3. März 2010

Interview mit Charlie Miller: Ist Windows 7 oder Mac OS X sicherer?

Oneitsecurity.it hat mit Charlie Miller über die Sicherheit kommerzieller Betriebssysteme gesprochen. Miller hat 2008 und 2009 den Pwn2Own-Wettbewerb gewonnen.

Am 24. März 2010 ist es wieder so weit. Der dreitägige Pwn2Own-Wettbewerb sucht wieder einen Gewinner. Charlie Miller hat das Sicherheitstreffen zwei Jahre in Folge für sich entscheiden können. Beide Male nutzte er eine Schwachstelle in Safari unter Mac OS X aus. Oneitsecurity.it fragte daher, ob Safari auch sein Ziel im Jahre 2010 sei. Dieser antwortete, dass nichts vor ihm sicher sei. Möglicherweise wird er wieder Safari angreifen, aber auch das iPhone und Android seien anvisierte Ziele.
 
Auf die Frage ob Windows 7 oder Snow Leopard schwerer zu knacken sei, gibt Miller Windows 7 einen leichten Vorteil. Das Microsoft-Betriebssystem mache es einem Angreifer etwas schwerer, da es komplette ASLR (Address Space Layout Randomization) mit sich bringt. Ebenso sei die Angriffsfläche geringer, da per Standard weder java noch Flash installiert seien. Wegen ASLR und DEP (Data Execution Prevention) sei Windows in der Vergangenheit viel schwerer zu knacken gewesen. Allerdings zeigte die letzte Black Hat DC, wie man diese Sicherheitsmaßnahmen umgehen könne. Das Hauptproblem seien die Browser, sagte Miller. Auf die Frage was die sicherste Kombination zwischen Browser und Betriebssystem sei, spielte er Flash den schwarzen Peter zu. Es machen keine großen Unterschiede ob man Chrome oder IE8 unter Windows 7 einsetze. Wichtig sei, dass die Anwender kein Flash installieren. Linux sei laut Miller genauso angreifbar wie andere Systeme. Das Open-Source-Betriebssystem werde in der Regel mit den gleichen Browsern ausgestattet. Die Veranstalter verzichten aber auf einen Einsatz, da es nur wenige als Desktop-System einsetzen. 

25. Februar 2010

Youtube entfernt legendäres Rick-Astley-Video

Youtube hat dem Rickrolling-Schabernack im Internet - zumindest vorerst - ein Ende bereitet und das schon mittlerweile legendäre Rick-Astley-Video "Never Gonna Give You Up" vom Netz genommen.

Sind Sie schon mal auf ein Rickrolling reingefallen? Dabei handelt es sich um einen Scherz, der seit 2007 seine Runde macht und User per reißerisches Titel in Mails oder Links auf Websites auf ein Youtube-Video lockt, in dem der Rick-Astley-Song "Never Gonna Give You Up" zu sehen ist.

Rickrolling war so populär, dass Youtube sich am 1. April 20008 ebenfalls einen Scherz erlaubte: Alle Videos auf der Start-Seite des Dienstes wurden an diesem Tag auf das Rick-Astley-Video weitergeleitet und damit wurden alle User an diesem Tag "Rickrolled". Das Rick-Astley-Video hatte zuletzt über 30 Millionen Zugriffe und "Rickrolling" hat sogar einen eigenen Eintrag auf Wikipedia.

Dem lustigen Rickrolling-Treiben scheint Youtube jetzt ein Ende bereitet zu haben, denn das Video ist auf Youtube nicht mehr aufrufbar. Es erscheint der Hinweis, dass es aufgrund einer Verletzung der Nutzungsbedingungen entfernt werden musste.
Noch im September 2008 hatte SurveyUSA geschätzt, dass rund 18 Millionen US-Bürger bereits mindestens einmal durch Rickrolling hereingelegt worden seien.
 
Auf rickrolldb.com finden Sie eine Datenbank mit Links, die zu Rickroll-Videos führen.

10. Februar 2010

Command & Conquer 4 - 5.000 Betakeys und History-Video

In knapp einen Monat erscheint der vierte und wohl vorerst letzte Teil der Command & Conquer-Tiberium-Serie. Wer schon vorab das Echtzeit-Strategiespiel antesten will, kann bei gamestar.de einen Betakey bekommen.

In Zusammenarbeit mit dem Publisher Electronic Arts vergibt Gamestar.de 5.000 Betakeys für die gerade laufende Multiplayer-Beta von Command & Conquer 4: Tiberian Twilight.
Wenn Sie älter als 16 Jahre sind, können Sie an dem Betatest teilnehmen. Sie müssen lediglich Ihren Namen und Email-Adresse auf der Verlosungsseite eintragen und erhalten einen Key per Email zugesendet.

» Zur Betakey-Vergabe für C&C 4: Tiberian Twilight

Diesen Key müssen Sie auf der offiziellen C&C-Website mit einen EA-Account verbinden. Das Anlegen eines EA-Accounts ist kostenlos -- Sie können auch einen bestehenden Account benutzen (zb. von Battlefield, Dragon Age oder Mass Effect 2). Danach können Sie den Betaclient herunterladen und sich mit dem EA-Account einloggen. Eine erneute Codeeingabe ist dann nicht mehr notwendig.

Den rund 1,5 GByte großen Betaclient können Sie auch von dieser Website herunterladen.

2. Februar 2010

UPDATE: .Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen

Update zum Beitrag .Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen
Link


DOH!
Soeben hat sich herausgestellt, dass sich mit dem vorhergehenden Code zwar die Tabs selber zeichnen lassen und links/rechts anstatt oben befinden,
jedoch ist es mit den beschriebenen Mitteln lediglich möglich, den Text um 90 Grad nach rechts zu drehen -.-
und nicht um -90 oder 270 Grad.
(Heißt also Kopf nach rechts drehen und nicht nach links xD)

StringFormatFlags::DirectionVertical - zeichnet den Text von oben nach unten (also um 90° nach rechts)
StringFormatFlags::DirectionRightToLeft - zeichnet den Text von rechts nach links

Leider sind diese beiden Flags, anders als in der MSDN angegeben nicht kombinierbar.
"This enumeration has a FlagsAttribute attribute that allows a bitwise combination of its member values."
- oder ich mach etwas falsch >.<


Jedenfalls bin ich auf dem guten, alten tutorials.de auf folgenden Lösungshinweis gestoßen:
http://www.tutorials.de/forum/net-windows-forms/240717-c-mit-drawstring-senkrecht-drucken.html
"Das Koordinaten-System muss verschoben und gedreht werden."

Also sind TranslateTransform und RotateTransform unsere Freunde :D
HINWEIS: Für Leute, die das .NET Framework 3.0 oder aufsteigend verwenden existiert bereits eine RotateTransform-Klasse:
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/system.windows.media.rotatetransform.aspx



Na mal schaun, was ich da zusammenbauen werde.
Meld mich wieder, wenns geklappt hat ^^

.Net Code Snippet - TabControl mit linksbündigen Laschen

UPDATE: Neuer, weiterführender Beitrag zum Thema - Textdrehung um 270 oder -90 Grad - Link

Wie einmalwar es so weit...
Eine Anforderung kommt rein... Neue Oberfläche gewünscht, Anordnung in einem Grid,
Verwaltungsbuttons und Konfigurationsmöglichkeiten... ok, alles kein Problem.

Aber dann, der Schock :-o
Das GUI soll ein TabControl enthalten, welches die Laschen ( = Reiter, Karteikärtchen, etc...) nicht oberhalb,
sondern linksbündig anzeigt! *schock*

Ich habe zwar vorher schon einige Male im Internet Beispiele selbst gezeichneter TabControls gesehen,
wollte aber nun nicht unbedingt einen riesen Aufwand investieren.
Doch Gott sei Dank gibt es die MSDN :D

Nach kurzer Suche bin ich auf folgende Seite gestoßen:
Gewusst wie: Anzeigen von seitlich ausgerichteten Registerkarten mit TabControl

Hier der Code für das Zeichnen der Laschen in VC++.net (Laschen links):



weiterführender Link:
So funktioniert das ganze in WPF - Link

1. Februar 2010

Chrome-Browser - Google zahlt für gefundene Bugs

Google will mit Geld mehr Sicherheit für Chrome-Nutzer schaffen. Der Konzern zahlt zwischen 500 Dollar und 1337 Dollar für jede neu entdeckte Sicherheitslücke.

Google hat eine neue Initiative vorgestellt, die für mehr Sicherheit im Chrome-Browser sorgen soll. Jeder neu entdeckte Bug oder Fehler, der sich auf die Sicherheitsarchitektur von Chrome auswirkt, will der Suchmaschinenkonzern belohnen. Ein neu gefundener einfacher Bug ist Google demnach 500 Dollar wert, für einen hoch kritischen oder sonst besonders schweren Fehler zahlt der Konzern gar 1337 Dollar, eine Anspielung auf die Internet-Sprache Leetspeak.
Natürlich hat Google dieses Projekt nicht aus reiner Menschenfreude aufgesetzt. Vielmehr soll es einen Anreiz für Sicherheitsexperten bieten, so dass diese die Lücken zuerst an Google melden, so dass der Konzern die Schwachstelle beheben kann.
 
