24. September 2009

MonoTouch - iPhone Anwendungen mit C# und Microsoft .NET entwickeln

Novell bietet mit MonoTouch die erste Lösung, die die Entwicklung von Anwendungen für das iPhone mit Microsoft .NET und C# ermöglicht. Ein Cross-Compiler mit Ahead-Of-Time-Compilation erzeugt aus dem Sourcecode und dem Mono-Framework binären Code, der Apples Lizenzbedingungen entspricht.

Apples Lizenzbedingungen verbieten den Einsatz einer interpretierten Sprache oder Just-In-Time (JIT) Compiler auf dem iPhone. Daher gab es für Java- oder C#-Entwickler bislang keine Möglichkeit, Anwendungen für das iPhone zu schreiben. Mit Novells MonoTouch soll sich das nun ändern.

Das von Novell gesponserte Open-Source-Projekt Mono hat sich zur Aufgabe gemacht, das Microsoft .Net-Framework auch für Nicht-Windows-Plattformen bereitzustellen. Davon leitet sich nun MonoTouch ab, das .NET-Bibliotheken und C#-Entwicklungswerkzeuge für Apples iPhone bereit stellt.


Allerdings lässt Apple in seinem App Store keine Programme zu, die Scripting Engines oder Just-In-Time (JIT) Compiler nutzen. Dies ist jedoch eine der Grundvorrausetzungen für die gemanagte Laufzeitumgebung von .Net. Somit waren iPhone Anwendungen für .NET-Entwickler trotz Mono nicht lukrativ. Nun können Entwickler mit MonoTouch Apples Lizenzbedingungen aber erfüllen, da MonoTouch nur Native Code, also Prozessor-spezifischen Code, erzeugt.


MonoTouch von Novell ist ein Software-Entwicklungskit, das eine Suite von Compilern, Bibliotheken und Tools zur Integration mit Apples iPhone SDK enthält. Neben Microsoft .NET Base Class Bibliotheken sind Managed Bibliotheken enthalten, um von den ursprünglichen iPhone APIs zu profitieren. Darüber hinaus enthält das Kit einen Cross-Compiler, der .NET-Dateien und Bibliotheken direkt in native Anwendungen für den Apple App Store umwandelt. Die zusätzlich enthaltene Xcode Integration ermöglicht es Entwicklern, die Anwendungen direkt auf dem Endgerät oder in Apples iPhone Simulator zu testen und dann an den Apple App Store zur Distribution zu übermitteln.


MonoTouch ist in der Professional-Version für einen Entwickler für 399 US-Doller erhältlich. Weitere Informationen zu MonoTouch finden sich unter http://monotouch.net/.
Informationen zum Mono Projekt finden Sie unter http://www.mono-project.com.


(ala - tecchannel.de)

iPhone Jailbreak - Neues OS 3.1 schon geknackt

Rund eine Woche nach der Veröffentlichung von iPhone OS 3.1 haben Hacker einen Jailbreak für die neue Apple-Firmware herausgebracht.

Nach der Installation des Jailbreaks kann Apples iPhone mit einer beliebigen SIM-Karte genutzt werden. Die Software Pwnage Tool 3.1 erlaubt auch den Zugang zu einem alternativen App-Store, der von Apple verbannte Applikationen anbieten kann.

UPDATE: WoW: “Erde, Wind und Feuer” – jetzt auch im 25er

Update zum Beitrag: Wow - “Erde, Wind und Feuer" world first

Asiatischer Gilde gelingt der „World First“

Gestern Abend war es soweit: Der Erfolg
Ein Lied von Erde, Wind und Feuer (25 Spieler) wurde nun auch im 25-Modus geknackt.

