Manomios C64-Emulator wurde nach einem weiteren Anlauf endlich von Apple abgesegnet. Erstmalig haben die Entwickler im Juni dieses Jahres die Software für das iPhone eingereicht.
Nach der Ablehnung durch Apple im Juni zeigte sich Manomio enttäuscht. Man habe viel Aufwand betrieben, um sicherzustellen, dass der C64-Emulator für das iPhone komplett lizenziert und legal ist. Laut toucharcade.com scheint die angenommene Version dieselbe zu sein, die im Juni abgelehnt wurde. Einziger Unterschied ist, dass BASIC deaktiviert wurde.
Der C64-Emulator unterstützt dabei keine normalen C64-Abbilder, sondern nur Applikationen, die von Manomino angeboten werden. Die Software kostet 4,99 US-Dollar und enthält fünf Spiele (Dragons Den, Le Mans, Jupiter Lander, Arctic Shipwreck und Jack Attack).
Weitere Spiele-Pakete sollen in Kürze folgen. Die Software ist ab sofort im Apple-Store erhältlich.
(jdo - tecchannel.de)
9. September 2009
8. September 2009
Neue Smartphone-Modelle - Motorola setzt auf Android
Das Telekommunikationsunternehmen Motorola hat Medienberichten zufolge für 10. September 2009 die Vorstellung neuer Mobiltelefone in San Francisco angekündigt. Die zur Präsentation im Rahmen einer Pressekonferenz vorgesehenen Smartphones sollen dabei allesamt auf der Grundlage von Googles Android-Plattform betrieben werden.
Nach Ansicht zahlreicher Analysten benötigt Motorola dringend Erfolge, um sich auf dem hartumkämpften Markt behaupten zu können. Gelingt die Platzierung neuer Modelle wie etwa im Falle des Palm Pre, stünden die Chancen durchaus gut, dass Motorola Kunden zurückgewinnen kann. "Die Pressekonferenz findet in den USA für den amerikanischen Markt statt. Motorolas Android-Produktportfolio wird jedoch bis Ende des vierten Quartals auch auf europäischen Märkten platziert werden" , sagt Sanjay Jha, CEO Mobile Devices von Motorola, auf Nachfrage von pressetext.
Schon seit Wochen kursieren Gerüchte um den baldigen Launch neuer Smartphones wie dem Motorola Sholes, das mit einem 854 mal 480 Pixel Touchscreen bei einer Bilddiagonale von rund 9,4 Zentimetern aufwarten soll. Das Gerät werde zudem mit einer seitlich ausziehbaren Tastatur ausgestattet sein. WLAN, GPS, USB, Bluetooth, MicroSD-Steckplatz und eine fünf Megapixel-Kamera sollen ebenfalls zur Standardausstattung des 60 mal 114 mal 14 Millimeter kompakten Gerätes gehören. Das neue Flaggschiff würde laut einschlägigen Portalen mit 169 Gramm jedoch deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringen als vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Ein 1.400 Milliamperestunden starker Akku soll 18 Tage Standby und bis zu sieben Stunden Gesprächszeit gewährleisten. Der Hersteller wird jedoch erst Ende der Woche über Produktdetails im Detail informieren.
Googles Betriebssystem Android soll für eine entsprechende Verwaltung der Hardwareressourcen sorgen. Android 2.0 wird derzeit unter dem Projektnamen Eclaire entwickelt. Aller Voraussicht nach wird Motorola seine neuen Telefone aber mit einer eigenen Benutzeroberfläche für Android mit dem Produktnamen Blur ausstatten. Das Unternehmen trachtet so nach der weiteren Integration von erfolgreichen sozialen Netzdiensten wie Facebook. Ein iPhone-Killer wird von Marktbeobachtern dennoch nicht erwartet. Die entscheidende Frage wird sein, ob auf Android basierende Software auch in Anbetracht des umfassenden Angebots an attraktiven iPhone-Anwendungen das Kundeninteresse erwecken kann.
In den USA wird erwartet, dass große Mobilfunkanbieter wie T-Mobile, Verizon Wireless oder Vodafone Motorolas Android-Modelle in ihr Produktportfolio aufnehmen. Deren Launch war jedoch ursprünglich erst zum Jahresende geplant. Auch ehemalige Motorola-Größen wie Ed Zander, CEO zwischen 2004 und 2008, investieren dort in Entwicklungen, die auf Android aufbauen.
(pte/hal - tecchannel.de)
(pte/hal - tecchannel.de)
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Sicherheitslücke erlaubt DoS-Angriff gegen Solaris
Über eine Sicherheitslücke im TCP/IP-Networking-Stack des Solaris Kernel können Angreifer ein betroffenes System zum Absturz bringen. Patches liegen bereits vor.
Laut einem Bericht der Sicherheitsexperten von Secunia tritt die Sicherheitslücke im Betriebssystem Solaris 10 (Sparc- und Intel-Architektur) sowie OpenSolaris auf. Die Schwachstelle wird durch einen Fehler innerhalb des TCP/IP-Networking-Stack des Solaris Kernel verursacht. Sie tritt ausschließlich bei Systemen mit Gigabit-Ethernet-Interface und bei der Verwendung des Cassini Gigabit-Ethernet Treibers auf. Angreifer können durch gezielte Manipulation von so genannten Jumbo-Frames ein betroffenes System zum Absturz bringen. Sun hat bereits Patches für Solaris und OpenSolaris veröffentlicht, die diesen Mangel beseitigen.
(vgw - tecchannel.de)
(vgw - tecchannel.de)
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Update zu Snow Leopard
Linkdumps:
Die vollständige Liste zur Kompatibilität von Programmen zu Snow Leopard zum Nachschlagen gibt's unter http://snowleopard.wikidot.com.
Die bekannten Probleme im Überblick gibt's heute unter http://www.apfeltalk.de.
(Twitter - macXperts)
Die vollständige Liste zur Kompatibilität von Programmen zu Snow Leopard zum Nachschlagen gibt's unter http://snowleopard.wikidot.com.
Die bekannten Probleme im Überblick gibt's heute unter http://www.apfeltalk.de.
(Twitter - macXperts)
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7. September 2009
phpBB Hijacking Attacke - Angreifer können Adminsitzungen entführen
Mit Hilfe eines Cross-Site-Request-Forgery (CSRF) Angriffs können Angreifer sich Zugriff auf Administrationsfunktionen bei phpBB verschaffen.