 

29. Januar 2010

Twitter wird zum Hoffnungsträger der Jobsuchenden

Microblogging-Dienst sticht E-Mail und Co mit seiner Reichweite aus

Twitter entwickelt sich immer mehr zum besten Freund von Arbeitslosen und Jobsuchenden. Einer der größten Vorteile der Seite ist die immense Reichweite, die E-Mail, Jobplattformen und selbst Facebook nie aufbringen können. Das Publikum auf Twitter ist potenziell grenzenlos - ein Nutzen der mittlerweile sowohl bei Personalvermittlern und -abteilungen als auch bei Jobsuchenden Aufmerksamkeit gefunden hat.

Allein im vergangenen Monat seien 340.000 Jobs auf Twitter gelistet gewesen, so William Fischer, Mitbegründer der WorkDigital Ltd., die unter anderem die Seite TwitJobSearch ins Leben gerufen hat.
Klassische Jobportale sehen Twitter nicht als Konkurrenz, sondern eher als Ergänzung der eigenen Angebote. "Die intuitive Bedienbarkeit, die Verfügbarkeit, sowie der Umfang des Angebots spielt für den einzelnen User eine große Rolle. Monster Worldwide integriert sein Angebot auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und Youtube, um über Monster hinaus die richtigen Kandidaten mit Arbeitgebern zusammenzubringen", sagt Barbara Wiesinger, Country Manager & Sales Director Austria bei Monster Worldwide, gegenüber pressetext.

Abwanderung auf Social Networks sei keine Gefahr. "Wir beobachten derzeit sogar einen Anstieg der Jobsuchenden. Anfang 2009 hat Monster einen neugestalteten Internetauftritt mit einem erweiterten und verbesserten Angebot gestartet", so Wiesinger weiter. Zusätzlich könne die Plattform über die Social-Media-Kanäle die Nutzer auch außerhalb von Monster erreichen. "Außerdem planen wir in Kürze unseren Firmenkunden für diese Kanäle maßgeschneiderte Dienstleistungen zum Thema Social Recruiting anzubieten", verrät Wiesinger im pressetext-Interview.

TwitJobSearch hat mit JobDeck kürzlich ein neues Tool herausgebracht, das Twitter nach Jobpostings durchsucht und dabei auf den Kontext achtet, in dem bestimme Schlüsselbegriffe gebraucht werden. Die Applikation listet auch Tweets von Personalabteilungen und indiziert Stellenangebot-Updates von Seiten wie LinkedIn. Werbetreibende, unter anderem große Marken wie Adidas oder KFC, nutzen JobDeck zur Ausschreibung von offenen Stellen und erhalten gegen Bezahlung eine bessere Reihung in der Suche.

"Twitter ist ein einfacherer, schnellerer und billigerer Weg, um Personal zu finden", meint Fischer. Bei WorkDigital sei man überrascht, welch großen Anklang die Jobsuche und -anwendungen auf Twitter gefunden hätten. Auch andere Firmen, die sich in dem Bereich Jobsuche auf die Seite vorwagten, staunen darüber, welches Potenzial Twitter dahingehend bietet.

Twitter sei das stärkste Rekrutierungstool überhaupt, meint etwa Richard Barton, Chef der Immobilienwebseite Zillow.com. Er selbst hat bereits drei neue Mitarbeiter über Twitter angeheuert, unter anderem den aktuellen Marketingchef. "Twitter ist für Jobausschreibungen deshalb besonders nützlich, weil die Adressaten anders als bei E-Mail nicht darauf antworten müssen, außer sie haben tatsächliches Interesse an einer Bewerbung oder kennen jemanden, der Interesse haben könnte", sagt Barton.


(pte/jtr - tecchannel.de)

Killerspiele - »Ein verstörendes Phänomen«

Die aktuelle Ausgabe des Amnesty Magazins beschäftigt sich unter anderem mit Kriegspielen.

In der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals, einem Magazin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, befindet sich unter dem Titel »Jeder wird zur Kampfmaschine« ein Artikel des Kulturjournalisten Thomas Lindemann. Der Berliner Autor schreibt über Kriegsvideospiele und nennt sein Essay einen »kritischen Blick auf ein verstörendes Phänomen.«

Killerspiele? Neues Niveau an Realität und Brutalität? Gewalt als Unterhaltung? Fast ist man als Spieler versucht, den Text wieder als einseitige Kritik an Videospielen abzutun und gar nicht erst zu lesen. Doch damit würde man dem Artikel nicht gerecht werden, denn hinter der provokanten Überschrift verbirgt sich ein Plädoyer für Kriegsspiele. Sie haben richtig gelesen, denn Lindemann stellt anhand der Spiele Call of Duty: ModernWarfare 2, Killzone 2 und Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (letztere beide nur für PlayStation 3 erschienen) dar, worin die Faszination, Berechtigung und Kultur dieser Spiele liegt.

Über Infinity Wards Shooter Modern Warfare 2 schreibt er: »Das Beklemmende ist nicht, dass ein Spiel den Krieg darstellt -- davon gibt es längst Hunderte. Sondern ausgerechnet dieses Videospiel ist das Beste unter den aktuellen. Eine spielerische Qualität wird man selbst als Pazifist anerkennen müssen. Das Dilemma besteht darin, dass es wirklich Spass macht.« Im weiteren Verlauf führt der Autor aus, dass Gewalt in Medien nicht neu, sondern schon immer Teil menschlicher Kulturwerke sei. Als Beispiel nennt er Homers Ilias (ca. 700 v. Chr.).

Zum Abschluss schreibt Lindemann noch über Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots. Das PlayStation 3-Spiel sieht er als gesellschaftskritische Parabel, denn in der hier dargestellten Zukunft werden Kriege von privaten Militärfirmen ausgefochten, die im Grunde nur noch zum Selbstzweck kämpfen. »Es wandte Mittel der Science Fiction so an, wie große Science-Fiction-Literatur das immer tat: Zur Kritik an der Welt.«
Eine solch fundierte und unhysterische Meinung zum Thema Videospiele, wie der Autor sie an den Tag legt, ist in fachfremden Medien eher selten anzutreffen.


(Daniel Raumer - gamestar.de)

Offene Standards statt Lizenzpflicht - Opera übt Kritik

Nach Mozilla übt nun auch Opera Kritik am Flash-freien Video-Streaming von YouTube und Vimeo. Grund ist, dass die beiden Videoseiten bei ihrer HTML5-Implementierung auf den patentierten Video-Codec H.264 setzen, der wegen hoher Lizenzabgaben von Firefox und Opera nicht unterstützt wird.

"Opera ist davon überzeugt, dass das Web auf offenen Standards aufbauen sollte. Die Verwendung des proprietären Codecs H.264 für die native Videowiedergabe in HTML5 beurteilen wir daher kritisch", erklärt Opera-Web-Evangelist Bruce Lawson im Gespräch mit pressetext. Wie Mozilla plädiert Opera für das offene und lizenzfreie Ogg-Format beziehungsweise den Theora-Codec. "Ungeachtet manch vorherrschender Meinung vom Mitbewerb, gehen wir davon aus, dass Ogg/Theora technisch gesehen H.264 ebenbürtig ist und durch seine Offenheit auch mehr Potenzial bietet", so Lawson.

Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten. "Für Entwickler wie Opera, aber auch Mozilla ist der Browser das Hauptgeschäft. Da fällt ein derartiger Betrag natürlich stärker ins Gewicht, als bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft", erklärt Lawson. Mozilla zufolge würde diese Summe, sollte sich H.264 als Standard-Codec für native Videounterstützung in Browsern durchsetzen, zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.

Weitaus schwerwiegender ist nach Ansicht von Mozilla und Opera aber das unklare Lizenzmodell die User betreffend. "Es mehren sich die Anzeichen, dass ab 2011 auch für das Bereitstellen und Produzieren von Video-Inhalten mit dem Codec Gebühren anfallen könnten", sagt Lawson. Damit werden Erinnerungen an einen vorübergehenden Lizenzstreit rund um das GIF-Format wach, der in den 90er-Jahren aufgrund kolportierter Zahlungsaufforderungen für Verunsicherung bei Webseiten-Betreibern gesorgt hatte.

Dass alle User für ihre mithilfe des H.264-Codecs erzeugten Videos zur Kasse gebeten werden, scheint schwer vorstellbar. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte die Lage allerdings anders aussehen. Google war indes bemüht, der ganzen YouTube-Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. "Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehen wir offen gegenüber", so Google.

Google Chrome ist derzeit der einzige Browser, der sowohl H.264 als auch Theora für das Video-Element in HTML5 unterstützt. Während Apple, das zusammen mit Microsoft an Patenten am H.264-Codec beteiligt sein soll, nur diesen unterstützt, setzt Firefox ab Version 3.5 und Opera ab der kommenden Version 10.5 auf Theora/Ogg. "Es ist schade, dass die Codec-Diskussion derzeit das großartige Potenzial von nativer Videounterstützung im Browser überdeckt. Denn Videos ohne Plug-ins in Browsern abspielen zu können, ist eine tolle Sache, von der alle User profitieren werden", schließt Opera-Evangelist Lawson im pressetext-Interview.


(pte/hal - tecchannel.de)

26. Januar 2010

Playstation 3 nach drei Jahren erstmals gehackt

Nach über drei Jahren ist Sonys Playstation 3 erstmals vollständig gehackt worden. Das behauptet zumindest der 20-jährige Hacker George Hotz auf seinem Internet-Blog. George Hotz ist bereits durch seine iPhone Jailbreaks bekannt.

