtube-Video lockt, in dem der Rick-Astley-Song "Never Gonna Give You Up" zu sehen ist.

Rickrolling war so populär, dass Youtube sich am 1. April 20008 ebenfalls einen Scherz erlaubte: Alle Videos auf der Start-Seite des Dienstes wurden an diesem Tag auf das Rick-Astley-Video weitergeleitet und damit wurden alle User an diesem Tag "Rickrolled". Das Rick-Astley-Video hatte zuletzt über 30 Millionen Zugriffe und "Rickrolling" hat sogar einen eigenen Eintrag auf Wikipedia.

Dem lustigen Rickrolling-Treiben scheint Youtube jetzt ein Ende bereitet zu haben, denn das Video ist auf Youtube nicht mehr aufrufbar. Es erscheint der Hinweis, dass es aufgrund einer Verletzung der Nutzungsbedingungen entfernt werden musste.
Noch im September 2008 hatte SurveyUSA geschätzt, dass rund 18 Millionen US-Bürger bereits mindestens einmal durch Rickrolling hereingelegt worden seien.
 
Auf rickrolldb.com finden Sie eine Datenbank mit Links, die zu Rickroll-Videos führen.

10. Februar 2010

Command & Conquer 4 - 5.000 Betakeys und History-Video

In knapp einen Monat erscheint der vierte und wohl vorerst letzte Teil der Command & Conquer-Tiberium-Serie. Wer schon vorab das Echtzeit-Strategiespiel antesten will, kann bei gamestar.de einen Betakey bekommen.

In Zusammenarbeit mit dem Publisher Electronic Arts vergibt Gamestar.de 5.000 Betakeys für die gerade laufende Multiplayer-Beta von Command & Conquer 4: Tiberian Twilight.
Wenn Sie älter als 16 Jahre sind, können Sie an dem Betatest teilnehmen. Sie müssen lediglich Ihren Namen und Email-Adresse auf der Verlosungsseite eintragen und erhalten einen Key per Email zugesendet.

» Zur Betakey-Vergabe für C&C 4: Tiberian Twilight

Diesen Key müssen Sie auf der offiziellen C&C-Website mit einen EA-Account verbinden. Das Anlegen eines EA-Accounts ist kostenlos -- Sie können auch einen bestehenden Account benutzen (zb. von Battlefield, Dragon Age oder Mass Effect 2). Danach können Sie den Betaclient herunterladen und sich mit dem EA-Account einloggen. Eine erneute Codeeingabe ist dann nicht mehr notwendig.

Den rund 1,5 GByte großen Betaclient können Sie auch von dieser Website herunterladen.

2. Februar 2010

UPDATE: .Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen

Update zum Beitrag .Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen
Link


DOH!
Soeben hat sich herausgestellt, dass sich mit dem vorhergehenden Code zwar die Tabs selber zeichnen lassen und links/rechts anstatt oben befinden,
jedoch ist es mit den beschriebenen Mitteln lediglich möglich, den Text um 90 Grad nach rechts zu drehen -.-
und nicht um -90 oder 270 Grad.
(Heißt also Kopf nach rechts drehen und nicht nach links xD)

StringFormatFlags::DirectionVertical - zeichnet den Text von oben nach unten (also um 90° nach rechts)
StringFormatFlags::DirectionRightToLeft - zeichnet den Text von rechts nach links

Leider sind diese beiden Flags, anders als in der MSDN angegeben nicht kombinierbar.
"This enumeration has a FlagsAttribute attribute that allows a bitwise combination of its member values."
- oder ich mach etwas falsch >.<


Jedenfalls bin ich auf dem guten, alten tutorials.de auf folgenden Lösungshinweis gestoßen:
http://www.tutorials.de/forum/net-windows-forms/240717-c-mit-drawstring-senkrecht-drucken.html
"Das Koordinaten-System muss verschoben und gedreht werden."