Laut einer Meldung von Security Reason wurde die Sicherheitslücke bei Version 2.0.23 von phpBB nachgewiesen. Andere Versionen der Bulletin Board Anwendung sind unter Umständen ebenfalls betroffen. Der Trick funktioniert wie folgt: Ein Angreifer erstellt einen Beitrag unter phpBB und stellt ein beliebiges Bild ein, das sich auf einem entfernten, für ihn zugänglichen Server befindet. Schließt nun ein Administrator diesen Beitrag, wird dessen Sitzungskennung als Referrer beim Abruf des Bildes verwendet:
Laut einer Meldung von Security Reason wurde die Sicherheitslücke bei Version 2.0.23 von phpBB nachgewiesen. Andere Versionen der Bulletin Board Anwendung sind unter Umständen ebenfalls betroffen. Der Trick funktioniert wie folgt: Ein Angreifer erstellt einen Beitrag unter phpBB und stellt ein beliebiges Bild ein, das sich auf einem entfernten, für ihn zugänglichen Server befindet. Schließt nun ein Administrator diesen Beitrag, wird dessen Sitzungskennung als Referrer beim Abruf des Bildes verwendet:
http://site.tld/phpBB2/modcp.php?t=1&mode=lock&sid=[session]
Der Angreifer liest diese Informationen vom Bildserver aus und kann mit Hilfe einer CSRF Attacke die aktuelle Sitzung des Administrators übernehmen. Ein Patch ist bislang nicht bekannt.
(vgw - tecchannel.de)
(vgw - tecchannel.de)
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4. September 2009
Stationäres Telefon mit Android - Touchscreen-Gerät fürs Business
Mit „Glass“ hat das kalifornische Unternehmen eine Android-basierte Plattform vorgestellt. Damit lassen sich stationäre Smartphones für den professionellen Einsatz realisieren.
Ein Acht-Zoll-Touchscreen verspricht eine einfache Bedienung des Geräts, das unter anderem mit der Integration von Outlook und des CRM-Programms Salesforce.com lockt. IT-Verantwortliche und Partner können dem Unternehmen zufolge über die offene Programmierschnittstelle des Geräts weitere Features implementieren. "Glass macht das Desktop-Telefon wieder relevant", meint David McMorrow, CEO von Cloud Telecomputers. Erreichen soll das Produkt die Kunden mithilfe starker Partner. Der Acht-Zoll-Touchscreen soll dem Hersteller zufolge auf intuitive Art Zugriff auf diverse Funktionen wie das Aufnehmen von Anrufen, Conferencing oder Weiterleitungen bieten. Das Wählen aus Outlook heraus sei demnach mit nur einem Klick oder auch einer Berührung möglich. Damit Nutzer im Büro auch Handy-Anrufe mit dem Desktop-Gerät annehmen können, wird auf eine Bluetooth-Verbindung gesetzt. Die eigene Rolle sieht Cloud Telecomputers als zentraler Entwickler, während die Glass-Plattform Hersteller von SIP-Telefonen und IP-PBX-Systemen, Service-Providern sowie anderen Drittanbietern ermöglichen soll, ihre Marktposition zu stärken. Das soll mit Geräten des jeweiligen Brandings, in denen zusätzlich Anwendungen des jeweiligen Anbieters integriert sind, erfolgen.
Die Integration von Business-Anwendungen und IP-Telefonie lasse das Office-Telefon im 21. Jahrhundert ankommen, so McMorrow. Bereits für das erste Quartal 2010 sei laut Cloud Telecomputers mit dem Marktstart von Geräten auf Glass-Basis zu rechnen. Als Kostenpunkt werden 600 bis 700 Dollar erwartet. Wie erfolgreich das Konzept wirklich sein wird, bleibt freilich abzuwarten. Bereits auf der Consumer Electronics Show wurde mit dem "NIMble" ein anderes Android-Desktoptelefon vorgestellt. NIMble-Hersteller Touch Revolution aber hat seither selbst im Firmenblog nicht von sich hören lassen. Allerdings könnte Cloud Telecomputers von einem stärkeren Investoren-Rückhalt profitieren. Zu den Industrie-Größen, die das Unternehmen finanzieren, zählt unter anderem Ed Zander, der von Januar 2004 bis Januar 2008 CEO von Motorola war.
(pte/mje - tecchannel.de)
Ein Acht-Zoll-Touchscreen verspricht eine einfache Bedienung des Geräts, das unter anderem mit der Integration von Outlook und des CRM-Programms Salesforce.com lockt. IT-Verantwortliche und Partner können dem Unternehmen zufolge über die offene Programmierschnittstelle des Geräts weitere Features implementieren. "Glass macht das Desktop-Telefon wieder relevant", meint David McMorrow, CEO von Cloud Telecomputers. Erreichen soll das Produkt die Kunden mithilfe starker Partner. Der Acht-Zoll-Touchscreen soll dem Hersteller zufolge auf intuitive Art Zugriff auf diverse Funktionen wie das Aufnehmen von Anrufen, Conferencing oder Weiterleitungen bieten. Das Wählen aus Outlook heraus sei demnach mit nur einem Klick oder auch einer Berührung möglich. Damit Nutzer im Büro auch Handy-Anrufe mit dem Desktop-Gerät annehmen können, wird auf eine Bluetooth-Verbindung gesetzt. Die eigene Rolle sieht Cloud Telecomputers als zentraler Entwickler, während die Glass-Plattform Hersteller von SIP-Telefonen und IP-PBX-Systemen, Service-Providern sowie anderen Drittanbietern ermöglichen soll, ihre Marktposition zu stärken. Das soll mit Geräten des jeweiligen Brandings, in denen zusätzlich Anwendungen des jeweiligen Anbieters integriert sind, erfolgen.
Die Integration von Business-Anwendungen und IP-Telefonie lasse das Office-Telefon im 21. Jahrhundert ankommen, so McMorrow. Bereits für das erste Quartal 2010 sei laut Cloud Telecomputers mit dem Marktstart von Geräten auf Glass-Basis zu rechnen. Als Kostenpunkt werden 600 bis 700 Dollar erwartet. Wie erfolgreich das Konzept wirklich sein wird, bleibt freilich abzuwarten. Bereits auf der Consumer Electronics Show wurde mit dem "NIMble" ein anderes Android-Desktoptelefon vorgestellt. NIMble-Hersteller Touch Revolution aber hat seither selbst im Firmenblog nicht von sich hören lassen. Allerdings könnte Cloud Telecomputers von einem stärkeren Investoren-Rückhalt profitieren. Zu den Industrie-Größen, die das Unternehmen finanzieren, zählt unter anderem Ed Zander, der von Januar 2004 bis Januar 2008 CEO von Motorola war.
(pte/mje - tecchannel.de)
Karriere und Bewerbung - Die wichtigsten Soft Skills für den Job
Wenn Sie im Job weiterkommen wollen, benötigen Sie nicht nur Fachwissen, sondern auch so genannte Soft Skills. Darauf achtet auch die Personalabteilung Ihres nächsten Arbeitgebers schon bei der Bewerbung. Fachwissen alleine reicht heute nicht mehr.