Der unter dem Pseudonym "geohot" aktive Hacker hat sich im Web unter anderem mit dem ersten iPhone-Jailbreak einen Namen gemacht und zeichnet sich aktuell auch für die kostenlose Software-Lösung "blackra1n" verantwortlich, die das iPhone 3GS und seine Vorgänger in wenigen Sekunden entsperren kann. "Ich habe Lese- und Schreibzugriff auf den gesamten Systemspeicher und Zugang zum Prozessor. Die PS3 ist gehackt, der Rest ist Software", so Hotz in seinem Blogeintrag, der sich in Windeseile über das Netz verbreitete. Laut eigenen Angaben habe er die Konsole in gerade einmal fünf Wochen mithilfe von einfacher Hardware und komplexerer Software knacken können. Hotz glaubt, dass die gefundene Lücke von Sony nicht mit einem einfachen Update geschlossen werden kann, hält dem Konzern aber zugute, ein wirklich sicheres System geschaffen zu haben.

"Gerade im Bereich von Spielkonsolen und Geräten wie dem iPhone stellt das Hacking ein interessantes Phänomen dar. Denn die Community dahinter betreibt das Hacking meist nicht aus unlauteren Motiven wie etwa der illegalen Softwareverbreitung. Vielmehr geschieht es aus dem Verständnis heraus, dass die technologischen Möglichkeiten der Geräte von jedem uneingeschränkt nutzbar sein sollen", meint Matthias Bärwolff vom Bereich Informatik und Gesellschaft der TU Berlin im Gespräch mit pressetext.
Derartige Hacker würden sich moralisch im Recht sehen und seien auch davon überzeugt, dass sie nicht gegen rechtliche Grundsätze verstoßen, so Bärwolff weiter. Diese Ansicht kommuniziert auch Hotz, der etwa in seinem Twitter-Account wiederholt darauf hinweist, dass er Piraterie nicht befürworte und folglich auch keine Hacks aus diesem Grund durchführe.

Für Unternehmen ist der Umgang mit der Hacker-Szene ein zweischneidiges Schwert. Einerseits lässt beispielsweise Apple nichts unversucht, gefundene iPhone-Schwachstellen mit Software-Updates wieder auszubügeln und die Hacking-Aktivitäten offiziell als illegal darzustellen. Gleichzeitig erweckt Apple auch den Eindruck, dass es populäre Funktionen und Applikationen aus der Jailbreak-Community mit Verzögerung immer wieder auch in die offizielle Software-Weiterentwicklung des iPhones einfließen lässt.
"Die Jailbreaking-Community ist für Apple sicherlich ein interessanter Weg um herauszufinden, was bei Usern gerade angesagt ist und was sich zu übernehmen lohnt, sofern das die vertraglichen und strategischen Einschränkungen dem Konzern erlauben", meint auch Bärwolff.


(pte/hal - tecchannel.de)

UPDATE: Attacke auf Google: China streitet alles ab

Update zum Beitrag "Google - Eigener Hackerangriff als Reaktion"


Rund zwei Wochen nach Googles Ankündigung, sein China-Engagement wegen Hacker-Angriffen zu überprüfen, hat die chinesische Regierung sich erstmals entschieden gegen die Vorwürfe gewehrt.

"Anschuldigungen, dass die chinesische Regierung direkt oder indirekt an Cyber-Attacken beteiligt war, entbehren jeglicher Grundlage und zielen darauf ab, Chinas Ansehen zu beschädigen", wird ein Sprecher des Ministeriums für Industrie und IT von der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zitiert.

Der Regierungssprecher bezeichnete darüber hinaus die viel kritisierten Regulierungsmaßnahmen im Web als notwendig und in den Gesetzen des Landes verankert. Die öffentlich von Google und den USA geäußerte Kritik sei eine "Einmischung in Chinas Staatsangelegenheiten", so der Sprecher. Schützenhilfe leistete auch ein regierungsnaher Sicherheitssprecher, der mehr als 16 Prozent aller Hacker-Angriffe auf chinesische Computer auf Botnetz-Computer in den USA zurückführte. Google habe die verantwortlichen Stellen zudem bis heute nicht über die genauen Umstände der Vorfälle informiert, kritisierte der staatliche Security-Verantwortliche.

Während Google die Hacking-Angriffe auf das eigene Unternehmen und einige User-Accounts nicht explizit chinesischen Regierungsstellen in die Schuhe schob, fand US-Außenministerin Hillary Clinton in einer Grundsatzrede zur Freiheit des Internets vergangenen Donnerstag deutlichere Worte. Das Löschen von Wörtern, Namen und Phrasen von Suchmaschinen-Resultaten stelle eine Verletzung der Menschenrechte dar, so Clinton, die derart vorgehende Regierungen mit Diktaturen verglich.

Gleichzeitig forderte Clinton China auf, die Hacker-Angriffe auf Google aufzuklären und die Ergebnisse der Untersuchung transparent zu machen. "Länder, die den freien Zugang zu Informationen beschneiden und die Grundrechte von Internet-Usern verletzen, riskieren sich vom Fortschritt des nächsten Jahrhunderts abzukapseln", meinte Clinton, deren Rede prompt zu einer schweren diplomatischen Verstimmung zwischen den beiden Großmächten führte.
Nach einigen Tagen der Schockstarre über die ungewöhnlich offen formulierte Kritik der US-Außenministerin schießt China zumindest medial nun wieder aus allen Rohren. Regierungsnahe Zeitungen und Kommentatoren bezeichneten die Kritik Clintons als "Informations-Imperialismus" und taten die Rede über das freie Internet als strategischen Versuch ab, anderen Ländern das Demokratieverständnis und die Werte der USA aufzuzwingen. Die Zeitung der kommunistischen Partei bezeichnete die geforderte Internet-Freiheit als Utopie und Illusion.


(pte/hal - tecchannel.de)

21. Januar 2010

Google - Eigener Hackerangriff als Reaktion

Die Hackerangriffe aus China gegen viele große Konzerne machen weltweit Schlagzeilen, doch nun kommen weitere Details ans Licht.
Wie die New York Times meldet, hat Google nach dem Feststellen der Angriffe auf Googlemail eine "geheime Gegenoffensive" gestartet. Dahinter versteckt sich nichts anderes als ein eigener, erfolgreicher Gegenangriff. Dadurch erhielt man Zugang zu einem Server in Taiwan, von dem man annahm, es handle sich um die Quelle der Angriffe. Auf dem Rechner fand man Beweise für die Angriffe, nicht nur auf Google, sondern auf mindestens 33 weitere Unternehmen.
Interessanterweise wird aus dem Bericht der New York Times auch klar, dass es zwar starke Hinweise darauf gibt, dass die Angriffe von China und aus dem Umfeld der dortigen Regierung gesteuert wurden, allerdings keinerlei Belege, die dies zu 100 Prozent beweisen würden. Dass Google bei einem Hackerangriff selbst zu derartigen Mitteln greift, ist sicher auch ein bemerkenswertes Detail.


(Gamestar/cvi)

20. Januar 2010

Nachtrag zum Beitrag Codedump

Nachtrag zum Beitrag: Codedump - hilfreiche snippets

Link:

Codedump

Beschreibung:
Microsoft Excel ist ein beliebtes Werkzeug, um mit Tabellen zu arbeiten. Deshalb wird es bei den Endanwendern hoch geschätzt, wenn eine Anwendung Daten im Excel-Format exportieren kann.
Da viele Geschäftsanwendungen heute allerdings Webanwendungen sind, gibt es mit Excel ein Problem. Auf dem Webserver ist Excel nicht installiert. Selbst wenn, würde ein Excel-Export mit COM Fernsteuerung des Excel-Objektmodells niemals schnell und zuverlässig funktionieren. Was nun?
Seit Excel 2003 gibt es einen sehr einfachen Weg, Excel-Dokumente ganz ohne Excel zu erzeugen, und zwar mit XML. Das kann eine PHP- oder ASP.NET-Anwendung ohne Probleme. XML ist ja nur Text und kann theoretisch sogar mit einfacher Stringverkettung erzeugt werden.

Da sich scheinbar viele Leute vom komplexen Schema des Excel-XML-Dialekts SpreadsheetML einschüchtern lassen, möchte ich mit diesem Snippet das Eis brechen und zeigen, wie einfach man mit XML-Technologie Excel-Dokumente erzeugen kann.

Das Snippet besteht aus Klasse mit nur einer statischen Funktion. Diese Exportiert eine beliebige DataTable in ein neues Excel-Dokument.
Es ist nur ein Beispiel und exportiert alle Zellen als Strings. Mit einer Switch-Anweisung an der richtigen Stelle, lässt sich das aber sehr einfach erweitern.

Getestet wurde das Snippet mit .NET 2.0 und Excel 2003 Professional. Es sollte aber auch ohne Probleme mit Excel 2007 funktionieren.


Link:
dotnet-snippets.de

14. Januar 2010

Spiele - 90% immer noch auf Datenträgern

Downloads machten im vergangene Jahr noch immer nur einen kleinen Teil der Distribution von Videospielen aus. Datenträger dominieren hier noch den Markt.

Laut einer Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens NPD Group macht die digitale Distribution nur einen kleinen Teil der Spielesoftwareverkäufe aus. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, waren im dritten Quartal 2009 90% der Konsolen-Videospiele physikalische Datenträger. Entweder gekauft oder aus einer Videothek ausgeliehen. Auf PC/Mac, Handhelds und Smartphones sinkt der Wert zwar auf 79%, trotzdem hat die digitale Verbreitung von Inhalten den klassischen Einzelhandel und den Verleih noch nicht überflügelt.