Die Gilde Stars vom taiwanesischen Server Crystalspine Stinger konnte den begehrten „World First“ einfahren. Das Gefühl ist den Asiaten nicht fremd - im Juli schafften sie dieses Kunststück schon bei Yogg Saron in der Hardmode-Variante.

gz ^^


weiterführende Links:
Website der Gilde Stars
Artikel auf buffed.de

Kostenloses HTML Book - Nur bis 28.09.09

HTML 4 Programmierung - um 0 Euro

Autor: Thomas Kobert
Verlag: MITP
Seiten: 557
Erschienen: 2006
ISBN: 3826681711
Artikel Nr.: 82668171s
Alter Preis: 19.95 EUR
Jetzt nur: 0.00EUR

HTML 4  Programmierung

Das "bhv Taschenbuch" zu HTML 4 bietet einen praxisnahen und leicht verständlichen Einstieg in die Programmierung mit HTML 4.
Neben den Grundlagen vermittelt der Autor alles, was man wissen muss, um mit HTML professionelle Webseiten zu erstellen und zu gestalten. Ausführlich und einsteigergerecht werden alle relevanten Befehle erläutert. Umfangreiche Nachschlageteile sowie die ausführliche Berücksichtigung von Themen wie CSS und XHTML machen das Buch auch für fortgeschrittene Anwender zu einem wertvollen Begleiter.

Teil I: ERSTE SCHRITTE IN HTML HTML-Grundlagen: Seitenaufbau, Textformatierung, Hyperlinks, Grafikeinbindung, Tabellen, Formulare, Frames

Teil II: HTML IM DETAIL Umfangreicher Nachschlageteil mit allen HTML-Elementen; Elementreferenz; Attributreferenz

Teil III: CASCADING STYLE SHEETS Formatierung und Layout-Gestaltung mit Cascading Style Sheets

Teil IV: XHTML Abgrenzung HTML und XHTML; HTML-Dokumente in XHTML konvertieren

Teil V: ANHANG MIME-Typen; Farben; Häufig benötigte Entities; Glossar Beiliegende CD-ROM mit den Beispieldateien aus dem Buch sowie einem kompletten eBook zu XML



HTML 4 Programmierung auf buecherbillid.de

Gerücht: Microsoft will Electronic Arts kaufen

Microsoft dementiert

In den USA gibt es Spekulationen darüber, dass Microsoft den Spielepublisher Electronic Arts kaufen möchte. Die Meldungen haben bereits zu einem kräftigen Kursanstieg bei den EA-Aktien geführt. Inzwischen hat Microsoft offiziell jedes Interesse an einer Übernahme dementiert.

Auch in den Börsentickern großer US-Medienunternehmen sind Gerüchte aufgetaucht, dass Microsoft den Spielepublisher Electronic Arts übernehmen möchte - es handelt sich also nicht nur um Spekulationen in Spielerforen. Nähere Angaben zu den angeblichen Absichten gab es nicht, aber immerhin haben die Meldungen für einen Kursanstieg der EA-Aktien um über 7 Prozent geführt.

Inzwischen haben Sprecher von Microsoft gesagt, dass an den Gerüchten nichts dran sei: Es gebe keinen Plan, EA zu kaufen. Nachbörslich ist der Kurs der EA-Anteilsscheine wieder um über 2 Prozent gefallen.

Auf den ersten Blick passt Electronic Arts nicht in das gängige "Beuteschema" von Microsoft, das zumindest im Spielebereich eher hochspezialisierte Entwicklerstudios gekauft hat. Eine Übernahme des derzeit nach Activision Blizzard zweitgrößten Publishers EA würde Microsoft als größten Vorteil ein riesiges Portfolio an potenziellen Exklusivspielen für die Xbox 360 einbringen.


(ps - Golem.de)

Twitter - verifizierte Accounts oder Michael Jackson lebt!

Mich würde einmal interressieren, wer denn genau die Accounts bei Twitter verifiziert?
Aber wann gilt ein Accout als verified und welche Kriterien müssen dabei erfüllt sein?

Zwar findet man auf der offiziellen Twitter Seite Informationen darübe,
jedoch denke ich nicht, dass dies auch so gehandthabt wird.

Eigentlich sollte das "verified Account" zeichen ja dazu dienen, die Identität eines users zu gewährleisten, oder?