Vor allem schon im Vorstellungsgespräch werden die Soft Skills geprüft. Die Hamburger Unternehmensberatung PPI hat auf der CeBIT 2009 ihre Stellenauswertung vorgestellt. Sie untersuchte 600 Online-Offerten für IT-Experten der 100 größten IT- und Beratungshäuser. Ergebnis der Analyse: In 90 Prozent der Stellenanzeigen für IT-Profis verlangen Unternehmen Soft Skills und lediglich in einem Drittel Programmierkenntnisse.
Vor allem schon im Vorstellungsgespräch werden die Soft Skills geprüft. Die Hamburger Unternehmensberatung PPI hat auf der CeBIT 2009 ihre Stellenauswertung vorgestellt. Sie untersuchte 600 Online-Offerten für IT-Experten der 100 größten IT- und Beratungshäuser. Ergebnis der Analyse: In 90 Prozent der Stellenanzeigen für IT-Profis verlangen Unternehmen Soft Skills und lediglich in einem Drittel Programmierkenntnisse.
Soft Skills wurden früher in schönem Deutsch "soziale Kompetenz" genannt. Hinter beiden Begriffen verbirgt sich das Potenzial einer Person, mit Menschen und deren Handlungsweisen - und sich selbst - umzugehen. Bewerber kommen heute nur gut in Personalgesprächen weg, wenn sie über ihre eigenen emotionalen Fähigkeiten nachdenken und sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind.
Wenn Sie sich detailliert mit dem Thema beschäftigen und auf Vorstellungsgespräche vorbereiten möchten, empfehlen wir das Buch "Soft Skills" von Gabriele Peters-Kühlinger und Friedel John. Das bei Haufe erschienene Buch (6,90 Euro; ISBN 978-3-448-09234-9) klärt in anschaulichen Beispielen auf, was Soft Skills sind, was sie bringen und welche Soft Skills bei Personalern zählen. Anhand von Selbsttest und Checklisten erfahren Sie, wie Sie die wichtigsten Soft Skills erkennen und verbessern.
(mec - Computerwoche)
(mec - Computerwoche)
BottleRocket schließt die Pforten
Anfang des Jahres hatte Namco Bandai plötzlich die Zusammenarbeit mit BottleRocket beendet. Das Studio, welches zuvor The Mark of Kri für die PS2 abgeliefert hatte, hatte bis dahin an Splatterhouse gewerkelt; der Publisher beschloss allerdings, die Produktion intern weiterzuführen, und stellte dafür auch ein paar ehemalige Angestellte des einstigen Partners ein.
Der Liebesentzug traf BottleRocket zu einer gar ungünstigen Zeit, hatte man doch kurz zuvor schon ein anderes Projekt verloren, als dessen Geldgeber, Brash Entertainment, Ende 2008 pleite ging.
Wie der Präsident des Studios jetzt mitteilte, gehen bei dem Team endgültig die Lichter aus. Sechs Monate lang habe man versucht, das Unternehmen zu retten, nun sei der Zeitpunkt gekommen, jenes Unterfangen aufzugeben. Man wolle stattdessen ein komplett neues Studio aus dem Boden stampfen.
(Julian - 4players.de)
Der Liebesentzug traf BottleRocket zu einer gar ungünstigen Zeit, hatte man doch kurz zuvor schon ein anderes Projekt verloren, als dessen Geldgeber, Brash Entertainment, Ende 2008 pleite ging.
Wie der Präsident des Studios jetzt mitteilte, gehen bei dem Team endgültig die Lichter aus. Sechs Monate lang habe man versucht, das Unternehmen zu retten, nun sei der Zeitpunkt gekommen, jenes Unterfangen aufzugeben. Man wolle stattdessen ein komplett neues Studio aus dem Boden stampfen.
(Julian - 4players.de)
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3. September 2009
Micro-Computer aus Nanodraht-Mikado - Transistoren mit organischen Materialen
Nanochemiker an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) und der Universität Kopenhagen haben winzige elektrische Kontakte aus einer Kombination organischer und anorganischer Nanodrähte gefertigt. Dazu wurden die beiden Drahtsorten wie Mikadostäbe gekreuzt.
So ist ein Prototyp mit nanoskaligen Transistoren entstanden. "Das ist ein erster Schritt auf dem Weg zu zukünftiger organischer Elektronik auf Basis organischer Materialien - ein möglicher Ersatz für heutige Silizium-basierte Technologien", meint Thomas Bjørnholm, Leiter des Nano-Science Center an der Universität Kopenhagen. Denkbar ist auch, dass Computer damit kleiner werden als mit Silizium-Technologie.
So ist ein Prototyp mit nanoskaligen Transistoren entstanden. "Das ist ein erster Schritt auf dem Weg zu zukünftiger organischer Elektronik auf Basis organischer Materialien - ein möglicher Ersatz für heutige Silizium-basierte Technologien", meint Thomas Bjørnholm, Leiter des Nano-Science Center an der Universität Kopenhagen. Denkbar ist auch, dass Computer damit kleiner werden als mit Silizium-Technologie.
Organische Materialien haben sich in der modernen Elektronik einen Platz gesichert und stehen vor dem endgültigen Durchbruch. Das chinesisch-dänische Projekt zeigt, wie klein und leistungsfähig organische Elektronik werden kann. "Uns ist es gelungen, mehrere Transistoren aus Nanodrähten auf einem Nanogerät zu vereinen", sagt Bjørnholm. Dabei wurden zwei gängige kupferbasierte organische Halbleitermaterialien genutzt, so Wenping Hu, Professor an der CAS, auf Nachfrage von pressetext. Die organischen Nanodrähte wurden mit solchen aus Zinnoxid zu einem Hybridsystem verbunden. Dabei kreuzen sich die Drähte aus den unterschiedlichen Materialien ähnlich wie Mikadostäbe. Das ergibt ein Gerät, das vier bis sechs aktive Transistorhälften umfasst. "Da Transistoren und Schaltkreise durch nanomechanische Manipulation hergestellt werden, nehmen wir an, dass die Methode allgemeingültig und auch für andere organische Materialien verwendbar ist", betont der chinesische Nanochemiker.