Also sind TranslateTransform und RotateTransform unsere Freunde :D
HINWEIS: Für Leute, die das .NET Framework 3.0 oder aufsteigend verwenden existiert bereits eine RotateTransform-Klasse:
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/system.windows.media.rotatetransform.aspx



Na mal schaun, was ich da zusammenbauen werde.
Meld mich wieder, wenns geklappt hat ^^

.Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen

UPDATE: Neuer, weiterführender Beitrag zum Thema - Textdrehung um 270 oder -90 Grad - Link

Wie einmalwar es so weit...
Eine Anforderung kommt rein... Neue Oberfläche gewünscht, Anordnung in einem Grid,
Verwaltungsbuttons und Konfigurationsmöglichkeiten... ok, alles kein Problem.

Aber dann, der Schock :-o
Das GUI soll ein TabControl enthalten, welches die Laschen ( = Reiter, Karteikärtchen, etc...) nicht oberhalb,
sondern linksbündig anzeigt! *schock*

Ich habe zwar vorher schon einige Male im Internet Beispiele selbst gezeichneter TabControls gesehen,
wollte aber nun nicht unbedingt einen riesen Aufwand investieren.
Doch Gott sei Dank gibt es die MSDN :D

Nach kurzer Suche bin ich auf folgende Seite gestoßen:
Gewusst wie: Anzeigen von seitlich ausgerichteten Registerkarten mit TabControl

Hier der Code für das Zeichnen der Laschen in VC++.net (Laschen links):



weiterführender Link:
So funktioniert das ganze in WPF - Link

1. Februar 2010

Chrome-Browser - Google zahlt für gefundene Bugs

Google will mit Geld mehr Sicherheit für Chrome-Nutzer schaffen. Der Konzern zahlt zwischen 500 Dollar und 1337 Dollar für jede neu entdeckte Sicherheitslücke.

Google hat eine neue Initiative vorgestellt, die für mehr Sicherheit im Chrome-Browser sorgen soll. Jeder neu entdeckte Bug oder Fehler, der sich auf die Sicherheitsarchitektur von Chrome auswirkt, will der Suchmaschinenkonzern belohnen. Ein neu gefundener einfacher Bug ist Google demnach 500 Dollar wert, für einen hoch kritischen oder sonst besonders schweren Fehler zahlt der Konzern gar 1337 Dollar, eine Anspielung auf die Internet-Sprache Leetspeak.
Natürlich hat Google dieses Projekt nicht aus reiner Menschenfreude aufgesetzt. Vielmehr soll es einen Anreiz für Sicherheitsexperten bieten, so dass diese die Lücken zuerst an Google melden, so dass der Konzern die Schwachstelle beheben kann.
 
 

29. Januar 2010

Twitter wird zum Hoffnungsträger der Jobsuchenden

Microblogging-Dienst sticht E-Mail und Co mit seiner Reichweite aus

Twitter entwickelt sich immer mehr zum besten Freund von Arbeitslosen und Jobsuchenden. Einer der größten Vorteile der Seite ist die immense Reichweite, die E-Mail, Jobplattformen und selbst Facebook nie aufbringen können. Das Publikum auf Twitter ist potenziell grenzenlos - ein Nutzen der mittlerweile sowohl bei Personalvermittlern und -abteilungen als auch bei Jobsuchenden Aufmerksamkeit gefunden hat.

Allein im vergangenen Monat seien 340.000 Jobs auf Twitter gelistet gewesen, so William Fischer, Mitbegründer der WorkDigital Ltd., die unter anderem die Seite TwitJobSearch ins Leben gerufen hat.
Klassische Jobportale sehen Twitter nicht als Konkurrenz, sondern eher als Ergänzung der eigenen Angebote. "Die intuitive Bedienbarkeit, die Verfügbarkeit, sowie der Umfang des Angebots spielt für den einzelnen User eine große Rolle. Monster Worldwide integriert sein Angebot auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und Youtube, um über Monster hinaus die richtigen Kandidaten mit Arbeitgebern zusammenzubringen", sagt Barbara Wiesinger, Country Manager & Sales Director Austria bei Monster Worldwide, gegenüber pressetext.