Auch Raubkopien sind nach der Studie weniger verbreitet, als meistens angenommen. »Softwarepiraterie, in dieser Studie als das Herunterladen über Peer-to-Peer-Netzwerke definiert, ist im Vergleich zur Musikindustrie relativ gering. Trotzdem gaben 4 Prozent (in etwa sechs Millionen Konsumenten) an, dass sie Daten über Peer-to-Peer-Netzwerke heruntergeladen haben. Dabei finden 72% der illegalen Downloads auf PC/Mac statt.«

Anita Frazier, Marktforscherin bei der NPD Group, fasst die Ergebnisse der Studie folgendermaßen zusammen: »Obwohl physikalische Datenträger noch immer die treibende Kraft hinter Spielesoftwareverkäufen sind, wächst die Rolle der digitalen Distribution in der Spielebranche weiter an.«

Die Daten, die dieser Studie zugrunde liegen, beruhen auf der repräsentativen Befragung von Spielern bezüglich ihrer Kaufgewohnheiten und nicht auf den Angaben der Händler oder Downloadanbietern. Der geringere Anteil der Downloads liegt also nicht daran, dass Anbieter wie Steam ihre Verkaufszahlen nicht veröffentlichen.


(Daniel Raumer - gamestar.de)

Pornostar verurteilt Videospiele - »Schlechterer Einfluss als Erotikfilme«

Erotikdarsteller Ron Jeremy spricht Computerspielen einen negativeren Einfluss auf Jugendliche als Pornografie zu.

Alt-Pornostar Ron Jeremy schießt auf einer Podiumsdiskussion anlässlich der CES in Las Vegas scharf auf Videospiele. So sei Pornografie bei weitem kein so schlechter Einfluss auf Jugendliche wie etwa Videospiele - das habe Jeremy »in Studien gelesen«. Außerdem würde die Pornoindustrie ihre Produkte nicht an Minderjährige vermarkten – ganz im Gegensatz zur Spielebranche. Das berichtet die Website PC Mag.com.

Das eigentliche Thema der Debatte war aber eigentlich ein ganz anderes. Ursprünglich sollten Jeremy und Anti-Porno-Aktivist Craig Gross vor Publikum über die Verbreitung von Pornografie über das Internet debattieren. Dazu trifft Jeremy auch andere Töne, sollten doch »Eltern besser mal anfangen das Internet zu verstehen« um ihren Kindern den Zugang zu nicht jugendfreien Inhalten zu blockieren.

Ganz auf dem neuesten Stand ist Jeremy selbst aber auch nicht. Immerhin veräppelte ihn sein Diskussionsgegner Gross damit, dass er heute noch ein Faxgerät benutzen würde. Übrigens: Zuletzt hatte Ron Jeremy offenbar noch eine andere Einstellung zu Videospielen und trat in einem Werbetrailer zum Actionspiel Fairytale Fights auf.


(Michael Obermeier - gamestar.de)

12. Januar 2010

Auf dem Weg zum virtuellen Copyshop

Berliner Webportal stellt Bücher gratis online

Fachbücher online lesen - kostenlos und ganz legal? Ein Berliner Startup bietet diesen Service an und will damit sogar noch Geld verdienen. Selbst die Verleger spielen nach anfänglichem Zögern mit. Der Grund: Immer mehr Bücher stehen illegal im Netz.

Der Kampf um die Bücher fängt an den Unis pünktlich mit dem Semester an. Professoren teilen Literaturlisten aus. Die ersten Referate müssen geschrieben, Vorlesungen nachbereitet werden. Der Ansturm auf die Uni-Bibliotheken beginnt. Doch nicht jedes Fachbuch ist in ausreichender Stückzahl vorhanden. Es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, liest zuerst.

Buchpiraten auf dem Vormarsch

Kaufen ist keine Alternative. Fachbücher sind teuer. Ihre Preise übersteigen studentische Budgets bei weitem - zumal dann, wenn man aus einem Buch nur ein paar Seiten braucht. Buchpiraterie ist eine Urheberrechtsverletzung und kein Kavaliersdelikt. Dennoch darf es nicht verwundern, dass im Internet immer mehr Fachbücher zum kostenlosen, aber illegalen Download angeboten werden.

"Wenn ein Buch, das ich dringend brauche, nicht in der Bibliothek zu haben ist, leihe ich es über die Fernleihe bei Bibliotheken in anderen Orten aus. Aber das kann dauern. Zwei Wochen mindestens, oft länger", erzählt Amelie K., Studentin aus Würzburg. Dienste wie Google Books wären für die Studentin eine Alternative. Doch bei Google Books(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster) gibt es nur Bücher, deren Urheberrecht längst abgelaufen ist. Aktuelle Werke findet man dort nicht.

Kostenlos und ganz legal

Genau hier liegt die Geschäftsidee von PaperC einem jungen Webportal mit Stammsitz in Berlin. Wer sich bei PaperC anmeldet, kann aktuelle Fachbücher von der ersten bis zur letzten Seite online lesen - völlig kostenlos und ganz legal. Nur das Ausdrucken kostet Geld: fünf bis zehn Cent pro Kopie. So viel zahlt man auch, wenn man ein Buch in einem regulären Copyshop kopiert - sofern es in der Bibliothek des Studienorts vorhanden ist.

"Die Idee entstand, als ich während meiner Diplomarbeit zwischen meinen Studienorten Berlin und St. Gallen in der Schweiz hin und her pendeln musste", sagt Felix Hofmann, einer der drei Gründer des innovativen Buchportals. "Einmal musste ich am Flughafen sogar Übergepäck für meine vielen Bücher zahlen."

Er habe im Internet nach Möglichkeiten gesucht, Bücher online zu lesen. "Ich habe nichts Brauchbares gefunden", erzählt der 26-jährige Berliner im Gespräch mit heute.de. Zusammen mit seinem Kommilitonen Martin Fröhlich habe er dann die Idee zu PaperC entwickelt. Dritter im Bunde ist Lukas Rieder, ein 22-jähriger Softwareentwickler aus Berlin.

"Wie ein virtueller Schreibtisch"

Das Konzept war schnell geboren, die Webseite rasch aufgesetzt. Was fehlte, war das Einverständnis der Verlage. "Am Anfang war es schwer, die Verlage von unserer Idee zu überzeugen", berichtet Hofmann. Teure Fachbücher online stellen und gratis lesen lassen? "Das ging über den Horizont vieler Verleger hinaus", sagt Fröhlich.

Am Ende setzten sich die Berliner mit ihrer Geschäftsidee durch. "Entscheidend war das Argument, dass an den Unis sowieso massenhaft kopiert wird, die Autoren dafür aber nur Peanuts bekommen", so Fröhlich. Die Urheberrechtspauschale, die beim Kauf von Kopiergeräten fällig wird, gleiche den Einnahmeverlust, der Verlagen und Autoren durch Kopien entsteht, nicht aus, so das Argument der Berliner.

1.500 Titel im Angebot

Anders beim Geschäftsmodell von PaperC: "Unsere Plattform ist wie ein virtueller Schreibtisch", sagt Fröhlich. "Bei uns können Bücher online auch mit Notizen versehen werden. Wir gehen deshalb davon aus, dass viele Nutzer die Bücher, die sie durcharbeiten, auch ausdrucken wollen." An jeder Kopie, die PaperC verkauft, verdienen die Verlage mit. "Und zwar mehr, als sie sonst für eine Kopie bekommen."


Auch der Hinweis auf die zunehmende Buchpiraterie im Netz traf offenbar ins Schwarze. Siebzehn Fachverlage ließen sich von den Berlinern bisher überzeugen. Mit "mehr als doppelt so vielen Verlagen" sei man im Gespräch. "Aktuell haben wir knapp 1.500 Titel auf der Plattform", zieht Hofmann Bilanz. Derzeitiger Schwerpunkt: Computer- und Geisteswissenschaften. "Wir arbeiten aber hart daran, bald alle Bereiche abzudecken", so der 26-jährige Berliner.

(Alfred Krüger - heute.de)

Enttäuschte Entwickler: Warum der Android Market ein App Store zweiter Klasse ist

Da! Apple hat es schon wieder getan! Apple hat ein neues Miniprogramm im App Store zurückgewiesen.
Warum? Weil “iPhone” im Titel der Anwendung vorkam. Genaugenommen handelte es sich dabei um ein kostenpflichtiges E-Book, ein iPhone-Handbuch, das der Verlag O’Reilly eingereicht hatte. Mittlerweile zeigt Apple wohl ein zähneknirschendes Einsehen, nicht zuletzt aufgrund des Drucks, den die Medien ausüben.

Doch wieder einmal wird die Aufregung keine Wirkung zeigen. Weder beim Konsumenten, der sich wie immer bevormundet fühlt. Noch bei den Entwicklern, die weiter mit demütig-gebückter Haltung auf Apple zugehen, um schön ruhig unter dem Kontroll-Radar zu bleiben. Die Frage ist: Warum? Warum tut man sich das an? Antwort: Weil es offenbar noch keine Alternative gibt.

Diese Behauptung stammt nicht von mir, sondern ist das Eingeständnis des Android-Entwicklers Derek James. In einem mehrseitigen Blog-Eintrag nennt er sachlich bis kopfschüttelnd einige Argumente gegen sein Haus-OS. Ich habe die Diskussion mal mitverfolgt und möchte im Folgenden einige Pros und Cons wiedergeben, die für mich wirklich Sinn gemacht haben.