Diese entstandenen Geräte kommen den Wissenschaftlern zufolge mit einem niedrigen Betriebsstrom aus und bieten eine hohe Stabilität, was eine notwendige Voraussetzung dafür sei, dass der Materialansatz mit klassischem Silizium wirklich konkurrieren kann. Er eröffne die Möglichkeit, Computer auf ganz andere Art als bisher zu realisieren. Langfristig könnte es damit möglich werden, Transistoren und Schaltkreise kleiner zu machen, als das auf Silizium-Basis möglich ist. Allerdings stehe man noch am Anfang der Forschung, so Hu. Ehe der Ansatz so weit perfektioniert ist, um mit Silizium-Chips in aktueller 45-Nanometer-Technologie konkurrieren zu können, sei es noch ein weiter Weg. "Damit die Technik praktisch anwendbar wird, bedarf es einer besseren Reproduzierbarkeit der Nanomanipulation", sagt der Wissenschaftler.
(pte/cvi)
(pte/cvi)
Lernfähigkeit von Computern verbessern - KI: Computer berücksichtigen User-Meinung
US-amerikanische Forscher haben sich zum Ziel gesetzt die Lernfähigkeit von Computern zu verbessern. Dabei soll das Konzept „Rich Interaction“ helfen, bei dem die Computer auch Erklärungen der User berücksichtigten.
Computer sollen demnach zum Lernen neben der internen Logik auch Erklärungen von Nutzern berücksichtigen. "Es gibt Grenzen, was ein Computer nur durch eigene Beobachtungen und Versuche, aus Erfahrung zu lernen, erreichen kann. Er muss nicht nur verstehen, ob er etwas falsch oder richtig gemacht hat, sondern auch, warum", erklärt Margaret Burnett, Informatikprofessorin an der OSU. Das Team arbeitet an einem Projekt, um ein solches Verständnis möglich zu machen. Systeme, die durch Lernen die Anforderungen der User besser erfüllen sollen, umfassen etwa E-Mail-Spamfilter oder Empfehlungen für den Nutzer interessanter Produkte beispielsweise bei Amazon. Solche Lösungen verwenden den OSU-Forschern zufolge verschiedene Zugänge wie feste Regeln, Ähnlichkeiten, Wörterstatistiken und mehr. Selbst die fortschrittlichsten Systeme böten nur die Möglichkeit, dem Computer mitzuteilen, dass etwas richtig oder falsch ist - aber nicht, warum. Das kann zu Problemen führen. Beispielsweise grassieren im Internet betrügerische E-Mails, in der angebliche Geschäftspartner aus Nigeria mithilfe des Nutzers Geld außer Landes schaffen wollen. Da dieser Betrug sehr verbreitet ist, werden solche E-Mails in der Regel von Filtern anhand von Schlüsselworten als Spam identifiziert.
Buchtipps:
Grundkurs künstliche Intelligenz - Wolfgang Ertel, Vieweg+Teubner
Künstliche Intelligenz - Jürgen Cleve, Hanser Fachbuch
KI - ein morderner Ansatz - Stuart Russell, Pearson Studium
Computer sollen demnach zum Lernen neben der internen Logik auch Erklärungen von Nutzern berücksichtigen. "Es gibt Grenzen, was ein Computer nur durch eigene Beobachtungen und Versuche, aus Erfahrung zu lernen, erreichen kann. Er muss nicht nur verstehen, ob er etwas falsch oder richtig gemacht hat, sondern auch, warum", erklärt Margaret Burnett, Informatikprofessorin an der OSU. Das Team arbeitet an einem Projekt, um ein solches Verständnis möglich zu machen. Systeme, die durch Lernen die Anforderungen der User besser erfüllen sollen, umfassen etwa E-Mail-Spamfilter oder Empfehlungen für den Nutzer interessanter Produkte beispielsweise bei Amazon. Solche Lösungen verwenden den OSU-Forschern zufolge verschiedene Zugänge wie feste Regeln, Ähnlichkeiten, Wörterstatistiken und mehr. Selbst die fortschrittlichsten Systeme böten nur die Möglichkeit, dem Computer mitzuteilen, dass etwas richtig oder falsch ist - aber nicht, warum. Das kann zu Problemen führen. Beispielsweise grassieren im Internet betrügerische E-Mails, in der angebliche Geschäftspartner aus Nigeria mithilfe des Nutzers Geld außer Landes schaffen wollen. Da dieser Betrug sehr verbreitet ist, werden solche E-Mails in der Regel von Filtern anhand von Schlüsselworten als Spam identifiziert.
Problematisch wird der Spamfilter im Fall von Ausnahmen. Wenn etwa ein User tatsächlich einen nigerianischen Banker kennt, darf nicht jede Mail, in der es um "Nigeria" und "Geld" geht, im Spamordner landen - und das System sollte verstehen, warum. "Für solche Fälle wollen wir Algorithmen schaffen, die es dem Nutzer erlauben, den Computer nach dem Grund für eine Entscheidung zu fragen, die Antwort zu lesen und dann zu erklären, warum das ein Fehler war", sagt Wenig-Keen Wong, Assistenzprofessor für Informatik an der OSU. Der Computer solle diese Erklärung beim Anpassen der Programmierung berücksichtigen, praktisch wie bei einer Fehlerbehebung.
Bei dem Projekt sehen sich die Forscher mit großen Herausforderungen konfrontiert. So dürften solche interaktiven Systeme nicht zu komplex für Durchschnittsanwender ausfallen. Auch müsste die künstliche Intelligenz damit umgehen können, dass menschliche Nutzer nicht immer Recht haben. Ein sturer Nutzer könnte darauf beharren, dass der Computer etwas "lernt", das objektiv gesehen schlichtweg falsch ist. Insofern darf das Lernen keine Einbahnstraße sein. Der Computer sollte vielmehr zum Partner werden, so die Vision der OSU-Forscher. "Man hilft ihn zu lehren, er lernt einen kennen, man lernt voneinander und der Computer wird nützlicher", sagt Burnett.
(pte/mje - tecchannel.de)
(pte/mje - tecchannel.de)
Buchtipps:
Grundkurs künstliche Intelligenz - Wolfgang Ertel, Vieweg+Teubner
Künstliche Intelligenz - Jürgen Cleve, Hanser Fachbuch
KI - ein morderner Ansatz - Stuart Russell, Pearson Studium
Online-Unterricht schlägt Klassenzimmer - Web-Schüler schneiden laut US-Studie besser ab
Online-Unterricht bringt bessere Leistungserfolge als der herkömmliche Unterricht im Klassenzimmer. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeit-Untersuchung von SRI International for the Department of Education, die das Thema Online-Bildung in einem 93-seitigen Bericht unter die Lupe genommen hat.
"Im Schnitt haben Schüler, die online gelernt haben, bessere Ergebnisse erbracht als jene, die von Angesicht zu Angesicht im Klassenzimmer unterrichtet wurden", schreiben die Forscher. Die Studie untersuchte und verglich die Lehrerfolge der beiden Gruppen über zwölf Jahre hinweg von 1996 bis 2008. Allerdings wurden vorwiegend Erhebungen in Colleges und im Bereich der Erwachsenenbildung durchgeführt, nur einzelne fanden bei jüngeren Altersgruppen statt, wie die New York Times berichtet.