Finde ich dann richtig arg, das Michael Jackson einen eigenen Twitter Account hat, auf dem regelmäßig gepostet wird, als Name Michael Jackson angegeben ist und dies als verified Account zu gelassen ist o.O

23. September 2009

Die häufigsten Passwörter im Web

Die Wahl eines guten Passworts kann Angreifern den Erfolg erschweren. Viele Internet-Nutzer verwenden jedoch zu einfache Passwörter - und noch dazu oft eines, dass auch viele andere benutzen. Doch es geht auch anders.

Von Zeit zu Zeit stolpern Sicherheitsforscher über umfangreiche Sammlungen von Benutzernamen und Passwörtern, die etwa für beliebte Web-Portale und -Dienste verwendet werden. Dabei zeigt sich immer wieder, dass einfach zu erratene Passwörter wie "123456" oder "password" die beliebtesten sind. Angreifer probieren solche Passwörter zuerst, bevor sie mit aufwendigeren Wörterbuchangriffen beginnen.

Eine Auswertung der Passwortliste zeigt gewisse Unterschiede bei der Passwortwahl zwischen Männern und Frauen. Für die Aussage, Frauen seien bei der Wahl ihrer Passwörter generell cleverer, reicht das jedoch nicht. Die Top 10 der schlechtesten Passwörter wird von der Zahlenreihe 1234... mit unterschiedlicher Länge dominiert. Dazwischen liegen "password", "qwerty" und der Name des jeweiligen Web-Portals. Etwas weiter hinten in den Hitlisten, dennoch sehr häufig sind Kombinationen aus Vor- und Nachname des Benutzers.
Sehr häufig finden sich auch Zahlen und Begriffe, die recht bekannt oder nahe liegend sind. So zum Beispiel Zahlen wie "111111", Markennamen ("harley", "porsche"), der Titel eines Van-Halen-Albums ("ou812") oder der des ersten Films von George Lucas ("thx1138"). Auch vermeintlich clevere Ersetzungen ("leetspeak" genannt) wie "j4n37" statt "janet" sind Hackern geläufig und werden probiert.

Bei der Wahl eines Passworts ist zunächst auf eine ausreichende Länge zu achten, Minimum sind acht, besser zwölf oder mehr Zeichen. Das Passwort sollte Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen in bunter Mischung enthalten. Eigennamen und Begriffe aus einem Wörterbuch (egal in welcher Sprache) sollten Sie vermeiden.

Damit es merkbar bleibt, können Sie zum Beispiel die ersten Buchstaben eines Satzes verwenden und Zahlen sowie Satzzeichen einstreuen. Aus dem Satz "ich stehe morgens um 7 Uhr auf und gehe erstmal duschen" wird dann etwa "isMu7Ua,geD". Sie sollten außerdem nicht dasselbe Passwort für alle Gelegenheiten nutzen, sondern es zumindest variieren (Sie können ja sonntags um 9 aufstehen und in die Kirche gehen).

Auch ein Passwort-Manager kann Ihr Gedächtnis entlasten.


(Frank Ziemann - PCWelt.de)

ForschungsWerk Studie: Paid Content - Geld verdienen im Internet?

Soziale Netzwerke wie meinVZ, studiVZ oder facebook boomen. Doch wie können die Anbieter daraus Gewinn schlagen?

Zu dieser Frage hat ForschungsWerk die Einstellungen der Nutzer näher untersucht.

Abgesehen von XING und StayFriends gibt es unter den großen sozialen Netzwerken keinen Anbieter, der für seine Dienste Geld verlangt. Doch steigende Server-, Support- und Organisationskosten müssen finanziert werden und auch bei den Investoren sind die finanziellen Erwartungen hoch.

Bei der Finanzierung ist daher Kreativität gefragt, denn den meisten untersuchten Anbietern würde bei einer Gebührenfinanzierung die Abwanderung der Mitglieder zu anderen Diensten drohen: Die große Mehrheit der Kostenlos-Nutzer würde bei einer Einführung von Gebühren grundsätzlich kündigen.