Abwanderung auf Social Networks sei keine Gefahr. "Wir beobachten derzeit sogar einen Anstieg der Jobsuchenden. Anfang 2009 hat Monster einen neugestalteten Internetauftritt mit einem erweiterten und verbesserten Angebot gestartet", so Wiesinger weiter. Zusätzlich könne die Plattform über die Social-Media-Kanäle die Nutzer auch außerhalb von Monster erreichen. "Außerdem planen wir in Kürze unseren Firmenkunden für diese Kanäle maßgeschneiderte Dienstleistungen zum Thema Social Recruiting anzubieten", verrät Wiesinger im pressetext-Interview.

TwitJobSearch hat mit JobDeck kürzlich ein neues Tool herausgebracht, das Twitter nach Jobpostings durchsucht und dabei auf den Kontext achtet, in dem bestimme Schlüsselbegriffe gebraucht werden. Die Applikation listet auch Tweets von Personalabteilungen und indiziert Stellenangebot-Updates von Seiten wie LinkedIn. Werbetreibende, unter anderem große Marken wie Adidas oder KFC, nutzen JobDeck zur Ausschreibung von offenen Stellen und erhalten gegen Bezahlung eine bessere Reihung in der Suche.

"Twitter ist ein einfacherer, schnellerer und billigerer Weg, um Personal zu finden", meint Fischer. Bei WorkDigital sei man überrascht, welch großen Anklang die Jobsuche und -anwendungen auf Twitter gefunden hätten. Auch andere Firmen, die sich in dem Bereich Jobsuche auf die Seite vorwagten, staunen darüber, welches Potenzial Twitter dahingehend bietet.

Twitter sei das stärkste Rekrutierungstool überhaupt, meint etwa Richard Barton, Chef der Immobilienwebseite Zillow.com. Er selbst hat bereits drei neue Mitarbeiter über Twitter angeheuert, unter anderem den aktuellen Marketingchef. "Twitter ist für Jobausschreibungen deshalb besonders nützlich, weil die Adressaten anders als bei E-Mail nicht darauf antworten müssen, außer sie haben tatsächliches Interesse an einer Bewerbung oder kennen jemanden, der Interesse haben könnte", sagt Barton.


(pte/jtr - tecchannel.de)

Killerspiele - »Ein verstörendes Phänomen«

Die aktuelle Ausgabe des Amnesty Magazins beschäftigt sich unter anderem mit Kriegspielen.

In der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals, einem Magazin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, befindet sich unter dem Titel »Jeder wird zur Kampfmaschine« ein Artikel des Kulturjournalisten Thomas Lindemann. Der Berliner Autor schreibt über Kriegsvideospiele und nennt sein Essay einen »kritischen Blick auf ein verstörendes Phänomen.«

Killerspiele? Neues Niveau an Realität und Brutalität? Gewalt als Unterhaltung? Fast ist man als Spieler versucht, den Text wieder als einseitige Kritik an Videospielen abzutun und gar nicht erst zu lesen. Doch damit würde man dem Artikel nicht gerecht werden, denn hinter der provokanten Überschrift verbirgt sich ein Plädoyer für Kriegsspiele. Sie haben richtig gelesen, denn Lindemann stellt anhand der Spiele Call of Duty: ModernWarfare 2, Killzone 2 und Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (letztere beide nur für PlayStation 3 erschienen) dar, worin die Faszination, Berechtigung und Kultur dieser Spiele liegt.