Den Abschied vom Klassenzimmer bedeuten die Studienergebnisse dennoch nicht. Vor allem bei jüngeren Schülern kommen neben dem eigentlichen Lernen auch erzieherische und soziale Aspekte hinzu, die via Internet vermutlich nicht ersetzt werden könnten. "Im Grunde können online nur Arbeitsaufträge der Lehrer, deren Erledigung durch Schüler und Korrekturen ausgetauscht werden", meint Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands, gegenüber pressetext. Der herkömmliche Unterricht sei so allenfalls ergänzbar. "In den herkömmlichen Unterricht kann sich der Schüler als Ganzheit einbringen. Im Dialog können Sachverhalte erarbeitet werden, es kann eine unmittelbare Rückmeldung durch den Lehrer erfolgen", erläutert Kraus. Online sei es nicht möglich, erzieherisch zu wirken und Kommunikations- oder Kooperationsverfahren einzuüben.
"Im Schnitt haben Schüler, die online gelernt haben, bessere Ergebnisse erbracht als jene, die von Angesicht zu Angesicht im Klassenzimmer unterrichtet wurden", schreiben die Forscher. Die Studie untersuchte und verglich die Lehrerfolge der beiden Gruppen über zwölf Jahre hinweg von 1996 bis 2008. Allerdings wurden vorwiegend Erhebungen in Colleges und im Bereich der Erwachsenenbildung durchgeführt, nur einzelne fanden bei jüngeren Altersgruppen statt, wie die New York Times berichtet.
Wie aus den Studienergebnissen hervorgeht, schnitten jene Schüler und Studenten, die alle Kurse oder zumindest Teile davon online absolvierten, mit einem durchschnittlichen Leistungserfolg von 59 Prozent ab. Jene, die ausschließlich in den Klassenzimmern unterrichtet wurden, kamen auf nur 50 Prozent. Das ist laut den Experten ein moderater, jedoch signifikanter Unterschied. "Das Kernergebnis der Untersuchung liegt darin, dass Online-Lernen heute nicht nur besser als gar nichts ist - es scheint tatsächlich sogar besser als traditionelles Lernen zu sein", sagt Barbara Means, Studienleiterin und Psychologin bei SRI International.
Den Abschied vom Klassenzimmer bedeuten die Studienergebnisse dennoch nicht. Vor allem bei jüngeren Schülern kommen neben dem eigentlichen Lernen auch erzieherische und soziale Aspekte hinzu, die via Internet vermutlich nicht ersetzt werden könnten. "Im Grunde können online nur Arbeitsaufträge der Lehrer, deren Erledigung durch Schüler und Korrekturen ausgetauscht werden", meint Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands, gegenüber pressetext. Der herkömmliche Unterricht sei so allenfalls ergänzbar. "In den herkömmlichen Unterricht kann sich der Schüler als Ganzheit einbringen. Im Dialog können Sachverhalte erarbeitet werden, es kann eine unmittelbare Rückmeldung durch den Lehrer erfolgen", erläutert Kraus. Online sei es nicht möglich, erzieherisch zu wirken und Kommunikations- oder Kooperationsverfahren einzuüben.
Den Hauptvorteil im Online-Lernen sehen Experten darin, dass die Inhalte und die Lernmethoden gezielter und individueller auf die einzelnen Schüler und Studenten zugeschnitten werden können als das im Verband des Klassenzimmers möglich ist. Das sogenannte "Learning by doing" werde dadurch gefördert, was auch seitens der Schüler guten Anklang finde. Außerdem haben sich die Online-Lehrmethoden in den vergangenen Jahren mit dem Aufkommen von webbasierten Videos, Instant Messaging und diversen Kollaborations-Tools deutlich verbessert.
(pte/cvi - tecchannel.de)
(pte/cvi - tecchannel.de)
Opera 10 Release-Kandidat ist erhältlich
Die norwegische Softwareschmiede Opera hat einen Release-Kandidaten der Version 10 des gleichnamigen Browsers angekündigt. Die Funktionen sollen schon alle enthalten und das Aussehen aufgefrischt worden sein.
Interessierte können ab sofort den Release-Kandidaten von Opera 10 testen. Die Entwickler versprechen mehr Geschwindigkeit. Langsamen Internet-Verbindungen soll das neue Opera Turbo unter die Arme greifen. Auch der integrierte E-Mail-Client soll sich an allen Ecken und Enden verbessert haben. Das so genannte Tabbed Browsing hat auch neue Funktionen bekommen. Somit soll sich die Größe der Tabs bis hin zu einem Thumbnail anpassen lassen.
Gerade bei Ressourcen fressenden Webseiten wie Google Mail oder Facebook soll sich Operas Turbio bemerkbar machen. Die Entwickler sprechen von einer Geschwindigkeits-Steigerung von über 40 Prozent gegenüber Opera 9.6. Entwickler sollen sich über Web-Fonts-Unterstützung, RGBA/HSLA-Farben und neuen Verbesserungen bei SVG freuen können. Die offizielle Ankündigung finden Sie direkt bei Opera. Herunterladen können Sie den Release-Kandidaten hier.
(jdo - tecchannel.de)
Interessierte können ab sofort den Release-Kandidaten von Opera 10 testen. Die Entwickler versprechen mehr Geschwindigkeit. Langsamen Internet-Verbindungen soll das neue Opera Turbo unter die Arme greifen. Auch der integrierte E-Mail-Client soll sich an allen Ecken und Enden verbessert haben. Das so genannte Tabbed Browsing hat auch neue Funktionen bekommen. Somit soll sich die Größe der Tabs bis hin zu einem Thumbnail anpassen lassen.
Gerade bei Ressourcen fressenden Webseiten wie Google Mail oder Facebook soll sich Operas Turbio bemerkbar machen. Die Entwickler sprechen von einer Geschwindigkeits-Steigerung von über 40 Prozent gegenüber Opera 9.6. Entwickler sollen sich über Web-Fonts-Unterstützung, RGBA/HSLA-Farben und neuen Verbesserungen bei SVG freuen können. Die offizielle Ankündigung finden Sie direkt bei Opera. Herunterladen können Sie den Release-Kandidaten hier.