Nur rund jeder fünfte Nutzer würde erst ab einem bestimmten Betrag kündigen – bei den meisten davon wäre die Schmerzgrenze bei maximal 5.- Euro pro Monat erreicht. Dabei zeigen sich bei den verschiedenen Diensten nur geringe Unterschiede. Lediglich bei den Kostenlos-Nutzern von XING könnten die Betreiber bei einer generellen Einführung von Gebühren mit einer etwas höheren Akzeptanz rechnen (38 %).

Dabei folgen viele Internetnutzer der Logik, dass alle kostenpflichtigen Angebote auch irgendwo kostenlos im Internet angeboten werden – etwa die Hälfte der Internetnutzer stimmt dieser Aussage (zumindest teilweise) zu. Die Mehrheit glaubt auch nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.

Doch damit nicht genug: Viele Nutzer (2/3 der Befragten) befürchten bei kostenpflichtigen Angeboten versteckte Kosten.

Auch über das Argument „Qualität“ lassen sich die Nutzer kaum erreichen: 2/3 der Befragten glauben nicht, dass die kostenpflichtigen Angebote eine höhere Qualität hätten als die kostenlosen.

Gleichzeitig wird Werbung bei kostenlosen Angeboten akzeptiert: 59% stimmen der Aussage zu, dass - wenn etwas kostenlos genutzt werden darf - man auch gerne bereit ist, dafür etwas mehr Werbung angezeigt zu bekommen. Den Tausch „Gebühren statt Werbung“ würde so gut wie kein Nutzer eingehen.

Dies spricht für eine allgemeine Akzeptanz von Werbung zur Finanzierung von Kostenlosangeboten. Wie dies für Anbieter und Werbetreibende optimal ausgenutzt werden kann, bedarf weiterer Kreativität und marktforscherischer Untersuchungen.

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, hat ForschungsWerk daher bereits ein innovatives Tool zur Messung von Werbewirkung im Web 2.0 entwickelt.

Zur Studie:
ForschungsWerk ist ein Full-Service-Marktforschungsinstitut. Für Online-Befragungen steht ForschungsWerk ein eigenes Panel zur Verfügung. Für die Studie wurden im August 715 Panel-Teilnehmer ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind hinsichtlich Alter, Geschlecht und Region repräsentativ für die Internetbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

21. September 2009

Facebook stoppt umstrittenes Werbeprogramm

Das Online-Netzwerk Facebook will mit einer Millionen-Zahlung einen Rechtsstreit mit Datenschützern um sein umstrittenes Werbeprogramm "Beacon" beenden. Das Unternehmen schaltet das System laut US-Medienberichten komplett ab und gründet mit 9,5 Millionen Dollar eine Stiftung zur Förderung des Datenschutzes im Internet. Das sieht eine bereits am Freitag geschlossene außergerichtliche Einigung vor. Die Zustimmung eines Gerichts in Kalifornien steht noch aus.

Datenschützer hatten vor gut einem Jahr eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht, weil das Ende 2007 gestartete Beacon-Programm ihrer Meinung nach einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Facebook-Nutzer darstellt.

Beacon ("Leuchtturm") informiert den Freundeskreis von Facebook-Mitgliedern automatisch über deren Einkäufe bei Facebook-Werbepartnern. Nach Protesten hatte das Unternehmen es leichter gemacht, die Funktion abzuschalten. Zuletzt war eine ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zu dem Programm erforderlich. Viele Werbepartner hatten sich angesichts der öffentlichen Diskussionen allerdings freiwillig zurückgezogen. Medienberichten zufolge ist nur noch eine kleine Zahl von Kunden übrig geblieben. Facebook räumte ein, das Unternehmen habe "eine Menge aus der Beacon-Erfahrung gelernt".

Trotz des Beacon-Flops konnte Facebook zuletzt Gewinne verbuchen.