Über Infinity Wards Shooter Modern Warfare 2 schreibt er: »Das Beklemmende ist nicht, dass ein Spiel den Krieg darstellt -- davon gibt es längst Hunderte. Sondern ausgerechnet dieses Videospiel ist das Beste unter den aktuellen. Eine spielerische Qualität wird man selbst als Pazifist anerkennen müssen. Das Dilemma besteht darin, dass es wirklich Spass macht.« Im weiteren Verlauf führt der Autor aus, dass Gewalt in Medien nicht neu, sondern schon immer Teil menschlicher Kulturwerke sei. Als Beispiel nennt er Homers Ilias (ca. 700 v. Chr.).

Zum Abschluss schreibt Lindemann noch über Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots. Das PlayStation 3-Spiel sieht er als gesellschaftskritische Parabel, denn in der hier dargestellten Zukunft werden Kriege von privaten Militärfirmen ausgefochten, die im Grunde nur noch zum Selbstzweck kämpfen. »Es wandte Mittel der Science Fiction so an, wie große Science-Fiction-Literatur das immer tat: Zur Kritik an der Welt.«
Eine solch fundierte und unhysterische Meinung zum Thema Videospiele, wie der Autor sie an den Tag legt, ist in fachfremden Medien eher selten anzutreffen.


(Daniel Raumer - gamestar.de)

Offene Standards statt Lizenzpflicht - Opera übt Kritik

Nach Mozilla übt nun auch Opera Kritik am Flash-freien Video-Streaming von YouTube und Vimeo. Grund ist, dass die beiden Videoseiten bei ihrer HTML5-Implementierung auf den patentierten Video-Codec H.264 setzen, der wegen hoher Lizenzabgaben von Firefox und Opera nicht unterstützt wird.

"Opera ist davon überzeugt, dass das Web auf offenen Standards aufbauen sollte. Die Verwendung des proprietären Codecs H.264 für die native Videowiedergabe in HTML5 beurteilen wir daher kritisch", erklärt Opera-Web-Evangelist Bruce Lawson im Gespräch mit pressetext. Wie Mozilla plädiert Opera für das offene und lizenzfreie Ogg-Format beziehungsweise den Theora-Codec. "Ungeachtet manch vorherrschender Meinung vom Mitbewerb, gehen wir davon aus, dass Ogg/Theora technisch gesehen H.264 ebenbürtig ist und durch seine Offenheit auch mehr Potenzial bietet", so Lawson.

Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten. "Für Entwickler wie Opera, aber auch Mozilla ist der Browser das Hauptgeschäft. Da fällt ein derartiger Betrag natürlich stärker ins Gewicht, als bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft", erklärt Lawson. Mozilla zufolge würde diese Summe, sollte sich H.264 als Standard-Codec für native Videounterstützung in Browsern durchsetzen, zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.

Weitaus schwerwiegender ist nach Ansicht von Mozilla und Opera aber das unklare Lizenzmodell die User betreffend. "Es mehren sich die Anzeichen, dass ab 2011 auch für das Bereitstellen und Produzieren von Video-Inhalten mit dem Codec Gebühren anfallen könnten", sagt Lawson. Damit werden Erinnerungen an einen vorübergehenden Lizenzstreit rund um das GIF-Format wach, der in den 90er-Jahren aufgrund kolportierter Zahlungsaufforderungen für Verunsicherung bei Webseiten-Betreibern gesorgt hatte.

Dass alle User für ihre mithilfe des H.264-Codecs erzeugten Videos zur Kasse gebeten werden, scheint schwer vorstellbar. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte die Lage allerdings anders aussehen. Google war indes bemüht, der ganzen YouTube-Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. "Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehen wir offen gegenüber", so Google.

Google Chrome ist derzeit der einzige Browser, der sowohl H.264 als auch Theora für das Video-Element in HTML5 unterstützt. Während Apple, das zusammen mit Microsoft an Patenten am H.264-Codec beteiligt sein soll, nur diesen unterstützt, setzt Firefox ab Version 3.5 und Opera ab der kommenden Version 10.5 auf Theora/Ogg. "Es ist schade, dass die Codec-Diskussion derzeit das großartige Potenzial von nativer Videounterstützung im Browser überdeckt. Denn Videos ohne Plug-ins in Browsern abspielen zu können, ist eine tolle Sache, von der alle User profitieren werden", schließt Opera-Evangelist Lawson im pressetext-Interview.