(jdo - tecchannel.de)
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Android 2.0 - Google macht Market einfacher und schicker
Google verbessert nicht nur kontinuierlich das Handy-Betriebssystem Android, sondern überarbeitet auch seine Download-Plattform. Die Technik-Website CNet hat von einem anonymen Tippgeber Fotos zugeschickt bekommen, die einen ersten Einblick in den neu gestalteten Android Market geben. Sie sollen vom neuen Motorola Sholes kommen. Das Gerät wird der Hersteller vermutlich auf der Hausmesse Motodev Summit am 6. Oktober vorstellen.
Ersten Gerüchten zufolge ist das Sholes schon vorab mit einer zukünftigen Version 2.0 von Android ausgestattet, die derzeit unter dem Projektnamen Eclaire entwickelt wird. Nach Angaben von CNet ist die überarbeitete Oberfläche des Android Market aber bereits auf dem nächsten Update mit der Bezeichnung Donut zu finden. Die neu gestaltete Download-Plattform wird also vermutlich bis Ende dieses Jahres auf alle Android-Smartphones kommen.
Google hat vor allem den Zugriff vereinfacht. Der Nutzer kann dann nach kostenlosen, kostenpflichtigen und neuen Applikationen sortieren. Alle Anwendungen werden dann grundsätzlich nach ihrer Popularität gelistet. Außerdem wird es einen Button für die Suche geben. Darüber hinaus werden die Hauptkategorien durch eine kurze Vorschau der verfügbaren Applikationen ein wenig mehr selbsterklärend. Nach Angaben von CNet beschränken sich die Neuerungen hauptsächlich auf die Bedienung und das Aussehen. Neue Funktionen gäbe es noch nicht.

(areamobile.com)
Ersten Gerüchten zufolge ist das Sholes schon vorab mit einer zukünftigen Version 2.0 von Android ausgestattet, die derzeit unter dem Projektnamen Eclaire entwickelt wird. Nach Angaben von CNet ist die überarbeitete Oberfläche des Android Market aber bereits auf dem nächsten Update mit der Bezeichnung Donut zu finden. Die neu gestaltete Download-Plattform wird also vermutlich bis Ende dieses Jahres auf alle Android-Smartphones kommen.
Google hat vor allem den Zugriff vereinfacht. Der Nutzer kann dann nach kostenlosen, kostenpflichtigen und neuen Applikationen sortieren. Alle Anwendungen werden dann grundsätzlich nach ihrer Popularität gelistet. Außerdem wird es einen Button für die Suche geben. Darüber hinaus werden die Hauptkategorien durch eine kurze Vorschau der verfügbaren Applikationen ein wenig mehr selbsterklärend. Nach Angaben von CNet beschränken sich die Neuerungen hauptsächlich auf die Bedienung und das Aussehen. Neue Funktionen gäbe es noch nicht.
(areamobile.com)
Die hundert gefährlichsten Websites - Über 20.000 Schädlinge pro Seite
Symantec hat eine Hitliste der gefährlichsten, weil infizierten Websites zusammengestellt. Die gefährlichsten der Websites bringen es auf mehr als 20.000 Schädlinge.
Symantec hat eine Top-100-Liste der gefährlichsten Websites zusammengestellt. Wenig überraschend, dass 48 Prozent dieser Seiten aus dem Sex- oder Pornomilieu stammen. Die anderen befassen sich aber mit den unterschiedlichsten Themen: von juristischen Angeboten über Catering bis hin zu Unterhaltungselektronik. In den häufigsten Fällen wird dabei Schadcode auf das System des Nutzers geladen. Das Ausnutzen von Schwachstellen und Sicherheitslücken gehört gleichfalls zu den bevorzugten Vorgehensweisen. Der Anwender muss also nichts herunterladen oder anklicken, um sein System zu infizieren.
Nach Angaben von Symantec enthält eine „normale“ infizierte Website rund 23 Schädlinge oder Gefahren. Einige der Top 40 aus der genannten Liste kommen auf über 20.000 Schädlinge. Zudem handele es sich bei den genannten Websites häufig um alte Bekannte. Rund drei Viertel seien seit über einem halben Jahr aktiv. Die Liste der Websites lässt sich bei Symantec einsehen.
(mje - tecchannel.de)
Symantec hat eine Top-100-Liste der gefährlichsten Websites zusammengestellt. Wenig überraschend, dass 48 Prozent dieser Seiten aus dem Sex- oder Pornomilieu stammen. Die anderen befassen sich aber mit den unterschiedlichsten Themen: von juristischen Angeboten über Catering bis hin zu Unterhaltungselektronik. In den häufigsten Fällen wird dabei Schadcode auf das System des Nutzers geladen. Das Ausnutzen von Schwachstellen und Sicherheitslücken gehört gleichfalls zu den bevorzugten Vorgehensweisen. Der Anwender muss also nichts herunterladen oder anklicken, um sein System zu infizieren.
Nach Angaben von Symantec enthält eine „normale“ infizierte Website rund 23 Schädlinge oder Gefahren. Einige der Top 40 aus der genannten Liste kommen auf über 20.000 Schädlinge. Zudem handele es sich bei den genannten Websites häufig um alte Bekannte. Rund drei Viertel seien seit über einem halben Jahr aktiv. Die Liste der Websites lässt sich bei Symantec einsehen.
(mje - tecchannel.de)
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Snow Leopard enthält angeblich eingebauten Anti-Malware-Schutz
Mit steigender Beliebtheit des Apple-Betriebssystems kommen auch die Schadcode-Schreiber immer mehr auf den Geschmack. Auch Macs sollte man zusätzlich schützen.
Die landläufige Sage, dass MacOS X nicht angreifbar ist, kursiert immer wieder in den Fan-Kreisen des Apple-Betriebssystems. Das ist natürlich Unsinn, da mit ausreichend krimineller Energie wohl jedes Betriebssystem angreifbar ist. Je mehr Leute Apples kaufen, desto interessanter wird diese Zielgruppe für die Malware-Hersteller. Selbst wenn ein OS sehr sicher ist, sitzt immer noch ein Mensch vor dem Rechner, der auf den falschen Knopf drücken kann. Der neueste Streich „Snow Leopard“ soll noch im August erscheinen.
Nun brodelt die Gerüchteküche im Blog von intego.com. Dort will man wissen, dass Snow Leopard mit integriertem Malware-Schutz ausgeliefert werden soll. Im Intego-Blog hat man einen Screenshot veröffentlicht, der zeigt, dass eine mit Safari herunter geladene und verseuchte Datei, als Malware angeprangert wird. So eine Funktion wäre auch das Eingeständnis von Apple, dass die Gefahr auch für Mac-Anwender real ist – entgegen der letztjährigen Werbe-Kampagne. Damals riet man von Windows ab, weil das Microsoft-Betriebssystem eine Virenschleuder sei.