(heb/c't)

Hilfe gesucht - Arena Heiler / DK, 20 Stunden/Woche


Ich bin zu faul, die Seite zu übersetzen,
aber wen das Angebot aus dem Titel interressiert,
der kann sich ja mal hier melden:
www.kotaku.com


Aus der Jobbeschreibung:
"You *MUST* be trustworthy, helpful, have vent WITH MIC, and not have an holy-then-tho attitude"

xD

Picdump 2 - Why I Don't Have A Girlffriend???


Link

Picdump - make Love not StarWars

gefunden auf followdesign.deviantart.com

1337Arts - MIT-Studenten schicken selbstgebastelte Sonde ins All

Zwei Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, die Erde mit einer selbst gebauten "Sonde" aus dem All zu fotografieren. Mit viel Erfindungsreichtum und Komponenten, wie man sie in einem gewöhnlichen Elektronikladen und Baumarkt kaufen kann, schickten sie eine Kamera ins All, von wo sie Aufnahmen der Erde machte.

Dabei waren Justin Lee und Oliver Yeh mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert. Ihr Raumfahrzeug musste in ausreichende Höhe vordringen, extremen Temperaturen widerstehen und den Weg zurück zur Erde überstehen können. Dies gelang den beiden mit handelsüblicher Elektronik - es waren kaum Modifikationen notwendig.

Den beiden Studenten des MIT war klar, dass Wetterballons in Höhen von über 20 Meilen (32 Kilometer) - an die Grenze des Weltalls - vorstoßen können. Zudem sind heliumgefüllte Wetterballons mit 20 Dollar günstig zu haben, wenngleich die Helium-Füllung noch mal mit 30 Dollar zu Buche schlägt. Gelingt es, die ins All zu transportierende Hardware leicht zu halten, kann der Wetterballon als Raketenersatz dienen. Damit hatten die beiden das Transportproblem gelöst, standen jedoch noch immer vor zwei anderen Dilemmas: Die Extremtemperaturen und die Rückreise ihrer Hardware.

Am Rand der Atmosphäre herrschen Temperaturen von bis zu Minus 55 Grad. Bei diesen extremen Verhältnissen versagen Batterien und Elektronik schnell, es musste also eine Lösung her, um die Kamera auf Temperatur zu halten. Um diesem Problem Herr zu werden, ohne auf teure, wiederstandsfähige Spezialhardware oder Heizelemente zurückgreifen zu müssen, isolierten die beiden ihre Hardware einfach mit handelsüblichem Styropor und wärmten sie mit Taschenwärmern. Die Isolation befestigten sie eng anliegend an ihrer Kamera und einem Handy, um die Geräte vor der Kälte zu schützen. Womit sie nur mehr vor dem Problem standen, die Hardware nach Aufnahme der Fotos wieder sicher zurück zur Erde zu bringen. Hier kam besagtes Handy ins Spiel. Herkömmliche GPS-Funkmodems kosten tausende Dollar, weshalb die beiden schlicht und einfach auf ein GPS-fähiges Handy zurückgriffen. Dieses hielt Lee und Yeh mithilfe von Textnachrichten über die aktuelle Position ihrer insgesamt rund 800 Gramm schweren Eigenkonstruktion auf dem Laufenden.

Tatsächlich schaffte es die Kamera nach dem Ausflug in die obere Stratosphäre, mithilfe eines Fallschirms unbeschadet auf der Erde zu landen. Die beiden Studenten fanden ihre Konstruktion dank des GPS-Handys fünf Stunden nach dem Abheben etwa 30 Kilometer vom Startplatz entfernt. Die Bilder, die ihr Provisorium mit zur Erde brachte, versetzten die Hobby-Weltraumforscher in Entzücken. "Wir haben uns die Fotos angesehen und dachten 'Wow, sind die schön - das ist Kunst!'", sagt Lee. Der Erfolg ihres Projektes habe die beiden veranlasst, sich hinzusetzen und über die Beziehung von Wissenschaft und Kunst zu philosophieren. Die beiden erstellten eine Homepage rund um ihre Projekte, um die Werbetrommel für "wissenschaftliche Kunst" zu rühren. Die Webseite http://www.1337arts.com "könnte etwas großes werden", wie Lee hofft.