(pte/hal - tecchannel.de)

26. Januar 2010

Playstation 3 nach drei Jahren erstmals gehackt

Nach über drei Jahren ist Sonys Playstation 3 erstmals vollständig gehackt worden. Das behauptet zumindest der 20-jährige Hacker George Hotz auf seinem Internet-Blog. George Hotz ist bereits durch seine iPhone Jailbreaks bekannt.

Der unter dem Pseudonym "geohot" aktive Hacker hat sich im Web unter anderem mit dem ersten iPhone-Jailbreak einen Namen gemacht und zeichnet sich aktuell auch für die kostenlose Software-Lösung "blackra1n" verantwortlich, die das iPhone 3GS und seine Vorgänger in wenigen Sekunden entsperren kann. "Ich habe Lese- und Schreibzugriff auf den gesamten Systemspeicher und Zugang zum Prozessor. Die PS3 ist gehackt, der Rest ist Software", so Hotz in seinem Blogeintrag, der sich in Windeseile über das Netz verbreitete. Laut eigenen Angaben habe er die Konsole in gerade einmal fünf Wochen mithilfe von einfacher Hardware und komplexerer Software knacken können. Hotz glaubt, dass die gefundene Lücke von Sony nicht mit einem einfachen Update geschlossen werden kann, hält dem Konzern aber zugute, ein wirklich sicheres System geschaffen zu haben.

"Gerade im Bereich von Spielkonsolen und Geräten wie dem iPhone stellt das Hacking ein interessantes Phänomen dar. Denn die Community dahinter betreibt das Hacking meist nicht aus unlauteren Motiven wie etwa der illegalen Softwareverbreitung. Vielmehr geschieht es aus dem Verständnis heraus, dass die technologischen Möglichkeiten der Geräte von jedem uneingeschränkt nutzbar sein sollen", meint Matthias Bärwolff vom Bereich Informatik und Gesellschaft der TU Berlin im Gespräch mit pressetext.
Derartige Hacker würden sich moralisch im Recht sehen und seien auch davon überzeugt, dass sie nicht gegen rechtliche Grundsätze verstoßen, so Bärwolff weiter. Diese Ansicht kommuniziert auch Hotz, der etwa in seinem Twitter-Account wiederholt darauf hinweist, dass er Piraterie nicht befürworte und folglich auch keine Hacks aus diesem Grund durchführe.

Für Unternehmen ist der Umgang mit der Hacker-Szene ein zweischneidiges Schwert. Einerseits lässt beispielsweise Apple nichts unversucht, gefundene iPhone-Schwachstellen mit Software-Updates wieder auszubügeln und die Hacking-Aktivitäten offiziell als illegal darzustellen. Gleichzeitig erweckt Apple auch den Eindruck, dass es populäre Funktionen und Applikationen aus der Jailbreak-Community mit Verzögerung immer wieder auch in die offizielle Software-Weiterentwicklung des iPhones einfließen lässt.
"Die Jailbreaking-Community ist für Apple sicherlich ein interessanter Weg um herauszufinden, was bei Usern gerade angesagt ist und was sich zu übernehmen lohnt, sofern das die vertraglichen und strategischen Einschränkungen dem Konzern erlauben", meint auch Bärwolff.


(pte/hal - tecchannel.de)

UPDATE: Attacke auf Google: China streitet alles ab

Update zum Beitrag "Google - Eigener Hackerangriff als Reaktion"


Rund zwei Wochen nach Googles Ankündigung, sein China-Engagement wegen Hacker-Angriffen zu überprüfen, hat die chinesische Regierung sich erstmals entschieden gegen die Vorwürfe gewehrt.