(jdo - tecchannel.de)
interressante Links:
Tecchannel präsentiert die 100 gefährlichsten Websites
Die landläufige Sage, dass MacOS X nicht angreifbar ist, kursiert immer wieder in den Fan-Kreisen des Apple-Betriebssystems. Das ist natürlich Unsinn, da mit ausreichend krimineller Energie wohl jedes Betriebssystem angreifbar ist. Je mehr Leute Apples kaufen, desto interessanter wird diese Zielgruppe für die Malware-Hersteller. Selbst wenn ein OS sehr sicher ist, sitzt immer noch ein Mensch vor dem Rechner, der auf den falschen Knopf drücken kann. Der neueste Streich „Snow Leopard“ soll noch im August erscheinen.
Nun brodelt die Gerüchteküche im Blog von intego.com. Dort will man wissen, dass Snow Leopard mit integriertem Malware-Schutz ausgeliefert werden soll. Im Intego-Blog hat man einen Screenshot veröffentlicht, der zeigt, dass eine mit Safari herunter geladene und verseuchte Datei, als Malware angeprangert wird. So eine Funktion wäre auch das Eingeständnis von Apple, dass die Gefahr auch für Mac-Anwender real ist – entgegen der letztjährigen Werbe-Kampagne. Damals riet man von Windows ab, weil das Microsoft-Betriebssystem eine Virenschleuder sei.
(jdo - tecchannel.de)
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Tecchannel präsentiert die 100 gefährlichsten Websites
Windows 7: Free Software Foundation startet Kampagne gegen Microsoft
Mit der Kampagne „Windows7Sins“ möchte die Free Software Foundation auf die Gefahren bei der Verwendung von proprietärer Software aufmerksam machen.
Die Free Software Foundation (FSF) hat seine "Windows7Sins"-Kampagne gegen Microsoft gestartet. Die Organisation für Freie Software veranstaltet in diesem Rahmen noch heute eine erste öffentliche Kundgebung in Boston. Anlässlich der Markteinführung von Windows 7 sollen Entscheider in Unternehmen und Privatanwender gleichermaßen auf sieben zentrale Gefahren in Zusammenhang mit der Verwendung von proprietärer Software hingewiesen werden. Die Organisatoren versuchen, mit Aktionen wie der Sammlung von proprietärer Software in einer überdimensionalen Mülltonne Aufmerksamkeit zu erregen und Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Microsoft wird dabei unter anderem die Verankerung proprietärer Software im Erziehungswesen, das Eindringen in die Privatsphäre von Anwendern oder die Blockierung offener Standards vorgeworfen. Zudem hat die amerikanische FSF 499 der 500 weltweit größten Unternehmen mit Informationsschreiben beschickt.
Die Free Software Foundation (FSF) hat seine "Windows7Sins"-Kampagne gegen Microsoft gestartet. Die Organisation für Freie Software veranstaltet in diesem Rahmen noch heute eine erste öffentliche Kundgebung in Boston. Anlässlich der Markteinführung von Windows 7 sollen Entscheider in Unternehmen und Privatanwender gleichermaßen auf sieben zentrale Gefahren in Zusammenhang mit der Verwendung von proprietärer Software hingewiesen werden. Die Organisatoren versuchen, mit Aktionen wie der Sammlung von proprietärer Software in einer überdimensionalen Mülltonne Aufmerksamkeit zu erregen und Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Microsoft wird dabei unter anderem die Verankerung proprietärer Software im Erziehungswesen, das Eindringen in die Privatsphäre von Anwendern oder die Blockierung offener Standards vorgeworfen. Zudem hat die amerikanische FSF 499 der 500 weltweit größten Unternehmen mit Informationsschreiben beschickt.
"Die stetig wachsende Abhängigkeit von Computern und Software zwingt uns, als Gesellschaft über die selbstverständliche Verwendung von proprietärer Software, die Aktivitäten von Bürgern ausspioniert, und deren Freiheit, Kontrolle über Rechenvorgänge zu erlangen, einschränkt, nachzudenken", sagt Peter Brown, Executive Director der FSF Nordamerika. Vielmehr müsse auf freie Alternativen gesetzt werden, da mittlerweile für jede nur erdenkliche Aktivität Open Source Software wie zum Beispiel das GNU/Linux Betriebssystem oder die OpenOffice-Suite erhältlich sei.
Mit der Kampagne soll auf die Gefahren proprietärer Software aller marktbeherrschenden Großunternehmen wie Microsoft, Adobe oder Apple hingewiesen werden, darunter auch der Missbrauch von Monopolstellungen und der Zwang zu ungewollten Updates. Von Seiten der FSF-USA wird daher betont, dass sich der Protest nicht explizit gegen das Betriebssystem Windows 7, sondern allgemein gegen den Softwarekonzern aus Redmond richtet.
Für Windows 7 bekommt Microsoft bislang deutlich bessere Kritiken als im Falle der vielgescholtenen Vorgängerversion Windows Vista. Dies mache es laut Brown auch schwieriger, öffentliche Unterstützung für das Anliegen der Entwickler von freier Software zu gewinnen. Nichtsdestotrotz müsse auf potenzielle Risiken hingewiesen werden. Amazons jüngst vorgenommene Löschung von Kopien von den E-Books seiner Kunden sei ein veranschaulichendes Beispiel für den Einfluss, den Unternehmen über proprietäre Software erlangen könnten, so Brown gegenüber dem Technikportal Cnet.
(pte/mje - tecchannel.de)
(pte/mje - tecchannel.de)
Überlastet - Google Mail weltweit 100 Minuten offline
Überlastete Server haben am Dienstag für einen weltweiten Ausfall des Web-Mail-Dienstes Google Mail gesorgt.
Dem offiziellen Google Blog ist zu entnehmen, dass kürzlich bei Google Mail durchgeführte technische Änderungen der Grund für den Ausfall waren. Die durchgeführten Änderungen sollten den Traffic-Fluss verbessern. Die Änderungen führten am Dienstag zu einer Überlastung des gesamten Systems, nachdem Google-Techniker einige Server offline nahmen, um diese routinemäßig aufzurüsten.
Laut Angaben von Googles Ben Treynor (Vice President Engineering und zuständioog für die Verlässlichkeit von Google Mail) seien die Auswirkungen der kürzlich durchgeführten Änderungen unterschätzt worden. Einige Request-Router seien in der Folge überlastet worden, die anschließend dem Rest des Systems signalisiert hätten: "Hört auf uns Traffic zu schicken, wir sind zu langsam!", wie Treynor erläutert. Daher sei der Traffic auf andere Request-Router umgeleitet, die in Folge dessen ebenfalls überlastet wurden.