Yeh fügt hinzu, dass ihre Arbeit etwas Inspirierendes habe. "Die Tatsache, dass wir mit so geringem Budget und minimalen elektronischen Modifikationen erfolgreich Weltraumfotographie betrieben haben, zeigt dass das wirklich für jeden möglich ist", sagt er. Vielleicht habe die Arbeit der beiden auch den ein oder anderen Physiklehrer inspiriert, seinen Schülern künftig ein solches Erlebnis zu bieten, hofft Yeh. Tatsächlich sind Weltraumforschungen mit Wetterballons, aber auch Kleinraketen, auch hierzulande populär. So veranstaltet etwa das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen derzeit einen Ideenwettbewerb für Studenten, der den Experimenten von Lee und Yeh nicht unähnlich ist. Auch hier wird ein Wetterballon verwendet, um Forschungen in der mittleren Stratosphäre zu ermöglichen. Aber auch Kleinraketen, die sogar noch höher steigen können, ermöglichen die Realisierung studentischer Ideen. Noch bis Mitte November nimmt das DLR kreative Ideen entgegen.


(pte/hal - tecchannel.de)

Microsoft - Suchmaschine Bing sucht jetzt visuell

Microsoft hat ein neues Feature für seinen Google-Herausforderer Bing vorgestellt. Die "Visual Search Galleries" sollen jenen helfen, die den Namen des Suchbegriffs nicht wissen. Zwar ist die Suche mittels Bilderkatalogen kein Ersatz für die herkömmliche Textsuche, könnte jedoch Nutzern bei der Recherche helfen.

So zeigen die Suchgalerien beispielsweise US-Präsidenten, Filmlisten, Neuwagen oder Bücher an. Will der Nutzer nach einem Buch suchen, dessen Titel ihm entfallen ist, an dessen Einband er sich jedoch erinnert, kann er so zu einem Ergebnis kommen. "Es ist, als würde man in einem großen Online-Katalog suchen", heißt es vonseiten Microsofts. Das neue Feature dürfte bei bestimmten Themengebieten schneller Ergebnisse liefern als die rein textbasierte Recherche. Visuelle Hilfsmittel können von Internetnutzern um bis zu 20 Prozent schneller verarbeitet werden als die herkömmliche Textsuche. Das neue Feature ist derzeit nur auf der US-Präsenz von Bing verfügbar. "Es wird in den USA noch genauer getestet und zu einem späteren Zeitpunkt dann auch in Europa verfügbar sein", sagt Thomas Lutz, PR-Manager bei Microsoft Österreich, auf Anfrage von pressetext.

Microsoft hatte die Betaversion der neuen Suchfunktion im Rahmen der Konferenz TechCrunch 50 vorgestellt. Die visuelle Funktion der Microsoft-Suchmaschine wird aktiviert, indem die Nutzer nach dem Eintippen eines Suchbegriffs auf die neue "Visualise"-Schaltfläche klicken. Dadurch öffnet sich eine Galerie von mit dem Suchbegriff verwandten Bildern, die der Suchende durchstöbern kann. Tippt man also beispielsweise das Wort "Sportwagen" ein, erscheint zunächst eine Galerie mit passenden Bildern. In der visuellen Darstellung kann dann wiederum nach verschiedenen Kriterien, etwa dem Hersteller, gefiltert werden. Klickt ein Nutzer auf eines der Katalogbilder, erhält er zusätzliche Informationen und die Galerie wird anhand des angeklickten Bildes nochmals verfeinert, um bessere Ergebnisse zu liefern.