Auf der ganzen Welt gibt es schätzungsweise 45 Millionen iPhone-Nutzer – dem stehen nur drei Millionen Leute gegenüber, die Android-Handys besitzen. Der Markt ist also wesentlich größer, allein das Volumen des App Stores beträgt satte 200 Millionen Dollar. Android Market? Bringt es gerade einmal auf fünf Millionen Dollar. Dazu kommt, dass der gemeine iPhone-Nutzer wesentlich häufiger Apps einkauft, rund die Hälfte von ihnen schlägt mindestens einmal pro Monat zu. Android-Anwender sind da vorsichtiger – nur 18 Prozent kauften in derselben Zeitspanne ein (die Daten beruhen auf einer AdMob-Studie – hier das PDF). Die Frage nach dem Warum fördert ein interessantes Detail zutage: Offensichtlich ist es so, dass Leute, die sich ein Android-Handy zulegen, im Allgemeinen eher technikorientiert sind. Das Google-Betriebssystem basiert auf Open Source und ist dementsprechend kostenfrei. Während iPhone-Nutzer daran gewöhnt sind von Anfang an bei Gerät und Tarif abkassiert zu werden, sehen es die Anwender von Open Source-Lösungen häufig nicht ein, Geld für irgendwelche Dienste zu bezahlen. Die Entwickler leiden unter der Knauserigkeit ihrer eigenen Kunden. Die Game-App-Schmiede Larva Labs kann davon ein Lied singen: Gleich zwei Spiele hatten sie in den Top-10 des Android Markets. Was meint ihr, was sie damit verdient haben? Gerade einmal 62,39 Dollar. Erinnert ihr euch an Ethan Nicholas? Der machte mit seinem Spiel iShoot im App Store rund 21.000 Dollar – ebenfalls am Tag. Larva Labs schiebt (nicht ganz zu unrecht) Google die Schuld für das miese Abschneiden zu. Geben wir es zu, der Android Market war bislang keine Augenweide (das wird sich ja bald ändern), zudem werden in den unübersichtlichen Rubriken Bezahl-Apps gerne hinter den kostenlosen versteckt. Zu guter letzt kritisieren die Entwickler, dass Google Checkout als Lösung für Micropayment nun wirklich nicht taugen würde.


Doch es geht noch weiter. Ein nicht unerhebliches Problem für Android-Programmierer stellt derzeit Piraterie dar. Ich hatte kürzlich schon in Beziehung auf das iPhone einige Worte darüber verloren. Um geklaute Apps auf dem Apple-Handy zum Laufen zu bekommen, muss es vorher geknackt sein. Laien lassen von so etwas gerne die Hände, außerdem will nicht jeder den Verlust der Garantie riskieren. Es besteht also beim iPhone eine Hürde, die bei Android-Handys hingegen gänzlich fehlt. Geklaute Software wird einfach auf die SD-Karte geladen, dazu ein kostenloser Installer aus dem Market und fertig ist das Piratengericht. Entwickler Derek James prophezeit daher, dass Entwickler diesen Zustand künftig einfach akzeptieren müssen und die Schaltung von Werbung in die Monetarisierungsstrategie mit aufnehmen müssen. Schon heute macht er die Hälfte seines Umsatzes durch In-Game-Ads.

Einen letzten Knüppel schmeißen die Gerätehersteller Android selbst zwischen die Beine. Immer mehr Smartphones mit dem Google-OS kommen auf den Markt. Sie werden anders bedient, verfügen über unterschiedliche Prozessoren und Display-Auflösungen. Ein Programmierer muss dieses Chaos überblicken und einen Konsens finden, um höchste Kompatibilität für seine App zu finden. iPhone-Entwickler haben es da einfacher…

Doch es ist nicht alles schlecht, was Android ist. Wer mit der Entwicklung von mobilen Apps anfangen möchte, ist bei Google beispielsweise besser aufgehoben, da das Android-SDK auf Java basiert; Apple setzt auf das wesentlich komplizierter Objective C. Außerdem kassiert Apple nicht nur beim Kunden ab, sondern auch bei den Leuten, die den App Store mit neuem Futter versorgen. Wie Google behält Apple 30 Prozent des Kaufpreises als Provision ein. Jedoch verlangt der iPhone-Macher zusätzlich 99 Dollar Jahresgebühr. Google belässt es bei einer einmaligen Zahlung in Höhe von 25 Euro. Ein weiteres dickes Plus für Android besteht in der ebenso zügigen wie zuverlässigen Bearbeitung von neuen Apps durch Google. Im App Store können sich zwischen Abgabe und Freischaltung schon einmal nervenzerreibende Monate schieben.

Android hat gute Chancen, den Abstand zum App Store zu verringern. Doch dazu müssen endlich einige Weichen anders gestellt werden. Gerade jetzt, wo mehr und mehr Entwickler sich dafür interessieren, Miniprogramme für das Google-OS zu schreiben und zunächst ihre ersten Erfahrungen sammeln müssen.

(André Vatter - basicthinking.de)

Spieler nur Randgruppen

Der Generalstaatsanwalt in Australien ist der Meinung, Spieler seien nur ein kleine Gruppe vor der man die Gesellschaft schützen müsse.

Die Debatte um die Alterseinstufung von Videospielen in Australien geht weiter. Nachdem der Entwickler David Jaffe (God of War-Serie für die PlayStation 3) Anfang der Woche bereits heftige Kritik an dem dortigen System geübt hat, beschäftige sich nun auch der australische Fernsehsender ABC in einem kurzen Bericht mit diesem Thema.
Darin kommt auch der australische Generalstaatsanwalt zu Wort, der das System dort verteidigt. Problematisch ist daran, dass im Gegensatz zu anderen Medien, für Videospiele die maximale Einstufung 15+ zur Verfügung steht. Eine Freigabe für Volljährige, wie beispielsweise auch in Deutschland üblich, ist also nicht möglich. Das führt dazu, dass Spiele mit Gewaltinhalten in Australien oftmals nicht in den Verkauf gelangen können.

Das sei auch gar nicht nötig, sagt Generalstaatsanwalt Michael Atkinson: »Es handelt sich hierbei um eine Angelegenheit, bei der eine kleine Anzahl von engagierten Spielern versucht, der Gesellschaft ihren Willen aufzuzwingen. Und, wie ich glaube, schaden sie damit der Gesellschaft auch. Es ist das öffentliche Interesse gegen ein kleines persönliches Interesse.(…) Ich verstehe zwar, dass 98 oder 99 Prozent aller Spieler den Unterschied zwischen Phantasie und Realität kennen, aber 1 bis 2 Prozent können durch solche Spiele dazu motiviert werden, schreckliche Gewalttaten zu begehen. Man muss keine Spiele spielen, in denen man Menschen aufspießen, enthaupten und verstümmeln kann.«

Entzündet hat sich die ganze Debatte an dem Horrorspiel Aliens vs Predator. Der Titel war den dortigen Behörden zu gewalthaltig und somit wurde eine Altersfreigabe verweigert. In Deutschland wird der Titel übrigens aus dem gleichen Grund auch nicht in den Handel kommen. Da sich der Publisher Sega aber weigert Anpassungen an dem Titel vorzunehmen, gehen australische und deutsche volljährige Spieler leer aus, da sie das Spiel nicht im Handel erwerben können.


(Daniel Raumer - Gamestar.de)

11. Januar 2010

Games Academy™ kommt nach Wien - zum Schnupperkurs im Februar jetzt anmelden!

Tolle Neuigkeiten! Die Games Academy™ kommt mit dem Kurs "GAME DEVELOPMENT BASIC" nach Wien!

Vom 01.02. bis 05.02.2010 können Sie sich einen "Live"- Einblick zu unseren vier Ausbildungen verschaffen.


Probieren Sie sich an Techniken und Tools der Spielentwickler. Holen Sie sich einen Überblick zu Abläufen und Herangehensweisen - theoretisch sowie praktisch am PC oder auf dem Blatt Papier. Der Schnupperkurs bietet Ihnen die Möglichkeit, innerhalb einer Woche wichtige Inhalte aller Fachbereiche von Dozenten aus der Games Branche kennenzulernen. Ausgewählte Module sollen Ihnen die Kursmodelle näher bringen und Ihnen klar aufzeigen, ob sich für Sie eine Bewerbung für die kompletten Kurse lohnt.

Der Schnupperkurs bietet Ihnen Einblick in folgende Bereiche:

  • Game Design Basics,
  • Art & Animation Basic (Texturing / Modeling) sowie
  • Game Production (Projectmanagement / Game Business).
Nutzen Sie die Gelegenheit von dem Fachwissen der Dozenten zu lernen und holen Sie sich einen interessanten Einblick in die verschiedenen Ausbildungen an der Games Academy™.

Die Kosten für den einwöchigen Vollzeitkurs belaufen sich auf 165,- EUR.
Eine volle Kostenrückerstattung ist bei Buchung einer Vollzeitausbildung möglich. Der Schnupperkurs ist auf eine Gruppengröße von 15 Personen beschränkt - dies garantiert eine bestmögliche Vermittlung der Inhalte.


Das Anmeldeformular finden sie hier.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bei Frau Annika Knipp unter annika.knipp@games-academy.de oder telefonisch unter +49 (0)30-29 77 91 20.