"Anschuldigungen, dass die chinesische Regierung direkt oder indirekt an Cyber-Attacken beteiligt war, entbehren jeglicher Grundlage und zielen darauf ab, Chinas Ansehen zu beschädigen", wird ein Sprecher des Ministeriums für Industrie und IT von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zitiert.

Der Regierungssprecher bezeichnete darüber hinaus die viel kritisierten Regulierungsmaßnahmen im Web als notwendig und in den Gesetzen des Landes verankert. Die öffentlich von Google und den USA geäußerte Kritik sei eine "Einmischung in Chinas Staatsangelegenheiten", so der Sprecher. Schützenhilfe leistete auch ein regierungsnaher Sicherheitssprecher, der mehr als 16 Prozent aller Hacker-Angriffe auf chinesische Computer auf Botnetz-Computer in den USA zurückführte. Google habe die verantwortlichen Stellen zudem bis heute nicht über die genauen Umstände der Vorfälle informiert, kritisierte der staatliche Security-Verantwortliche.

Während Google die Hacking-Angriffe auf das eigene Unternehmen und einige User-Accounts nicht explizit chinesischen Regierungsstellen in die Schuhe schob, fand US-Außenministerin Hillary Clinton in einer Grundsatzrede zur Freiheit des Internets vergangenen Donnerstag deutlichere Worte. Das Löschen von Wörtern, Namen und Phrasen von Suchmaschinen-Resultaten stelle eine Verletzung der Menschenrechte dar, so Clinton, die derart vorgehende Regierungen mit Diktaturen verglich.

Gleichzeitig forderte Clinton China auf, die Hacker-Angriffe auf Google aufzuklären und die Ergebnisse der Untersuchung transparent zu machen. "Länder, die den freien Zugang zu Informationen beschneiden und die Grundrechte von Internet-Usern verletzen, riskieren sich vom Fortschritt des nächsten Jahrhunderts abzukapseln", meinte Clinton, deren Rede prompt zu einer schweren diplomatischen Verstimmung zwischen den beiden Großmächten führte.
Nach einigen Tagen der Schockstarre über die ungewöhnlich offen formulierte Kritik der US-Außenministerin schießt China zumindest medial nun wieder aus allen Rohren. Regierungsnahe Zeitungen und Kommentatoren bezeichneten die Kritik Clintons als "Informations-Imperialismus" und taten die Rede über das freie Internet als strategischen Versuch ab, anderen Ländern das Demokratieverständnis und die Werte der USA aufzuzwingen. Die Zeitung der kommunistischen Partei bezeichnete die geforderte Internet-Freiheit als Utopie und Illusion.


(pte/hal - tecchannel.de)

21. Januar 2010

Google - Eigener Hackerangriff als Reaktion

Die Hackerangriffe aus China gegen viele große Konzerne machen weltweit Schlagzeilen, doch nun kommen weitere Details ans Licht.
Wie die New York Times meldet, hat Google nach dem Feststellen der Angriffe auf Googlemail eine "geheime Gegenoffensive" gestartet. Dahinter versteckt sich nichts anderes als ein eigener, erfolgreicher Gegenangriff. Dadurch erhielt man Zugang zu einem Server in Taiwan, von dem man annahm, es handle sich um die Quelle der Angriffe. Auf dem Rechner fand man Beweise für die Angriffe, nicht nur auf Google, sondern auf mindestens 33 weitere Unternehmen.
Interessanterweise wird aus dem Bericht der New York Times auch klar, dass es zwar starke Hinweise darauf gibt, dass die Angriffe von China und aus dem Umfeld der dortigen Regierung gesteuert wurden, allerdings keinerlei Belege, die dies zu 100 Prozent beweisen würden. Dass Google bei einem Hackerangriff selbst zu derartigen Mitteln greift, ist sicher auch ein bemerkenswertes Detail.


(Gamestar/cvi)