Derzeit kann die visuelle Suche nur für bestimmte Themen genutzt werden. "Die visuelle Suche hilft vor allem in Bereichen wie Reisen, E-Commerce, Shopping oder bei Filmen", sagt Don Dodge, Director of Business Development bei Microsoft. Das Gehirn arbeite bei Bildern schneller als bei Text. Außerdem "sagen Bilder mehr als tausend Worte", sagt er. Aus wirtschaftlicher Perspektive sei es allerdings wichtig, sich bei der visuellen Suche auf die vier Kernthemen zu konzentrieren. "In diesen speziellen Fällen wird das Feature gut funktionieren, außerdem sind das die Bereiche, mit denen man viel Geld verdienen kann", sagt Dodge. Bei Tourismus, Shopping und ähnlichem seien hohe Marketingbudgets im Spiel, die visuelle Suche sei hier also nicht nur für die Nutzer attraktiver, sondern auch das bessere Geschäftsmodell.

Die Microsoft-Suchmaschine ist mittlerweile seit Mai online und ist als Alternative zu Google positioniert. Bing hatte in den USA zuletzt einen Marktanteil von 10,7 Prozent und liegt damit auf Platz drei der großen Suchmaschinen hinter Yahoo (16 Prozent) und Google (64,6 Prozent).
Ende Juli hatte Microsoft eine Kooperation mit Yahoo angebahnt, die aber derzeit noch vom US-Justizministerium geprüft wird. Im Konkurrenzkampf mit Google gibt es dabei einen großen Profiteur. "Die großen Gewinner sind die Kunden. Wettbewerb züchtet Innovation heran und dieses kleine Scharmützel zwischen Microsoft und Google hat einen Riesenvorteil für die Nutzer", sagt Investor Ron Conway im Rahmen der TechCrunch 50.


(pte/hal - tecchannel.de)

17. September 2009

Google stellt Webbrowser Chrome in Version 3.0 vor

Seinen Webbrowser Chrome bietet Google seit Gestern zum kostenlosen Download an. Verbesserungen gibt es in einigen Bereichen, beispielsweise bei der JavaScript Performance.
Ab sofort bietet Google die neuste Version 3.0 seines Webbrowser Chrome zum Download an. Wie gewohnt wird die Anwendung über das Werkzeug ChromeSetup installiert. In einem Blog kündigte Google an, dass der Aufwand seiner 51 Personen umfassenden Entwicklergruppe mittlerweile aus 21 Beta-Releases, 15 Updates und insgesamt 3505 erfolgten Bugfixes besteht.

Als primäres Highlight für die neue Version kündigt Google eine signifikante Verbesserung der Performance bei der Ausführung von JavaScript an: Version 3.0 soll hier die vorangegangene Version 2.0 um rund 25 Prozent übertreffen. Für die einfachere Navigation sorgt eine neue „Tab Seite“, die den Zugriff auf bekannte Website per Klick auf ein Thumbnail-Image der Site ermöglicht. Weiterhin wurde der Support des neuen Standards HTML5 in Chrome 3.0 implementiert. Abschließend stehen den Benutzern von Chrome 3.0 eine Reihe verschiedener Themes zur Auswahl.

(vgw - Tecchannel.de)

Outlook und Explorer PDF Preview auf 64 Bit

Dass der Adobe PDF Preview Handler unter 64 Bit Vista/Windows 7 nicht richtig funktioniert – und damit weder im Windows Explorer noch in Outlook das PDF Dokument vorab anzeigt -ist altbekannt und schon oft (auch auf WindowsBlog z.B. hier oder hier) diskutiert:

Die bisherige Lösung zumindest für Outlook hat geheißen: Foxit Preview Handler installieren. Doch nun hat mir MarkusR einen super Hinweis geschickt. Und einen ziemlich arg peinlichen für Adobe. Dass der Handler nicht funktioniert dürfte schlicht auf den Umstand zurückzuführen sein, dass Adobe einen Registry Key nicht richtig setzt?!