Quelle: games-academy.de

16. Dezember 2009

Neues von Tixuma - Refrally und 2€ Willkommensbonus

UPDATE zum Beitrag Geld verdienen mit einer Suchmaschine

Hiermit möchte ich Sie kurz über aktuelle Neuigkeiten
bei Tixuma informieren:

1.) Tixuma startet Ref-Rally
2.) 2,00€ Willkommensgutschein für neue Tixuma User


Die Meldungen im Detail:

1.) Tixuma startet Ref-Rally
Tixuma startet heute seine erste Ref-Rally, einen Wettbewerb bei dem
die registrierten Mitglieder versuchen müssen, bis zum 14.02.2010
mindestens 10 neue, aktive Mitglieder zu werben. Die Platzierungen
ergeben sich hierbei aus der Anzahl der tatsächlich geworbenen,aktiven(!)
User.

Folgende 5 Preise gibt es zu gewinnen:

1. Platz: 50,00 Euro
2. Platz: 25,00 Euro
3. Platz: 15,00 Euro
4. Platz: 10,00 Euro
5. Platz: 5,00 Euro

Als aktive Mitglieder gelten wie bisher jene Mitglieder, die in den
letzten 30 Tagen mindestens 10 mal auf der Tixuma Seite gewesen sind
und hierbei eingeloggt waren.

Sollte es bis zum 14.02.2010 00:00 Uhr keine 5 User geben, die 10
Mitglieder geworben haben, verlängert sich die Rally jeweils um
10 Tage. Die Gewinner werden am Ende per Email benachrichtigt.
Eine Übersicht der Platzierungen findet man unter
http://www.tixuma.de/refrally.htm

2.) 2,00€ Willkommensgutschein für neue Tixuma User
Da es immer wieder zu Neuanmeldungen kommt, bei denen der Werber nicht
bekannt ist, weil der neue User nicht über den Werbelink auf die Tixuma
Seite kam, gibt es jetzt im "Mein Konto" Bereich einen 2€ Gutscheincode,
der mit dem Werbelink verschickt werden kann. Neue User, welche
den jeweiligen Gutscheincode bei der Registrierung angeben, werden nun
dem Werber zugeordnet, dessen Gutscheincode verwendet wurde.
Zusätzlich erhalten Sie als Anreiz einen 2,00€ Willkommensbonus, der evtl. auch
auf Flyern etc. eingesetzt werden kann.

Hierbei gleich mein Gutscheincode ;)
XDF7AZFA


the incredible Leitman a.k.a SyntaXKilla a.k.a GeekBig
wünscht noch angenehme (und profitable ^^) Vor-Weihnachtstag =D

14. Dezember 2009

Crysis Wars - kostenlos testen

Crytek lässt Sie den Multiplayer-Part seines Shooters kostenlos herunterladen und testen. Für 10 Tage bekommen Sie einen CD-Key.

Das deutsche Entwicklerstudio Crytek kündigt an, gegen Ende des Jahres eine kostenlose Testphase von Crysis Wars, der Mehrspieler-Komponente von Crysis Warhead, zu starten. Vom Samstag, 19. Dezember bis Dienstag, 29. Dezember können Sie den Online-Shooter mit seinen drei Spielmodi und 21 Karten testen.

Damit ist es komplett kostenlos, einmal in die Multiplayer-Partien reinzuschnuppern, denn alles was Sie dafür brauchen, können Sie sich von der Internetseite herunterladen. Crysis Wars steht komplett zum Download bereit und kann ab sofort bereits offline im LAN-Modus genutzt werden.
Partien über das Internet sind aber erst ab dem 19.Dezember möglich, denn erst ab diesem Datum werden die CD-Keys für die Testphase per Mail geschickt. Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie auf mycrysis.com.

(dr - gamestar)

Extreme gamer - Überall zocken =D

Theoretically, if you were to strap a PS3 Slim, projector and substantial weight in batteries to your body, you could play games on a big screen anywhere. Well in practice, someone actually did that:


gefundne auf gizmodo.com

Ad Busting in Deutschland

Das gute alte Doom, jetzt generalüberholt überall in Deutschland:



gefunden auf engadet.com

11. Dezember 2009

Google setzt auf HTML5 statt Google Gears

Das Ende für die Technologie Google Gears scheint besiegelt. Stattdessen setzt Google nun auf HTML 5, das viele Funktionen enthält, die Gears bieten sollte.

Bei der Beta der Mac-Version von Google Chrome war aufgefallen, dass die Google-Technologie Gears nicht unterstützt wird. Google hatte Gears 2007 als eine neue Technologie vorgestellt, die Online-Applikationen unter anderem einen Offline-Modus spendieren. Die Los Angeles Times verfasste einen Blog über das fehlende Gears in der Mac-Fassung von Google Chrome. Auf diesen Blog-Eintrag reagierte ein nicht namentlich genannter Google-Sprecher.
Der Google-Sprecher teilte mit, dass man seitens Google begeistert darüber sei, dass viele Funktionen von Google Gears bereit in den Spezifikationen von HTML 5 enthalten seien, darunter die Offline-Unterstützung und Geolocation-APIs. HTML 5 werde als offener Standard von allen Browsern unterstützt.
Später fügte der Sprecher noch hinzu: "Wir unterstützen weiterhin Gears, so dass nichts kaputt geht, bei Seiten, die es nutzen. Aber wir erwarten, dass die Entwickler HTML5 nutzen werden."
Derzeit ist HTML5 noch nicht finalisiert und es gibt auch noch keinen Browser, der HTML5 komplett unterstützt. HTML5 hat auch von der Arbeit profitiert, die Google in die Entwicklung der Gears-Technologie gesteckt hat. Dadurch, dass die Funktionen aber in HTML5 integriert werden, müssen Anwender künftig kein Browser-Plugin verwenden.


(PCWelt.de)

4. Dezember 2009

Google Maps Navigation - Google kündigt kostenloses Navi-System an

Google hat ein kostenloses Navigationssystem für alle Android-Handys angekündigt. Damit greift Google den Markt für Navigationssysteme an, was Anbietern wie Garmin und TomTom kaum gefallen dürfte. Und auch Apple iPhone wird angegriffen.

Die neue Navigations-Funktion von Google wird für alle Handys verfügbar sein, die auf dem neuen Android 2.0 basieren. Die Google-Navigationssoftware trägt den Namen Google Maps Navigation und bietet für Smartphones alle Funktionen, die man von einem GPS-Navigationssystem erwartet. Dazu zählen beispielsweise eine 3D-Ansicht, eine Navigation per Sprachausgabe und eine automatische Neuberechnung der Strecke, falls man mal eine Ausfahrt verpasst.

Im Gegensatz zu GPS-Systemen, die sich die Strecken-Informationen von GPS-Satelliten holen, nutzt Google Maps Navigation das Internet zur Navigation. Wie genau das System funktioniert, erläutert Google auf der Website zu Google Maps Navigation nicht. Immerhin muss sichergestellt werden, dass die Software auch dann noch den Fahrer richtig lotst, auch wenn vorübergehend keine Internet-Verbindung besteht. Wahrscheinlich werden alle wichtigen Navigations-Informationen bei der Erstellung der Route auf dem Android-Gerät gespeichert und während der Fahrt bei bestehender Internet-Verbindung aktualisiert.
Das Google Maps Navigation das Internet für die Navigation nutzt, hat aber auch seine Vorteile. So wird beispielsweise immer aktuelles Kartenmaterial genutzt. Laut Angaben von Google muss der Anwender bei Google Maps Navigation in das Suchfeld die gewünschte Adresse eintippen oder per Spracherkennung nennen und es wird anschließend die Route zum gewünschten Ziel berechnet. Außerdem werden über das Internet immer aktuelle Verkehrsinformationen empfangen, so dass der Anwender früh genug über Staus informiert wird. Zusätzlich besteht auch noch die Möglichkeit, sich die Umgebung in der von Google Maps her gewohnten Satelliten-Ansicht oder Street-View-Ansicht anzuzeigen.
Folgendes Video zeigt Google Maps Navigation in Aktion:



Den Herstellern von Navigationssystemen dürfte das Vorpreschen von Google kaum gefallen. Immerhin bietet Google Maps Navigation all das kostenlos auf einem Android 2.0-Smartphone an, was normalerweise GPS-Navigationssysteme leisten, die über 100 Euro kosten. Besitzer eines iPhones müssen für eine echte Navigationssoftware ebenfalls extra zahlen.
Verizon wird in den USA als erstes Smartphone mit Google Maps Navigation das Droid auf den Markt bringen. Das Droid wird ab Anfang November in den USA erhältlich sein. Vorerst wird Google das neue Google Maps Navigation auch nur in den USA anbieten.
Ob Google Maps Navigation eventuell auch für das iPhone kommt, bleibt offen. Ein Google-Sprecher sagte gegenüber Appleinsider.com, dass Apple ein enger Partner sei und man auch künftig mit Apple arbeite, um Innovationen auf das iPhone zu bringen. Immerhin würden bereits Millionen von Anwendern das im iPhone mitgelieferte Google Maps nutzen. Über eine Verfügbarkeit von Google Maps Navigation müsse aber Apple entscheiden.

(Panagiotis Kolokythas - PCWelt.de)

3. Dezember 2009

Vertrauliche Daten perfekt versteckt

Forscher an der Fachhochschule (FH) St. Pölten haben eine Steganografie-Lösung entwickelt, mit der unter Windows ganze Dateisysteme in bestehenden Mediendateien versteckt werden können. Die Umsetzung ist dabei so erfolgt, dass auch die Software selbst im Betriebssystem praktisch unauffindbar bleibt.