Dem offiziellen Google Blog ist zu entnehmen, dass kürzlich bei Google Mail durchgeführte technische Änderungen der Grund für den Ausfall waren. Die durchgeführten Änderungen sollten den Traffic-Fluss verbessern. Die Änderungen führten am Dienstag zu einer Überlastung des gesamten Systems, nachdem Google-Techniker einige Server offline nahmen, um diese routinemäßig aufzurüsten.
Laut Angaben von Googles Ben Treynor (Vice President Engineering und zuständioog für die Verlässlichkeit von Google Mail) seien die Auswirkungen der kürzlich durchgeführten Änderungen unterschätzt worden. Einige Request-Router seien in der Folge überlastet worden, die anschließend dem Rest des Systems signalisiert hätten: "Hört auf uns Traffic zu schicken, wir sind zu langsam!", wie Treynor erläutert. Daher sei der Traffic auf andere Request-Router umgeleitet, die in Folge dessen ebenfalls überlastet wurden.
Das Ergebnis: Google Mail war am Dienstag weltweit für um die 100 Minuten nicht erreichbar. Alle Anwender konnten aber weiterhin ihre Mails per IMAP oder POP abrufen. Außerdem gingen in der Zeit keinerlei Mails verloren.
Laut Treynor sollen die Request-Server künftig so eingestellt werden, dass sie den Traffic nicht mehr generell ablehnen, sondern einfach langsamer laufen, wenn sie überlastet sind. Hinzu kommen weitere Verbesserungen, die durchgeführt werden sollen, um Ausfälle zu vermeiden.
(Panagiotis Kolokythas - PCWelt.de)
(Panagiotis Kolokythas - PCWelt.de)
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Falscher Flash Player - Firefox-Erweiterung spioniert in Suchanfragen
Eine als Flash Player getarnte Malware installiert ein Add-on in Firefox, das Suchanfragen bei Google bespitzelt, Werbeanzeigen in die Suchergebnisse einschleust und gesammelte Daten an Online-Kriminelle übermittelt.
Die meisten Angriffe im Web zielen eher auf Benutzer des Internet Explorers, die weiterhin in der Überzahl sind. Auf Platz zwei der Rangliste beliebter Browser folgt Firefox. So ist es nicht verwunderlich, wenn auch Firefox-Nutzer Ziel von Malware-Angriffen werden. So ist in Web-Foren ein Trojanisches Pferd aufgetaucht, das sich als "Adobe Flash Player 0.2" ausgibt und eine mehr als neugierige Firefox-Erweiterung installiert.
Dieses Add-on fügt Werbebanner in die Suchergebnisse von Google ein, wenn der Anwender die Suchmaschine benutzt. Außerdem überwacht der Schädling die Online-Aktivitäten des Benutzers, soweit sie mit Firefox erfolgen. Die gesammelten Daten übermittelt das Add-on an einen Web-Server, der sich unter der Kontrolle des Angreifers befindet.
Der Antivirushersteller Trend Micro meldet die Entdeckung dieses Schädling in seinem Malware Blog. Die Virenscanner von Trend Micro erkennen diese Spyware als "TSPY_EBOD.A". Trend Micro warnt, Internet-Nutzer sollten Software und Updates nur von vertrauenswürdigen Websites herunter laden, vorzugsweise beim Hersteller.
(Frank Ziemann - PCWelt.de)
Die meisten Angriffe im Web zielen eher auf Benutzer des Internet Explorers, die weiterhin in der Überzahl sind. Auf Platz zwei der Rangliste beliebter Browser folgt Firefox. So ist es nicht verwunderlich, wenn auch Firefox-Nutzer Ziel von Malware-Angriffen werden. So ist in Web-Foren ein Trojanisches Pferd aufgetaucht, das sich als "Adobe Flash Player 0.2" ausgibt und eine mehr als neugierige Firefox-Erweiterung installiert.
Dieses Add-on fügt Werbebanner in die Suchergebnisse von Google ein, wenn der Anwender die Suchmaschine benutzt. Außerdem überwacht der Schädling die Online-Aktivitäten des Benutzers, soweit sie mit Firefox erfolgen. Die gesammelten Daten übermittelt das Add-on an einen Web-Server, der sich unter der Kontrolle des Angreifers befindet.
Der Antivirushersteller Trend Micro meldet die Entdeckung dieses Schädling in seinem Malware Blog. Die Virenscanner von Trend Micro erkennen diese Spyware als "TSPY_EBOD.A". Trend Micro warnt, Internet-Nutzer sollten Software und Updates nur von vertrauenswürdigen Websites herunter laden, vorzugsweise beim Hersteller.
(Frank Ziemann - PCWelt.de)
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Explodierende iPhones: Mechanische Überlastung als Ursache?
Apple Frankreich hat offiziell auf die Meldungen über explodierende iPhones reagiert. Demnach wurden die iPhones mechanisch überlastet, ein Problem mit dem Akku gebe es nicht.
Nachdem die steigende Zahl an explodierenden iPhones auch die französischen Behörden beschäftigte, hat Apple nun reagiert. Apples französischer Verkaufsleiter erklärte, dass man eine Anzahl von Vorfällen im einstelligen Bereich analysiert habe. In diesen Fällen seien die splitternden Displays auf mechanische Beschädigungen des Gehäuses zurückzuführen. Dem Hersteller zufolge sei auf die Gehäuse äußerer Druck ausgeübt worden. Hinweise auf überhitzte Akkus gebe es dagegen nicht, so Apple weiter.
Nachdem die steigende Zahl an explodierenden iPhones auch die französischen Behörden beschäftigte, hat Apple nun reagiert. Apples französischer Verkaufsleiter erklärte, dass man eine Anzahl von Vorfällen im einstelligen Bereich analysiert habe. In diesen Fällen seien die splitternden Displays auf mechanische Beschädigungen des Gehäuses zurückzuführen. Dem Hersteller zufolge sei auf die Gehäuse äußerer Druck ausgeübt worden. Hinweise auf überhitzte Akkus gebe es dagegen nicht, so Apple weiter.
In Internet-Foren zweifeln etliche User an den Erklärungsversuchen von Apple. Die BBC berichtet, dass auch Benutzer in Großbritannien, Holland und Schweden sowie Belgien ähnliche Fälle gemeldet hätten.
Wenig vertrauensbildend sind Meldungen, nach denen Apple einem Geschädigten in Großbritannien einen Maulkorb verpassen wollte. Dort habe Apple, so ein Times-Bericht, einem Geschädigten ein defektes iPhone nur nach Abgabe einer Verschwiegensheitserklärung ersetzen wollen.
(ala - Tecchannel.de)
(ala - Tecchannel.de)
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2. September 2009
Quickpoll - Babe der Woche
Welches der Mädels von der Comic Con 2009 ist in Ihren Augen das Babe der Woche?

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