Der manuelle Weg:

  • Gehe zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Classes\CLSID\{DC6EFB56-9CFA-464D-8880-44885D7DC193}
  • Ändere den existierenden Wert AppID, der falsch auf {6d2b5079-2f0b-48dd-ab7f-97cec514d30b} gesetzt ist, in {534A1E02-D58F-44f0-B58B-36CBED287C7C}

Und schon geht’s (in meinem Fall mit Windows 7 64 Bit RTM und Office 2010 32 Bit Technical Preview):

Sensationell. Adobe ist das Problem seit fast 3 Jahren bekannt, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass da keine Absicht dahintersteht? Übrigens - eine Lästigkeit bleibt: nach einem Update des Adobe Readers kann sein, dass der Wert wieder falsch gesetzt ist,… Adobe wird hiermit verdonnert, 100x den Artikel auf MSDN abzuschreiben, wie man denn richtig einen Preview Handler installiert,…

Ein fertiges Reg File, die Quelle und noch mehr Information gibts unter:
http://www.pretentiousname.com/adobe_pdf_x64_fix/index.html

Danke an Markus für den Tipp!


Zuerst gelesen auf Viruz.at
gefunden auf Windowsblog.at

16. September 2009

WoW - „Erde Wind und Feuer“-Erfolg erstmals geknackt

US-Gilde Vanquish besiegt die PvP-Bosse in 60 Sekunden

Ein Raid der Gilde Vanquish vom US-Realm Staghelm hat es als erster Schlachtzug weltweit geschafft, die drei Bosse Koralon, Emalon und Archavon in Archavons Kammer innerhalb von 60 Sekunden zueinander zu töten und den Erfolg „Erde, Wind und Feuer“ im 10-Spieler-Modus zu erringen.

Bisher sind noch keine Details zur Kampf-Taktik bekannt. Die Screenshots des Kills lassen jedoch erahnen, dass die Bosse in einen Raum gezogen und gleichzeitig getötet wurden.

(Screenshot stammt aus dem Forum von mmo-champion.com)

(Annette Wieden - buffed.de)

Blizzard - Neues MMO soll breiteres Publikum ansprechen

Geschäftsführer von Activision Blizzard spricht über nächstes Online-Projekt

Auf der englischsprachige Webseite gamespot.com gab es ein weiteres Info-Häppchen zum kommenden Online-Spiel von Blizzard. Der CEO von Activision Blizzard, Bobby Kotick, erwähnte den bislang noch nicht offiziell vorgestellten, namenlosen Titel auf einer Konferenz in San Francisco. Das Spiel solle, so Kotick, eine noch größere Zielgruppe als World of Warcraft ansprechen und keinesfalls mit diesem konkurrieren.


Interessant, dass es Blizzard offenbar nicht reicht der – bislang – nahezu unangefochtene Marktführer zu sein.
Deutlich höhere Spielerzahlen als WoW erzielen vor allem in Asien beliebte gebührenfreie MMOs wie etwa Maple Story
. Dagegen sieht selbst die zuletzt vermeldete WoW-Höchstmarke von rund 11,5 Millionen Spielern klein aus.

Vielleicht war Koticks Statement sogar ein erster dezenter Hinweis darauf, dass auch Blizzard nun in den lukrativen Markt der Free2Play-Spiele vordringen will – was glaubt Ihr?

(Florian Emmerich - buffed.de)

15. September 2009

Google-Maps-Special - 17 kuriose Spezial-Suchmaschinen im Überblick

Im Internet gibt es unzählige Überblickskarten und Suchdienste, die sich auf ausgefallene Themen spezialisiert haben. Wie beispielsweise eine Brauereisuche, die durstigen Kehlen Nachschub verschafft. Oder eine Suche, die sich auf Krankheitsfälle in der Nachbarschaft spezialisiert hat. Oder eine Übersichtskarte für Ufos. Einige dieser Angebote erscheinen aus datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich: Beispielsweise eine Verbrecher-Übersichtskarte oder eine Karte, auf der man seine Nachbarn anschwärzen kann. Die PC-WELT stellt einige dieser nützlichen, witzigen oder eben auch nachdenklich stimmenden Google-Maps-Mashups vor.

Unter anderem dabei:

Gefunden auf PC-Welt.de

Programmieren lernen - Boris Schäling

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