Das genutzte Konzept zum Schutz vertraulicher Daten ist bekannt und wurde beispielsweise vom Frankfurter Unternehmen Steganos schon kommerziell umgesetzt. "Wir gehen davon aus, dass Unternehmen und Personen, die etwas verstecken möchten, auch diese Absicht verbergen wollen", betont aber Ernst Piller, Leiter des Instituts für IT-Sicherheit der FH St. Pölten, auf Nachfrage von pressetext. Ein denkbares Einsatzgebiet ist etwa der Schutz von Daten in Ländern, wo herkömmliche Kryptografie verboten ist.
Das St. Pöltner Team hat auf eine verborgene Integration der Steganografie-Lösung ins Betriebssystem gesetzt. "Unsere Software ist am PC so gut versteckt, dass mit herkömmlichen forensischen Analysen keine ausreichenden Spuren zu finden sind", meint Piller. Das sei auch der wesentliche Unterschied beispielsweise zur Privacy Suite von Steganos. Letzter enthalte zwar eine Steganografie-Komponente, jedoch als Teil einer offensichtlichen Anwendungs-Software.
Das zu Grunde liegende Funktionsprinzip ist das gleiche wie bei den Deutschen. Die geheim zu haltenden Daten werden in Bild-, Musik- oder Videodateien versteckt. Bei der eigenen Lösung werden laut Piller weder Größe noch andere Parameter der sichtbaren Dateien messbar verändert. "Die Einbettung hält bekannten Analyse-Tools problemlos stand. Auch IT-Forensiker finden keine Spuren", ist der Informatiker überzeugt.
In der perfekten Tarnung von Daten orten die St. Pöltner viele potenzielle Vorteile. Eine Verschlüsselung sichtbarer Dateien sei eine Herausforderung für Hacker, während die getarnte Einbettung keinen Hinweis auf ein lohnendes Ziel biete. In Ländern, wo Kryptografie verboten ist, könnte der Ansatz zum Schutz vertraulicher Daten zum Einsatz kommen. "In der westlichen Welt geht man vom Recht aus, persönliche Daten schützen zu dürfen. Das sieht auch die UNO Menschenrechtskonvention so vor", sagt Piller. In Hinblick auf die Frage, ob ein solcher Einsatz denn im jeweiligen Land rechtens ist, betont er, dass Steganografie nicht notwendiger Weise ebenfalls verboten sei.
"Wir wissen selbstverständlich, dass die Ambivalenz der Steganografie eine große Herausforderung darstellt, weil sie sowohl im Positiven wirksame Möglichkeiten bieten kann, aber andererseits auch für die Sicherheit eine Gefahr darstellen kann", meint Piller. Ein Missbrauchsrisiko bestehe beispielsweise im Bereich der Wirtschaftsspionage oder im organisierten Verbrechen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die neue Steganografie-Lösung im Rahmen des Projekts StegIT entstanden ist. Dieses legt seinen Schwerpunkt eher auf die Abwehr krimineller steganografischer Angriffe - doch ist Piller zufolge das Know-how im Bereich effizienter Lösungen Voraussetzung für effektive Arbeit im Bereich potenzieller Abwehrmethoden.

(pte/hal - tecchannel.de)

Malware blockiert Internetzugang und verlangt Lösegeld

CA warnt vor einer neuen Malware, die den Internetzugang des Nutzers blockiert und anschließend Lösegeld erpresst. CA hat einen Generator entwickelt, der die passenden Freischaltcodes kostenlos erstellt.

Ransomeware ist eine besonders heimtückische Art der Malware. Bislang wurden immer wieder solche Schädlinge gefunden, die Daten auf der Festplatte des Nutzers verschlüsseln und zum Erwerb des Passwortes auffordern. Einer der bekanntesten Vertreter war die Gpcode-Familie. Virenforscher von CA sind nun auf eine Abwandlung dieses Prinzips gestoßen. Der Virus Win32/RansomSMS.AH blockiert nach erfolgreicher Infektion den Internetzugang für Windows-Systeme. Wie CA meldet, ist die Malware Teil eines Programms namens „uFast Download Manager“.

Der Nutzer erhält ein Fenster, auf dem in Russisch Anweisungen gegeben werden, wie er seinen Internetzugang wieder freischalten kann. Laut der Übersetzung von CA muss er dazu einen Kombination von Zahlen und Buchstaben per SMS an die angegebene Nummer schicken und erhält anschließend den Freischalt-Code.
Natürlich sollte man nicht auf diese Forderung eingehen. Um infizierten Systemn ohne Kosten zu helfen, hat CA einen Code-Generator entwickelt, der die passenden Informationen zur Freischaltung liefert. Die Software kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
(mja - tecchannel.de)

1. Dezember 2009

WoW: 5-jähriges Jubiläum Giveaway | Folgt Warcraft auf Twitter und gewinnt InGame-Codes

Blizzard lässt sich zum fünfjährigen World of Warcraft Jubiläum nicht lumpen und vergibt viele InGame Pet- und Mount-Codes an die treuen Fans. Wer also schon immer mal einen Spektraltiger, Reitschildkröte oder das Area 52 Raketenmount sein eigen nennen wollte, der sollte World of Warcraft auf Twitter folgen.

Zwischen dem 30.11 und dem 11.12 werden dann die Codes zufällig unter den Twitter-Followern verteilt/verlost. Es handelt sich wie gesagt um extrem rare Codes, die gegen seltene Pets oder Reittiere eingetauscht werden können.


Meldung auf Allvater.com

27. November 2009

Fachbücher zum Sonderpreis - C++ Programmierung lernen

Jeden Tag bietet Ihnen TecChannel ein Fachbuch aus dem EDV-Bereich als eBook zum Sonderpreis von nur 2,99 Euro zum Download an. Einzige Einschränkung: Die Bücher können nicht ausgedruckt und nachbearbeitet werden.

Heute ist das eBook "C++ Programmierung lernen" an der Reihe.

Aus der Beschreibung des Verlages: André Willms wendet sich in diesem Buch gezielt an Programmieranfänger und Umsteiger von C. Es vermittelt auf anschauliche Weise und anhand vieler Beispiele die Programmiersprache C++, ohne Kenntnisse in C vorauszusetzen. Übungen, Kontrollfragen und die ausführliche Besprechung der Lösungen ermöglichen es Ihnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und das erworbene Wissen gleich zu überprüfen. Das Buch schließt mit einem Ausblick auf fortgeschrittene Themen der C++-Programmierung.

Zum Lesen der PDF-Datei (gezippt) benötigen Sie einen aktuellen Adobe Acrobat Reader - mindestens ab Version 5.0. Bitte beachten Sie: Dieses eBook steht nur heute (Datum siehe oben) bis 24.00 Uhr als Download zur Verfügung. Danach gibt es ein neues Tagesangebot und der nachfolgende Link verweist auf das neue eBook. Die eBooks des Tages sind kein Angebot des TecChannels, sondern werden von unserem Kooperationspartner Pearson Education ausgewählt und zur Verfügung gestellt. Wenden Sie sich bei Problemen per Mail bitte direkt an Pearson:

info@pearson.de.

9. November 2009

Codedump - hilfreiche Snippets

Übertragen von Daten in eine Excel-Arbeitsmappe mit Visual C# 2005 oder Visual C# .NET
Link MSDN


Conversion from System.String to std:string
Google Groups
MSDN


How to get current directory
bytes.com

5. November 2009

Buch verschenke Aktion - Der Hacker Angriff

Es ist wieder einmal so weit, Buecherbillig senkt den Preis für ein Buch aus der Kategorie Sicherheit auf 0,0 Euro.

Autor: John Chirillo
Verlag: Mitp
Seiten: 635
Erschienen: März 2004
ISBN: 3826609786
Artikel Nr.: 82660978
Alter Preis: 38.00 EUR
Jetzt nur: 0.00EUR

Der Hacker - Angriff

Beschreibung:
In Unterschied zu vielen anderen in der Hacker-Szene kursierenden Bücher wird in diesem Buch auf jede Koketterie, jede Sympathie mit dem Gegner verzichtet. Dem Sicherheitsexperten John Chirillo geht es um den Schutz und die Absicherung von Rechner und Netzwerk , z. B. wird jedem der in einer umfangreichen Checkliste vorgestellten Angriffe die notwendige Gegenmaßnahme direkt gegenübergestellt. Von der Schwachstellanalyse über den Vorschlag einer robusten Sicherheitsstrategie bis hin zu den auf CD beigelegten Sicherheitstools dient das Buch vor allem dazu, dem Netzwerkadministrator das notwendige Rüstzeug für den Berufsalltag zu geben, in dem er schnell, zielsicher und effizient Probleme beheben muss.


Aus dem Inhalt:

· Sichern von Well-known Ports · Verborgene Ports und Services · Sichern unbekannter Ports · Entdeckungsgegenmaßnahmen · Sicherung gegen Penetrationsangriffe · Verteidigungsmechanismen gegen Eindringlinge · Lockdown von Gateways und Router · Lockdown von Internet-Server-Daemonen · Lockdown von Betriebssystemen · Checkliste: Top-75-Hacker-Angriffe und Gegenmaßnahmen · Template für Sicherheitsplan · Security Software TigerSurf 2.0 auf CD

Der Hacker - Angriff

4. November 2009

.NET - single Instance exe - Mutex

Manchmal ist es notwendig, dass lediglich eine Instanz einer Applikation gestartet werden darf.

Zuerst dache ich an eine Möglichkeit, die aktuelle Prozessid in der Registry abzuspeichern.
Aber diese Methode ist nicht sehr sicher,
falls das Programm abstürzt oder z.B. vom Task Manager heraus abgeschossen wird,
wird die Routine nicht aufgerufen, die den jeweiligen Eintrag wieder herauslöschen sollte.

Zum Glück habe ich auf der MSDN einen Hinweis gefunden und gleich implementiert :D



weitere Links:
http://www.ai.uga.edu/mc/SingleInstance.html

3. November 2009

Botnet - Weltweit sieben Millionen Computer von Conficker verseucht

Etwa vor einem Jahr hat der Conficker-Wurm Millionen von Computer-Systemen verseucht. Doch das Botnetz ist heute immer noch aktiv und wächst sogar weiter, so die neuesten Untersuchungen von Sicherheitsexperten.

Conficker gehört zu den bekanntesten Computer-Schädlingen der letzten Zeit. Praktisch alle Virenscanner erkennen ihn. Dennoch ist er nach wie vor auf sehr vielen Rechnern präsent. Die jüngsten Schätzungen von Sicherheitsforschern gehen von weltweit etwa sieben Millionen mit Conficker (Alias: Kido, Downadup) verseuchten Rechnern aus. Das Potenzial dieses Botnets ist ernorm, liegt jedoch weitgehend brach.

Die Shadowserver Foundation, eine nicht-kommerzielle Gruppe von Sicherheitsforschern, hat den Algorithmus geknackt, mit dem Conficker im Internet nach Updates sucht. Indem sie eigene Server ins Netz gestellt haben, die einen Teil dieser Suchanfragen auf sich ziehen, können sie abschätzen, wie viele Rechner mit dem Schädling infiziert sind. Die Forscher haben solche Daten von mehr als sieben Millionen verschiedenen IP-Adressen aufgefangen. Nach Ansicht von André DiMino, Mitbegründer der Stiftung, zeigt der Trend weiter nach oben.
Die Hintermänner von Conficker sind allerdings offenbar äußerst vorsichtig und zurückhaltend, was die Nutzung des Potenzials angeht, das ein solches Botnet bietet. Möglicherweise sind sie vom eigenen Erfolg überrascht und von dem großen öffentlichen Interesse abgeschreckt. Nach Einschätzung von Eric Sites (Sunbelt Software), einem Mitglied der Conficker Working Group, dürfte der bereits angerichtete Schaden dazu führen, dass den Hintermännern langjährige Gefängnisstrafen drohen, sollten sie je gefasst werden.
Es wird angenommen, dass auf vielen der infizierten Rechner eine raubkopierte Windows-Version installiert ist. Somit können diese Rechner nicht per automatischen Windows-Update mit dem Anti-Malware-Tool von Microsoft bereinigt werden. Conficker blockiert allerdings auch den Zugriff auf viele Websites und Server von Antivirusherstellern. Grundlagen, Hintergründe und weitere Informationen über Conficker erfahren Sie in dem Artikel Conficker - das größte Botnet aller Zeiten.


(PC-Welt/hal)

2. November 2009

Facebook-Spammer muss 711 Millionen Dollar zahlen

Ein kalifornisches Gericht hat dem Social Network Facebook einen Sieg über einen Spamer eingeräumt. Auf den Mail-Versender wartet nicht nur eine hohe Geldstrafe, er wird möglicherweise auch in einem Strafrechtsprozess noch verurteilt.

Facebook hat einen Prozess gegen einen Spammer gewonnen. Dieser hatte sich Zugang zu Nutzerdaten von Facebook verschafft und von diesen Accounts aus Spam an andere Mitglieder verschickt. Unter anderem hatte der Spammer Werbenachrichten in Wall Posts und Private Nachrichten verpackt. Ein US-Gericht in Kalifornien hat den einen der Spammer nun zu insgesamt 711 Millionen US-Dollar verurteilt.

Allerdings ist das noch nicht das Ende des Verfahrens. Derzeit ist noch ein weiteres Strafrechtsverfahren anhängig, wird der Spammer hier ebenfalls verurteilt, könnte er im Gefängnis landen. Das ist nicht das erste Mal, dass Facebook mehrere Millionen von Spammern erwirkt. Bereits im November 2008 wurde ein anderer Versender von Werbenachrichten zu 837 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt, weil er über das Postsystem von Facebook unerwünschte Nachrichten verschickt hatte.


(mja - tecchannel.de)

Scam - Vorwürfe gegen Social Games erhoben

Einige der kostenlosen Online-Spiele auf Plattformen wie FaceBook oder MySpace stehen in der Kritik. In den Angeboten stünde man häufig versteckten Kosten gegenüber.

Farmville oder Mafia Wars sind nur zwei der Online-Spiele die sich zurzeit auf Facebook und MySpace größter Beliebtheit erfreuen. Die Social Games für zwischendurch sind grundsätzlich kostenlos - über sogenannte Micro-Transaktionen können sich User jedoch für bares Geld zusätzliche Vorteile im Spiel verschaffen. Für die Betreiber soll sich das Geschäftsmodell jedenfalls auszahlen: Die Mitgliederzahlen der Social Games gehen mittlerweile in die Millionen.
Auf dem Blog TechCrunch werden nun jedoch schwere Vorwürfe gegen die Methoden der Anbieter erhoben. Das Erfolgsrezept von Zynga und anderen großen Betreibern sei unethisch, denn Nutzer würde absichtlich in die Falle gelockt. Wer sich dagegen entscheidet Bargeld einzuzahlen, um zusätzliche Extras freizuschalten, bekomme die Möglichkeit, andere Angebote zu nutzen. Diese würden jedoch oft versteckte Kosten beeinhalten und User bezahlten am Ende weit mehr, als hätten sie direkt überwiesen.

So würde Spielern zum Beispiel angeboten, mit dem Ausfüllen einer Umfrage Punkte zu verdienen, das Ergebnis würde per SMS mitgeteilt. Mit der Eingabe der Telefonnummer melde sich der Spieler jedoch automatisch für einen kostenpflichtigen Abodienst an. Es gäbe zwar auch ehrliche Anbieter, diese würden jedoch mittlerweile von einer steigenden Zahl von Betrügern verdrängt. Für die Unternehmen bedeute das Umsätze von hunderten Mio. Dollar, so der Autor. Dies sei jedoch weniger Verdienst des hochwertigen Dienstes, sondern Ergebnis der betrügerischen Taktiken. So würden jene Dienste immer stärker und könnten mehr Geld in Werbung investieren und damit ehrliche Anbieter vom Markt verdrängen.


(pte/mje - tecchannel.de)

Yahoo zieht bei Echtzeit-Suche nach

Yahoo zieht in bei der Echtzeitsuche nach und will ebenfalls ein eigenes Angebot in dem Bereich starten. Erst kürzlich kündigten Google und Microsoft an, künftig Informationen von Twitter und Facebook in ihren Suchmaschinen zu integrieren.

Yahoo will jetzt ebenfalls ein Echtzeitsuche integrierten, berichtet das Branchenportal TechCrunch. Laut TechCrunch will das Unternehmen aber nicht mit Twitter und Facebook kooperieren, sondern mit einer bereits bestehenden, spezialisierten Echtzeit-Suchmaschine zusammenarbeiten. Im Gespräch steht dabei OneRiot. Gemeinsam mit dem Echtzeitsuche-Anbieter soll bereits in Kürze ein neues Yahoo-Produkt auf den Markt kommen.
Yahoo hat die Gerüchte um die Partnerschaft mit OneRiot bisher nicht offiziell bestätigt. Das Unternehmen räumt laut dem Bericht jedoch ein, dass Echtzeitsuche ein wichtiges Thema für Yahoo sei und derzeit diverse Tests laufen würden, inwiefern eine solche Suche für die User nützlich sein kann. Erst nach einer genauen Evaluierung der Ergebnisse will Yahoo entscheiden, ob eine Echtzeitsuche integriert wird.
Web-2.0-Experte Klaus Eck, Inhaber von EckKommunikation, prognostiziert im Gespräch mit pressetext, dass künftig kein Unternehmen mehr am Echtzeitweb vorbei kommen werde. Die Deals von Google und Microsoft mit Twitter würden dies bestätigen. Wesentlich daran sei, dass dadurch die Qualität der Sucheergebnisse verbessert werde. "Ausschlaggebend sind vor allem jene Updates mit Links, die häufig weiterverbreitet werden. Diese können nun auch in den Suchmaschinen besser bewertet werden, was qualifiziertere Ergebnisse für die User bedeutet", sagt Eck.
Auch Google-Ceo Eric Schmidt bekräftigte dieser Tage im Zuge eines Gartner Symposiums den zukunftsträchtigen Stellenwert des Echtzeitwebs. In einer Rede darüber, wie das Internet in fünf Jahren aus seiner Sicht aussehen werde, hob Schmidt hervor, dass Echtzeitinformation denselben Wert besitze wie jede andere Art von Information. Außerdem verweist er darauf, dass es sich dabei nicht nur um Twitter oder Facebook dreht, sondern schon jetzt zahlreiche andere Unternehmen auf den Zug aufgesprungen sind.


(pte/cvi - tecchannel.de)